Entscheidung über Ferkel-Kastration ohne Betäubung
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Deutsches Tierschutzbüro fordert komplettes Ende der Massentierhaltung
Jährlich werden 20 Millionen Ferkel in Deutschland kurz nach der Geburt kastriert, nur um den Verbrauchern den markanten Ebergeruch zu ersparen, den das Fleisch unkastrierter Mastschweine haben kann. Bei der Ebermast wird auf die Kastration verzichtet und die Schweine werden im Schlachthof auf Ebergeruch untersucht, um diesen zu vermeiden. Auch eine Impfung gegen den Geruch bzw. das Kastrieren unter Vollnarkose wäre tierschonender, aber auch aufwändiger und kostenintensiver für Landwirte. Bei der Kastration mit Lokanästhesie ist umstritten, wie stark die Tiere dabei leiden müssen. "Es wäre wichtig, wenn nur die tierschonenderen Methoden erlaubt werden. Allerdings ist eine Grundsatzdiskussion über die Massentierhaltung längst überfällig. Ob kastriert oder nicht - ein Großteil der Schweine lebt in unzumutbaren Zuständen und wartet nur darauf geschlachtet zu werden. Das muss ein Ende haben!", kommentiert Peifer.
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Gubener Straße 47, 10243 Berlin
Datum: 25.04.2018 - 14:20 Uhr
Sprache: Deutsch
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