Verantwortung schafft Stabilität

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Spitzenkräfte aus Wirtschaft und Politik diskutieren auf der 6. Berlin Konferenz der British Chamber of Commerce in Germany über unternehmerische Verantwortung



(firmenpresse) - Berlin, 21. Januar 2010. Die 6. Berlin Konferenz der British Chamber of Commerce in Germany beschäftigt sich mit dem Thema "Corporate Governance". Wirtschaft und Ethik werden, so der Konsens der Teilnehmer, in der öffentlichen Wahrnehmung nicht immer als Einheit empfunden. Signale zum Aufbruch, wie die globale Finanzmarktregulierung, die im Rahmen der G 20 auch von der britischen und deutschen Regierung mitgestaltet wird, wurden jedoch von allen Diskussionsteilnehmern als durchweg positiv eingeschätzt. "Wichtig ist, dass wir unser Verhalten ganz allgemein und grundsätzlich überdenken. Denn verantwortliche Unternehmensführung ist nachhaltig und verlässlich", so Klaus Peter Müller, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Commerzbank AG, in seiner Eröffnungsrede. Einigkeit bestand bei allen Teilnehmern der Podiumsdiskussion über den hohen Stellenwert von Corporate Responsibility und deren Schlüsselrolle für das ausgewogene Miteinander von Wirtschaft und Gesellschaft.

Die Teilnehmer diskutierten über die neuen Prioritäten von Corporate Governance, über Vertrauen und über die ethischen Grundlagen, die unternehmerischer Verantwortung zugrunde liegen. Schnell wurde deutlich, Corporate Responsibility ist in der Wirtschaft angekommen, wird ernstgenommen und in praktische Maßnahmen umgesetzt. "Je weiter das 21. Jahrhundert fortschreitet, desto wichtiger ist die Integration gesellschaftlicher und unternehmerischer Verantwortung in die Geschäftspraktiken der Unternehmen. Heute funktioniert Corporate Responsibility noch als inhärenter, selbst auferlegter Verhaltenskodex. Ziel ist jedoch ein aufrichtiges, geschlossenes System moralisch intakter Geschäftsprinzipien. Diese müssen garantiert werden - als gesetzlich bindende Mechanismen im internationalen Recht, und nicht nur als freiwillige Maßnahmen", so Bianca Jagger, Founder and Chair Bianca Jagger Human Rights Foundation, Council of Europe Goodwill Ambassador. Dass sich ökonomisches Denken und unternehmerische Verantwortung nicht ausschließen und ein hoher ethischer Anspruch durchaus zu einer Win-Win-Situation führen kann stellte, Prof. Dr. Andreas Nelle, Hogan & Hartson Raue LLP, heraus: "Corporate Responsibility ist für viele Firmen ein wettbewerbsentscheidendes Unterscheidungsmerkmal am Markt. Auch deshalb praktizieren wir Corporate Responsibility auf allen Ebenen". Die enge Verzahnung von wirtschaftlichem Handeln und sozialer Verantwortung sieht auch Michael Schmidt, Mitglied des Vorstands der deutschen BP AG & Vice President HR Europe, im Vordergrund: "Die Krise hat noch einmal sehr deutlich gezeigt, dass Corporate Responsibility nicht nur ein Lippenbekenntnis sein darf, sondern in die Geschäftsstrategie integriert sein muss. Wirtschaftliches Handeln und die Bedürfnisse der Gesellschaft dürfen nicht voneinander getrennt gesehen werden". Am Ende des Tages stand fest: Corporate Responsibility ist unternehmerischer Imperativ und Vision einer ethischen und nachhaltigen Entwicklung in Einem geworden. Die Unternehmen sehen das als Chance und nicht als Bürde und sind bereit, ihren Teil dazu beizutragen, diese Vision umzusetzen.


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Datum: 29.01.2010 - 10:40 Uhr
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