Top 100 Gastro-Unternehmen 2017 mit 5,1 Prozent Umsatzplus
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2017 mit 13,7 Milliarden Euro Nettoumsatz 5,1 Prozent mehr umgesetzt
als im Vorjahr. Die Zahl der Betriebe erhöhte sich um 0,9 Prozent auf
mehr als 19.000. An der Spitze der größten Gastronomieunternehmen und
-systeme in Deutschland stehen wiedererstarkt McDonald's, Burger King
und LSG, gefolgt von Tank & Rast. Neu unter den Top 10 ist die
polnische AmRest Holdings als Lizenznehmerin der drei US-Marken
Starbucks, KFC und Pizza Hut.
Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Branchenerhebung der
Wirtschaftsfachzeitschrift foodservice (dfv Mediengruppe).
Hauptwachstumstreiber sind die großen der Branche. Die Umsätze der
Top 10 sind seit 2007 um gut 20 Prozent gestiegen. Global
distribuierte Restaurant-Marken mit gelernten, etablierten
Sortimenten herrschen hier vor.
McDonald's und Burger King generierten zusammen 4,2 Mrd. Euro
Marktvolumen. Die Big Mac-Macher kommen nach Schätzung von
foodservice auf 3,8 Prozent Umsatzplus und die Whopper-Familie auf 5
Prozent Mehrerlöse. Der Marktführer hat nach einer schwierigen Epoche
- global wie national - wieder richtig Fahrt aufgenommen. Die
Weltmarke (Deutschland-Start 1971) präsentiert sich mitten in einem
umfassenden Veränderungsprozess mit neuem Küchenprinzip, neuen
Signature-Burgern und einem stark ausgeweitetem
Dienstleistungsspektrum von der Bedienung am Tisch bis zur Lieferung
nach Hause. Eines der Hauptziele ist es, Tischservice als Standard in
den Restaurants zu etablieren.
Vom Umsatzwachstum der Top 100 entfällt in absoluten Zahlen der
größte Brocken auf McDonald's (geschätzt 120 Mio. Euro), es folgen
AmRest (92,5 Mio. Euro) sowie Burger King (geschätzt 45 Mio. Euro).
Bei den relativen Gewinnern führt AmRest (plus 66 Prozent) vor
Aramark (geschätzt plus 40 Prozent) sowie Coffee Fellows (plus 36,5
Prozent). Es folgen apeiron (plus 36,1 Prozent), Paniceus/Peter Pane
(plus 35,3 Prozent) sowie L'Osteria (plus 27,4 Prozent).
Die bedeutenden Übernahmen und Zukäufe des vergangenen Jahres
werden das Feld der Top 100 erst 2018 beeinflussen:
- Domino's kauft nach Joey's auch Hallo Pizza.
- Der Schweizer Valora-Konzern, bereits im Besitz der
Brezelbäckerei Ditsch, holt BackWerk ins Haus.
- Balzac Coffee gehört nun zu Espresso House, der führenden
skandinavischen Kaffeebarkette.
- Le CroBag wird an den italienischen Autogrill-Konzern veräußert.
Generell werde Deutschland, so die Feststellung von foodservice,
von ausländischen Gastro-Investoren zurzeit als äußerst attraktiver
Markt mit Zukunft wahrgenommen.
Aktuelle Trends der Gastronomie-Branche
Zu den heiß gehandelten Branchenthemen gehören Lieferservices über
Delivery-Dienstleister (z. B. Foodora, Deliveroo, Lieferando). Sie
bieten bestehende Restaurants Wachstumschancen durch die Verlängerung
der gastronomischen Wertschöpfungskette und bedienen die
Bequemlichkeit der Verbraucher. Noch beschränkt sich das neue
Business auf Innenstädte, doch die Entwicklung hat eine
atemberaubende Geschwindigkeit. Angesagte Fast Casual-Marken wie
L'Osteria, Vapiano oder dean & david sehen hier besonders große
Chancen. Zu den auffälligsten Trend-Produkten gehören die
Premium-Versionen von Burger und Pizza, Kaffee und Bier.
Gourmet-Burger sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Kulinarisch anspruchsvollere Rezepturen sind begehrt. Pflanzliche
Lebensmittel stehen immer gleichwertiger neben tierischen, und vor
allem bei jüngeren Leuten laufen Snack-Mahlzeiten klassischen
Hauptmahlzeiten den Rang ab. Hot Dogs erleben ein Revival als
To-go-Artikel. Auch Sushi boomt in allen Preisklassen. Immer mehr
Konsumenten wollen ihr Essen nicht nur verbrauchen, sondern erleben.
Dabei wird lokale Küche verstärkt durch globale Einflüsse
angeschoben. Überhaupt gewinnt Essen im öffentlichen Bewusstsein
immens an Bedeutung - und das bedeutet Rückenwind für die
Gastronomie.
Ausblick 2018
Die Erwartungen der Befragten an das laufende Jahr sind geprägt
von guten bis exzellenten volkswirtschaftlichen Prognose. Im Januar
glaubten 75 Prozent der Top 100-Unternehmen an weiter wachsende
Umsätze. Als größte Herausforderungen gelten Mitarbeiterbeschaffung
und -bindung, Personalkosten sowie Führung und Motivation.
Digitalisierung wird als dringende Aufgabe wahrgenommen. Die besten
Wachstumschancen werden dem Liefergeschäft attestiert, gefolgt von
Take-away und Snacks-to-go.
Beim Ranking der größten Gastronomen Deutschlands handelt es sich
um eine exklusive Erhebung der Wirtschaftsfachzeitschrift foodservice
(dfv Mediengruppe). Ausführliche Informationen zum Ranking sind auf
Anfrage in der Unternehmenskommunikation der dfv Mediengruppe
erhältlich.
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dfv Mediengruppe
Unternehmenskommunikation
Telefon +49 69 7595-2051
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Datum: 08.03.2018 - 16:00 Uhr
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