Grafschafter Krautfabrik erhält „Applied CleanTech Siegel“ des DCTI
Bonn / Meckenheim. Mit der Grafschafter Krautfabrik Josef Schmitz KG zeichnet das Deutsche CleanTech Institut erstmals ein mittelständisches Unternehmen der Nahrungsmittelindustrie für sein CleanTech Engagement aus. Der Hersteller von Brotaufstrichen und Zuckerrübensirup wird damit für nachhaltiges Wirtschaften durch den Einsatz von alternativen Energien mit dem „Applied CleanTech Siegel“ zertifiziert. Als Traditionsunternehmen mit einer mehr als 115-jährigen Historie legt die Grafschafter Krautfabrik in besonderem Maße Wert auf Ressourcen-Schonung und praktiziert unternehmerische Nachhaltigkeit. Neben der Produktion seiner Nahrungsmittel setzt das Unternehmen zusätzlich auf eine eigene 310-kW Photovoltaik-Anlage und einen Generator zur Stromgewinnung durch Kraft-Wärme-Kopplung.
„Das Beispiel der Grafschafter Krautfabrik zeigt, dass CleanTech Engagement keinesfalls nur ein Thema für technische Industriezweige ist. Auch die Nahrungsmittelindustrie kann einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung leisten“, sagt Philipp Wolff, Geschäftsführer der Deutschen CleanTech Institut GmbH, anlässlich der Auszeichnung. Mit dem Einsatz einer betriebseigenen Photovoltaik-Anlage produziert der Betrieb jährlich rund 280.000 kWh Strom und spart damit mehr als 165.000 kg CO2 ein. Weitere 409.000 kWh emissionsfreien Strom erzeugt zudem ein Dampfdruck-Stromgenerator, der Abwärme aus dem Produktionsprozess zur Energiegewinnung nutzt. „Neben dem Kerngeschäft der Sirup- und Fruchtaufstrich-Produktion erzeugt die Grafschafter Krautfabrik so fast 700.000 kWh Strom pro Jahr. Genug um rund 200 Haushalte ein Jahr lang mit Energie zu versorgen“, rechnet Philipp Wolff vor.
„Auf die Auszeichnung unseres Betriebs mit dem „Applied CleanTech Siegel“ des Deutschen CleanTech Instituts sind unsere Mitarbeiter und die Geschäftsführung stolz“, sagt Stefan Franceschini, Geschäftsführer in vierter Generation, anlässlich der Auszeichnung durch das DCTI. „Unternehmerische Nachhaltigkeit ist für uns kein Modewort. Der gesamte Betrieb steht als inhabergeführtes Familienunternehmen zu seiner gesellschaftlichen Verantwortung und ist nicht nur seinen Mitarbeitern, sondern auch der Region, den Zuliefern und der Natur verpflichtet. Emissionsfreie Stromproduktion als Nebenprodukt unserer Sirupherstellung passt da genau zu unserer Unternehmensphilosophie“, sagt Stefan Franceschini. „Wir werden das „Applied CleanTech Siegel“ in der Außenkommunikation nutzen und damit weithin sichtbar zeigen, dass wir uns authentisch für saubere Technologie und Ressourcenschonung einsetzen, auch über unser Kerngeschäft hinaus.“
Das Prüfsiegel „Applied CleanTech“
„Die Auszeichnung mit dem Prüfsiegel „Applied CleanTech“ soll dazu beitragen, den Diffusionsprozess von CleanTech Anwendungen voranzutreiben und als Zukunftsfeld der deutschen Wirtschaft weiter zu etablieren. Durch den Einsatz einer betriebseigenen Photovoltaikanlage und der Verwertung der Abwärme aus Produktionsprozessen über Kraft-Wärme-Kopplung wird diesem Prozess von der Grafschafter Krautfabrik in besonderem Maße Rechnung getragen. Damit werden saubere Technologien im Bewusstsein der Gesellschaft verankert und der Weg in eine energieeffiziente und umweltfreundlichere Zukunft geebnet“, kommentiert Philipp Wolff die Auszeichnung.
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Datum: 10.02.2010 - 13:42 Uhr
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Freigabedatum: 10.02.2010
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