Wie wettbewerbsfähig ist die europäische Luftfahrtzulieferindustrie?
Neue Aerospace Studie zur Internationalisierung und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und französischen Luftfahrtzulieferindustrie von h&z und Kea& Partner.

(firmenpresse) - "Die Zulieferindustrie hat maßgeblichen Anteil an der Wachstumsge-schwindigkeit und der gesteigerten Auslieferperformance von Airbus von 2012 bis heute." Das ist eine der Erkenntnisse der neuen Aeros-pace Studie der h&z Unternehmensberatung in Zusammenarbeit mit ihrer französischen "Schwester" Kea & Partner. "Aber insbesondere in Deutschland ist die Abhängigkeit von Airbus Programmen enorm, fast durchgängig größer als 80%", so die Aussage von Michael Santo, Vor-stand bei h&z.
Die Studie
In den vergangenen Monaten hat das länderübergreifende Aerospace Team der Transformation Alliance unter der Leitung von Michael Santo und Sebastien Maire, im Vorfeld der ILA 2018 in Berlin, eine umfangreiche Studie zur Wettbewerbsfähig-keit der deutschen und französischen Luftfahrtzulieferindustrie erstellt. In diesem Zusammenhang wurden mehr als 140 Unternehmen analysiert und ausgewertet. Da h&z bereits 2012 nach dieser Logik eine Studie durchgeführt hatte, konnten so die Entwicklungen der letzten 5 Jahre quantifiziert und zukünftigeTrends abgeleitet wer-den.
Die Kernaussagen
Die Ratenreduktion des A380 auf nunmehr 0,8 Einheiten pro Monat und die gerin-ge Nachfrage nach dem A400M haben insbesondere im Aerostructure Sektor (u.a. Rumpf/Tragflächen/Leitwerke) in Deutschland und Frankreich zu Überkapazitäten geführt, die die erhöhten Raten im A320 Programm nicht kompensieren können.
Dadurch steigt der Wettbewerbsdruck stetig und deutlich. Zudem war 2012 der Wettbewerb noch überwiegend regional bzw. europäisch, heute herrscht ein echter globaler Wettbewerb mit Spielern aus den USA und Asien, die auch signifi-kant Aufträge gewinnen, die bisher deutsche und französische Unternehmen abge-wickelt haben.
Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und französischen Unternehmen hat in den letzten 5 Jahren messbar abgenommen, inzwischen erfüllen mehr als 50% der Unternehmen nicht mehr die leicht gestiegenen Anforderungen der OEMs und gro-ßen Tier-1.
Nur die Unternehmen, die den globalen Wettbewerb annehmen und sich international aufstellen (z.B. mit Standorten in Asien und/oder Nordamerika) werden mittelfristig überlebensfähig sein.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Datum: 25.04.2018 - 12:50 Uhr
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