Zum Earth Day: "planet e." im ZDFüber den "Plastik-Fluch" (FOTO)
ID: 1602432
Der Earth Day 2018 ist am kommenden Sonntag dem Kampf gegen den
Plastikmüll gewidmet. Die ZDF-Umwelt-Doku-Reihe "planet e." zeigt
deshalb am 22. April 2018, 16.30 Uhr, "Der Plastik-Fluch - Wie wir
unseren Planeten vermüllen". Die Dokumentation geht der Frage nach,
wie groß die Gefahr durch Mikro- und Makroplastik ist. Die
ursprünglich für diesen Sendetermin geplante "planet e."-Doku
"Tierversuche auf dem Prüfstand" verschiebt sich auf Sonntag, 29.
April 2018, 16.30 Uhr.
2050 soll es mehr Plastikmüll im Meer geben als Fische.
Mikroplastik findet sich im arktischen Eis ebenso wie in der
Nahrungskette des Menschen. Und jeden Tag landet mehr Plastikmüll in
der Natur, in Flüssen und Ozeanen. Dort bildet der einst gefeierte
Kunststoff riesige Müllstrudel. Insgesamt wurden auf der Erde bisher
rund 8,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert. Verpackungen machen
den Großteil des Mülls aus. Mit durchschnittlich 220 Kilogramm
Verpackungsmüll pro Kopf waren die Deutschen 2014 "Europameister".
Die Wiederverwertung von Plastik funktioniert allen politischen
Bemühungen zum Trotz mangelhaft. Umweltaktivisten wie der Holländer
Merijn Tinga haben dem Plastikmüll den Kampf angesagt. Der
niederländische Biologe surft mit einem Board aus alten
Plastikflaschen auf Flüssen und Meeren. Mit seiner Aktion "From
Source to Sea", bei der er im Sommer 2017 den Rhein von der Quelle
bis zur Mündung "durchpaddelt" hat, will er Bewusstsein schaffen für
die Verschmutzung der Gewässer. "Rheines Wasser" hat ein
Chemie-Professor aus dem Schwarzwald sein Projekt im Jahr zuvor
genannt: Andreas Fath ist durch den Rhein geschwommen und hat immer
wieder Proben entnommen. Das Ergebnis: Mikroplastik ist auch im Fluss
der Deutschen eine Konstante. Aber warum hat das ökologische
Bewusstsein immer noch nicht dazu geführt, dass der Plastikberg
abgetragen wird, sondern stetig steigt?
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Datum: 19.04.2018 - 15:05 Uhr
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