Eva Schulz steht für einen neuen, jungen Politikjournalismus: "Warum muss Politik immer ernst und schwer sein?"
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"Warum muss Politik immer ernst und schwer sein?", fragt die
Moderatorin von Deutschland3000 im Interview mit dem Medienmagazin
journalist. Schulz will gut recherchierte Informationen bieten, aber
zugleich subjektiv und unterhaltsam sein. "Ich fänd's generell gut,
wenn wir lockerer würden", sagt die Journalistin über die politische
Berichterstattung in Deutschland.
Deutschland3000 ist ein Onlineformat von Funk, dem jungen Angebot
von ARD und ZDF. Mit der Sendung will Schulz jungen Leuten "helfen,
sich eine Meinung zum politischen Geschehen zu bilden. Deshalb nehme
ich eine klare Haltung ein - um Reibungsfläche zu bieten", sagt
Schulz dem journalist. Besonders reizt es sie dabei, "junge Leute zu
erreichen, für die sonst kaum eigene Medien gemacht werden", so
Schulz. "Für uns sind das beispielsweise junge Menschen, die eine
Ausbildung machen statt zu studieren."
Den Austausch mit den Nutzern betrachtet Eva Schulz als Kern ihrer
Arbeit. "Bei Deutschland3000 beobachten wir schon zu Beginn jeder
Recherche im Netz, worüber die Leute reden, welcher Aspekt eines
Themas sie interessiert, aufregt und berührt."
Schon vor dem Start der Sendung sei sie zur "Marktforschung" mit
ihrem Team durch Deutschland gereist, habe mit jungen Menschen
gesprochen, um zu erfahren, was sie politisch bewegt, wie sie Medien
konsumieren. "Wenn mich Kollegen manchmal fragen, warum deren
Beiträge nicht viral gehen, frage ich sie gern zurück, wann sie
zuletzt mit ihrer Zielgruppe gesprochen haben", so Schulz. "Dieser
Dialog, den ich mir zur Bedingung gemacht habe, findet in vielen
Redaktionen außerhalb des Netzes oft gar nicht statt."
Gerade wurde das Format Deutschland3000 für den Grimme Online
Award in der Kategorie "Information" nominiert.
Das komplette Interview mit Eva Schulz lesen Sie in der
Mai-Ausgabe des Medienmagazins journalist, die heute erscheint.
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Matthias Daniel
Chefredakteur
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Datum: 02.05.2018 - 10:47 Uhr
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