Studie: Halbgötter in Weiß - das war einmal / 60 Prozent der Bundesbürger sehen sich auf Augenhöhe mit Ärzten
ID: 1572992
Überzeugung, dass Ärzte ihr Image als "Halbgötter in Weiß" längst
verloren haben. Obwohl sich Krankenhaus-TV-Serien weiterhin großer
Beliebtheit erfreuen, verbannen die Deutschen das früher
vorherrschende Bild über Ärzte ins Reich der Märchen. Dr. House und
Prof. Brinkmann haben Konkurrenz bekommen: Zwei Drittel der Befragten
holen sich heute eine "Zweitmeinung" bei Dr. Google.
Die bevölkerungsrepräsentative Studie "Patienten-Radar 2018", für
die das MedTech-Unternehmen vitabook 2.000 Bundesbürger befragt hat,
untermauert einen klaren Trend: Der moderne Patient ist selbstbewusst
geworden. Stolze 60 Prozent sehen sich auf Augenhöhe mit ihren
Ärzten, medizinische Befunde und Empfehlungen werden kritisch
hinterfragt und diskutiert. Statt blindem Vertrauen setzen die
Deutschen auf ausführliche Informationen, zu denen gerne auch das
Internet herangezogen wird.
Die Hoheit über eigene Gesundheitsdaten in Händen des Patienten
"Wir begrüßen und unterstützen diese Entwicklung hin zum
selbstbewussten Patienten", so vitabook-CEO Markus Bönig. "Einer der
wichtigsten Bausteine ist dabei die Hoheit über die eigenen
medizinischen Daten und Dokumente, wie sie auch im E-Health-Gesetz
verankert ist." In einer echten elektronischen Gesundheitsakte kann
ein Patient eigenverantwortlich sämtliche Gesundheitsdaten über sich
digital sammeln und verwalten: Sich mit diesem Konto eine zweite
Meinung bei einem anderen Arzt einzuholen oder den Arzt zu wechseln,
ist unkompliziert. Denn alle bisherigen Diagnosen, Befunde,
Laborberichte, Röntgenbilder und vieles mehr kann der Patient dem
neuen Behandler einfach über sein Online-Konto zur Verfügung stellen.
Wissen schafft Gesundheit
"Wissen schafft Gesundheit", auf diesen Nenner bringt Markus Bönig
die Vorteile einer eigenen elektronischen Gesundheitsakte. "In
Deutschland gibt es rund vier Millionen Menschen, die unter 8000
seltenen Erkrankungen leiden. Meist dauert es Jahre des
Ärzte-Hoppings, bis die richtige Diagnose gefunden ist." Das Problem
sind nicht inkompetente Ärzte, sondern unzureichend informierte
Ärzte. "Ein Arzt ist nur so gut wie die Informationen, die er über
den Patienten erhält", ist Bönig überzeugt. Kann der Arzt anhand der
elektronischen Gesundheitsakte direkt auf die wichtigsten
Gesundheitsdaten zugreifen und sich so ein umfassendes Bild des
Gesundheitszustands machen, ist die Wahrscheinlichkeit der richtigen
Diagnose und Therapie um ein Vielfaches höher. "Zum Glück kann heute
jeder seine Gesundheit selbst in die Hand nehmen und dem Arzt seine
kompletten Daten zur Verfügung stellen."
Über vitabook
vitabook ist ein deutscher Anbieter digitaler Gesundheitskonten.
Das Unternehmen bietet Patienten eine Plattform für seine
Gesundheitsdaten - ähnlich wie beim Online-Banking können dabei
sämtliche medizinischen Daten von Ärzten, Kliniken, Laboren u.v.m.
gesammelt sowie selbst verwaltet werden. Die Daten werden stark
verschlüsselt übertragen und liegen in der Microsoft Cloud
Deutschland, also hochgesichert in zwei deutschen Rechenzentren.
www.vitabook.de
Pressekontakt:
vitabook GmbH
Jessica Tittel
Alsterdorfer Markt 6, 22297 Hamburg
Tel.: 040 537 98 1563
E-Mail: jessica.tittel@vitabook.de
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Datum: 24.01.2018 - 08:30 Uhr
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