Shoppen wie im Internet - Die Zukunft des Einzelhandels ist digital (AUDIO)
ID: 1577064
Anmoderationsvorschlag:
Das Internet bietet ja nun wirklich unendliche Möglichkeiten - vor
allem was das Shoppen angeht. Man kann sich zum Beispiel seine Küche
mit einigen Klicks zusammenstellen oder schauen, wie das neue Sofa im
derzeitigen Wohnzimmer wirkt und auch beim Bezahlen hat man die Qual
der Wahl. Das geht alles im Laden in der Innenstadt nur begrenzt oder
gar nicht - zumindest noch nicht, denn auf der Trendmesse "Ambiente"
wird gezeigt, wie man die Möglichkeiten des Internets in jedes
Geschäft bringen kann. Die Messe hat vom 9. bis zum 13. Februar -
allerdings nur für Fachpublikum - in Frankfurt am Main geöffnet.
Helke Michael sagt uns deswegen, wie man den Onlineshop in den Laden
kriegt.
Sprecherin: Lange Wartezeiten, irgendwie ist alles austauschbar
und manchmal ist man als Kunde besser über ein Produkt informiert als
die Angestellten - das sind die größten Probleme vieler Läden in
unseren Innenstädten, die aber auch Vorteile gegenüber dem bequemen
Onlineshopping haben.
O-Ton 1 (Wolfgang Gruschwitz, 10 Sek.): "Die Intimität und das
persönliche und vertraute Gespräch. Und dieses multisensorische
Erleben, dieses Riechen, Tasten, Greifen, Fühlen und etwas selber
Ausprobieren, dem kommt natürlich eine zentrale Bedeutung zu."
Sprecherin: Erklärt Verkaufsexperte Wolfgang Gruschwitz. Der Laden
der Zukunft ist so digital wie nötig und so analog wie möglich.
Kopfkino soll erzeugt werden - man soll sich im Ladengeschäft einfach
wohlfühlen. Und schon im Eingangsbereich muss eine Sogwirkung
entstehen.
O-Ton 2 (Wolfgang Gruschwitz, 27 Sek.): "Somit ist es auch
wichtig, dass dort es riecht und dass es dementsprechend auch frisch
ist und dass ich die Leute durch Farben oder durch Musik reinziehe.
Natürlich kann ich dann auch noch die Produkte erlebbar machen durch
Virtual Reality. Dann dieses verlängerte Ladenregal, von dem wir
immer reden. Die Produkte müssen greifbar sein, aber sie müssen nicht
unbedingt mitgenommen werden können. Und dann gibt's natürlich diese
Bewertungen, die wären natürlich auch wichtig, dass die erscheinen im
stationären Handel."
Sprecherin: Denn die nutzt man ja auch im Internet. Und auch beim
Bezahlen wird der Laden der Zukunft digital. Experte Wolfgang
Gruschwitz geht sogar davon aus, dass man künftig gar nicht mehr
bezahlt.
O-Ton 3 (Wolfgang Gruschwitz, 26 Sek.): "Du gehst irgendwo rein
und alles, was du mitgenommen hast, das wird dann einfach abgebucht,
sobald du den Laden verlässt. Das ist natürlich Zukunftsmusik, aber
es wird bald soweit sein. Bald heißt in vielleicht 5, 10 Jahren. Je
mehr Karten und mobiles Zahlen IN wird, wird die Kasse dann
verschwinden und als dominantes Möbelstück ins Museum wandern. Aber
der Trend geht ganz klar dahin, dass die Leute so wenig wie möglich
an den Bezahlvorgang erinnert werden, sondern, dass das nur noch
digital irgendwo abgefangen wird."
Abmoderationsvorschlag:
Auf der Messe Frankfurt kann man sich vom 9. bis 13. Februar den
Laden der Zukunft, also den Future-Store in Halle 4.1 anschauen. Die
Messe "Ambiente" ist allerdings eine Fachmesse. Nicht-Fachpublikum
kann aber alles im Internet verfolgen unter ambiente-blog.com oder
Sie gehen auf die Website des Verkaufsexperten Wolfgang Gruschwitz
unter www.gruschwitz.de.
Pressekontakt:
Erdmann Kilian
Marketingkommunikation/Presse
Ambiente, Tendence & Nordstil
Ludwig-Erhard-Anlage 1
60327 Frankfurt am Main
Telefon + 49 69 75 75 - 58 71
Telefax + 49 69 75 75 - 67 57
erdmann.kilian@messefrankfurt.com
www.messefrankfurt.com
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Datum: 05.02.2018 - 09:00 Uhr
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