Umfrage: Manager mit Digitalisierungüberfordert
ID: 1590868
- "Digitale Führungsschwäche" in Deutschlands Chefetagen
- 89 Prozent der Manager sind mehr oder minder überfordert
- Digital Natives als Ausweg aus der Digitalisierungsschwäche
Harald Müller, Geschäftsführer der BWA Akademie: "Die Unternehmen
müssen sich zu Magneten für Digital Natives entwickeln, um ihre
digitale Führungsschwäche zu überwinden."
Die überwältigende Mehrheit der Führungskräfte in der deutschen
Wirtschaft ist mit der fortschreitenden Digitalisierung der
Wirtschaft mehr oder minder überfordert. Diese Schlussfolgerung legt
eine aktuelle Studie der BWA Akademie ("Consulting, Coaching,
Careers") nahe. Die Akademie ist seit über 15 Jahren auf
Personalentwicklung, Outplacement, Personalberatung und Training
sowie Arbeitsmarktprogramme spezialisiert. Aus dem Arbeitsmarktreport
"New Work" geht hervor, dass 89 Prozent (!) der Manager in
Deutschland beim Thema Digitalisierung an ihre Grenzen stoßen. 28
Prozent sind laut Report völlig überfordert, weitere 61 Prozent
zumindest teilweise. Lediglich 11 Prozent sind bei der
Digitalisierung auf der Höhe der Zeit. Für die Studie wurden 100
Personalverantwortliche in mittelständischen und großen Unternehmen
einer umfassenden Befragung unterzogen.
"Das Ergebnis ist ernüchternd, vor allem angesichts der Tatsache,
dass die Digitalisierung immer mehr Märkte einem fundamentalen
Strukturwandel unterzieht", sagt BWA-Geschäftsführer Harald Müller.
Er erklärt: "Die Unternehmen sind dringend gefordert, ihr
Führungspersonal besser als bisher auf die digitalen
Herausforderungen vorzubereiten. Dabei geht es keineswegs nur darum,
Technologien zu verstehen und Geschäftsprozesse zu verbessern und zu
beschleunigen. Vielmehr ruft der Technologiewandel in vielen Branchen
völlig neue Wettbewerber auf den Plan, die den Markt häufig mit
innovativen Geschäftsmodellen auf den Kopf stellen." BWA-Chef Harald
Müller nennt Beispiele: "Wer hätte jemals gedacht, dass eine
Online-Zimmervermittlungsplattform wie AirBnB eine höhere
Marktkapitalisierung erfährt als die größten Hotelketten, obgleich
sie keinen einzigen Übernachtungsbetrieb besitzt. Ebenso schwer
vorhersagbar war, dass der größte Taxivermittler der Welt, Uber, kein
einziges Taxi betreibt. Und es gibt viele weitere Beispiele, die
weniger spektakulär sind, aber den Unternehmen in den jeweiligen
Branchen ebenfalls massiv zu schaffen machen. Vor allem müssen sich
die Firmen auch in der Arbeitswelt auf die Digital Natives
einstellen, die völlig andere Erwartungen an ihren Arbeitgeber haben
und beispielsweise ein Facebook-Verbot während der Arbeitszeit als
untragbar einstufen, um nur ein Beispiel zu nennen."
Digital Natives überwinden digitale Führungsschwäche
In den Digital Natives sieht der BWA-Report zugleich die Chance,
die derzeitige digitale Führungsschwäche der deutschen Wirtschaft zu
überwinden. So sind immerhin 44 Prozent der von BWA befragten
Personalexperten der festen Überzeugung, dass sich durch die Digital
Natives schon in wenigen Jahren heutige Phänomene wie Burnout durch
digitale Überlastung erledigt haben werden. Weitere 25 Prozent sehen
diesbezüglich zumindest eine Verbesserung voraus.
"Die Generation Y ist kommunikativer als alle Generationen zuvor",
erklärt BWA-Geschäftsführer Harald Müller. Er erläutert: "Für
Menschen, die mit dem Smartphone groß geworden sind, ist die ständige
Erreichbarkeit eine Selbstverständlichkeit und der fortwährende
Austausch in sozialen Netzwerken ihr Lebensalltag. Es bleibt zu
hoffen, dass diese Generation auch die deutsche Wirtschaft mit
innovativen Arbeitsplatz- und Geschäftsmodellen voranbringen wird.
Allerdings stellt es eine Herausforderung für die Unternehmen dar,
sich für diese Zielgruppe attraktiv zu machen. Hierzu ist in vielen
eher tradierten Firmen ein grundlegender Wandel der
Arbeitsplatzkultur notwendig, um beispielsweise Facebook nicht als
Hemmschuh für die Produktivität, sondern als Schub für die
Kommunikation zu verstehen."
BWA-Geschäftsführer Harald Müller fasst zusammen: "Die Unternehmen
müssen sich zu Magneten für Digital Natives entwickeln, um ihre
digitale Führungsschwäche zu überwinden."
Die BWA Akademie ("Consulting, Coaching, Careers") ist seit über
15 Jahren unter der Führung von Geschäftsführer Harald Müller als
Spezialist für Personalentwicklung, Outplacement, Personalberatung
und Training sowie für Arbeitsmarktprogramme wie
Beschäftigtentransfer erfolgreich. Die BWA versteht sich als
neutraler Vermittler zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften zum
Vorteil der Arbeitnehmer. Mit Hilfe der BWA haben mehr als
zehntausend Arbeitnehmer eine neue berufliche Zukunft gefunden. Das
Spektrum reicht von der Begleitung von Change Management-Prozessen
über Vermittlung und Coaching von Führungskräften bis hin zur
Unterstützung bei der Gründung eines eigenen Unternehmens.
Weitere Informationen:
BWA Akademie, Burgstraße 81, 53177 Bonn,
Tel.: 0228/323005-0,
E-Mail: info@bwabonn.de, Internet: www.bwabonn.de
PR-Agentur: euromarcom public relations GmbH, Tel.: 0611/973150,
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Datum: 15.03.2018 - 10:50 Uhr
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