MDR freut sichüber Fernsehpreis-Nominierung für Angela-Merkel-Dokumentation
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hat die Jury jetzt fünf außergewöhnliche Arbeiten nominiert, dazu
gehört die MDR-Koproduktion "Drei Tage im September. Angela Merkels
einsame Entscheidung" (Arte/MDR/Broadview TV). Bei der
Preisverleihung am 26. Januar in Köln ist der MDR nun mit insgesamt
vier Nominierungen im Rennen.
MDR-Programmdirektor Wolf-Dieter Jacobi freut sich über die
Nominierung und sieht sich dadurch im Engagement des Senders für
dokumentarische Formate bestätigt: "Dokumentationen haben eine lange
Tradition beim MDR. In diesem Jahr werden wir deshalb für
Dokumentarfilme und Dokumentationen auch noch mehr Sendezeit
einräumen - der Sonntagabend steht künftig unter dem Label
'MDR-Dok'".
Die nominierte Dokumentation "Drei Tage im September" befasst sich
mit dem Wochenende vom 4. bis zum 6. September 2015, als Angela
Merkel entschied, die Flüchtlinge und Asylsuchenden aus Ungarn nach
Deutschland einreisen zu lassen. Für Merkel begann damit eine der
größten Zerreißproben ihrer Kanzlerschaft. Autor Torsten Körner
seziert diese drei Tage des Wandels und der politischen Machtkämpfe.
Dafür hat er mit Politikern, mit Flüchtlingen und ehrenamtlichen
Helfern, mit Journalisten und mit Migrationsexperten gesprochen, die
das Geschehen jeweils aus ihrer Sicht beschreiben und die Ereignisse
einordnen. Die Dokumentation wurde am 13. Juni 2017 bei Arte und am
24. Juli 2017 im MDR-Fernsehen ausgestrahlt.
Die Nominierungen für die fiktionalen Kategorien wurden bereits
Ende Dezember 2017 bekannt gegeben: Um den Preis "Bester Fernsehfilm"
konkurrieren zwei Spielfilme mit MDR-Beteiligung: "Katharina Luther"
(MDR-Federführung) und "Zuckersand" (MDR-Koproduzent). Außerdem freut
sich der MDR über die Nominierung von "Charité" (Redaktion MDR) als
"Beste Drama-Serie". Damit geht der MDR insgesamt mit vier
Nominierungen ins Rennen um die begehrte Auszeichnung.
Der Deutsche Fernsehpreis wird in diesem Jahr in insgesamt 24
Kategorien verliehen. Die Gala zum Deutschen Fernsehpreis findet am
26. Januar in Köln statt und wird auch 2018 von Barbara Schöneberger
moderiert. Seit 1999 wird dieser Preis von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF
für hervorragende TV-Leistungen verliehen. Die turnusgemäße
Federführung liegt 2018 bei SAT.1.
Pressekontakt:
MDR, Hauptabteilung Kommunikation, Birgit Friedrich, Tel.: (0341) 3
00 65 45, E-Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse
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Datum: 10.01.2018 - 18:02 Uhr
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