Neues NATO-Kommando in Ulm /
Aufstellung und Betrieb durch die Streitkräftebasis von synergetischem Nutzen (FOTO)
ID: 1592741
Deutschland hat angeboten, die Verantwortung für den Aufbau eines
neuen NATO-Kommandos zu übernehmen. Kernaufgaben: Schutz, Logistik,
militärische Mobilität und weitere unterstützende Aufgaben. Als
möglicher Standort wurde Ulm vorgeschlagen. Die Streitkräftebasis
verfügt dort mit dem Multinationalen Kommando Operative Führung schon
heute über eine für diese Aufgabe geeignete Dienststelle.
"Die Streitkräftebasis bringt die besten Voraussetzungen mit, ein
solches Kommando aufzustellen und kompetent zu führen", begrüßt
Generalleutnant Martin Schelleis, Inspekteur der Streitkräftebasis
das deutsche Angebot an die NATO. Die Streitkräftebasis, so Schelleis
weiter, sei hervorragend geeignet für diese verantwortungsvolle
Aufgabe. Als zentraler Unterstützer der Bundeswehr im Inland wie im
Ausland verfügt die Streitkräftebasis über alle notwendigen
Kernkompetenzen in Operationsführung, Host Nation Support, Logistik,
militärischer Mobilität und weiterer unterstützender Fähigkeiten.
Die Stationierung dieses sogenannten Joint Support and Enabling
Command, kurz JSEC, ist für den Standort Ulm vorgeschlagen. "Es ist
eine große Herausforderung für den Ausbau unserer Fähigkeiten im
multinationalen Umfeld, der wir uns gerne stellen", so der Inspekteur
der Streitkräftebasis, "mit dem Multinationalen Kommando Operative
Führung in Ulm haben wir in der Streitkräftebasis eine sowohl in der
Bundeswehr als auch international einzigartige Dienststelle, um zur
Lastenteilung im Bündnis beizutragen." Das Kommando ist darauf
ausgerichtet, im Auftrag der Vereinten Nationen, der NATO oder der
EU, jederzeit einsatzbereit und schnell verlegbar, die Führung von
weltweiten Krisenmanagementeinsätzen zu übernehmen.
Mit der Aufstellung und dem Betrieb des JSEC in Ulm entstünden
große Synergieeffekte. Die SKB erfüllt mit ihren Fähigkeiten für
Deutschland bereits heute qualitativ die Funktionen, die ein JSEC für
die NATO leisten soll: "Unsere Führungseinrichtungen und -fähigkeiten
können optimal genutzt werden. Die Streitkräftebasis erbringt so
einen sichtbaren und relevanten Beitrag für unsere Partner in der
NATO", so Schelleis abschließend. Die offizielle Entscheidung der
NATO über die Vergabe dieses Hauptquartiers fällt beim Treffen der
NATO-Verteidigungsminister Anfang Juni 2018. Erst dann können weitere
konzeptionelle Planungen erfolgen.
Zusatzinfo/Hintergrund:
Mit mehr als 32.000 militärischen und zivilen Mitarbeitern ist die
Streitkräftebasis der zweitgrößte militärische Organisationsbereich
der Bundeswehr. Leitgedanke für die Gründung vor rund 20 Jahren war
die Zusammenführung bisher redundant wahrgenommener zentraler
unterstützender Aufgaben für die Bundeswehr.
Für alle Einsätze und einsatzgleichen Verpflichtungen sowie im
Rahmen streitkräftegemeinsamer Ausbildung und Übungen stellt die
Streitkräftebasis Kräfte für Logistik, ABC-Abwehr, Feldjägerwesen
oder Zivil-Militärische Zusammenarbeit bereit.
Mit der Führung von Einsätzen der Bundeswehr in Deutschland trägt
die Streitkräftebasis wesentlich zum Heimatschutz und zur
gesamtstaatlichen Resilienz mit bei. Für Deutschlands Partner im
Ausland ist die Streitkräftebasis im Rahmen der Landes- und
Bündnisverteidigung zuständig für die Koordination sämtlicher mit
Host-Nation-Support im Zusammenhang stehenden Leistungen. Hierbei
kommt dem Kommando Streitkräftebasis in Bonn die Aufgabe als zentrale
Ansprechstelle zu.
Pressekontakt:
Presse- und Informationszentrum der Streitkräftebasis
Telefon: +49 (0)228 / 5504 - 1012/1013
KdoSKBPIZSKB@bundeswehr.org
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Datum: 20.03.2018 - 18:23 Uhr
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