Rezension : "Jungfernfahrt" - Ida Ding
Titanic-Panik am Starnberger See:
Regionalkrimis gibt es viele. Aber so schräg wie die von Ida Ding sind keine.
Muck Halbritter sonnt sich im Schlosspark Possenhofen, als seine Tochter dort einen menschlichen Unterkiefer findet. Die Boulevardpresse jubelt: Ein uneheliches Kind der Kaiserin Sisi? Kurz danach neue Schlagzeilen: Ein aufwändig nachgebautes historische Prunkschiff säuft gleich bei der Jungfernfahrt im See ab, mit Hunderten Passagieren an Bord. Alle überleben, naja, alle bis auf einen. Mucks Frau, die Kommissarin, ermittelt wie es zu dem Schiffsunglück kam. Doch erst ihr Mann, der drunten am See und oben im Dorf halt jeden kennt, entdeckt die Verbindung zwischen den alten Knochen und dem neuen Toten.

(firmenpresse) - Inhalt :
Titanic-Panik am Starnberger See:
Regionalkrimis gibt es viele. Aber so schräg wie die von Ida Ding sind keine.
Muck Halbritter sonnt sich im Schlosspark Possenhofen, als seine Tochter dort einen menschlichen Unterkiefer findet. Die Boulevardpresse jubelt: Ein uneheliches Kind der Kaiserin Sisi? Kurz danach neue Schlagzeilen: Ein aufwändig nachgebautes historische Prunkschiff säuft gleich bei der Jungfernfahrt im See ab, mit Hunderten Passagieren an Bord. Alle überleben, naja, alle bis auf einen. Mucks Frau, die Kommissarin, ermittelt wie es zu dem Schiffsunglück kam. Doch erst ihr Mann, der drunten am See und oben im Dorf halt jeden kennt, entdeckt die Verbindung zwischen den alten Knochen und dem neuen Toten.
Rezension :
Ida Ding schafft es, mit Muck Halbritter einen Menschen zu zeichnen, der irgendwie immer wieder in lustige Situationen gerät. Man muss schon bei den ersten Seiten anfangen zu schmunzeln, wo sie beschreibt, wie Muck an den Starnberger See geht.
Auch ist es schön zu lesen, wie die kleine Emma (9 Jahre) durch das Spielen auf den Knochenfund stößt und so eine Lawine in der Boulevardpresse ins laufen bringt. Ich sage dabei nur - ein uneheliches Kind von der so geliebten Sisi.
Wichtig ist da das Sisi nicht mit Doppel s geschrieben wird sondern nur mit einem S, Muck legt darauf einen gesteigerten Wert.
So richtig ins Rollen kommt die Geschichte aber erst da, wo es zu dem Unglück bei der Jungfernfahrt des Buzis, dem historischen Nachbau des Buzentaur, auf dem Starnberger See kommt; wo besagter Muck durch Zufall einen Toten auf der Toilette findet.
Hach ja, mit dem Roman „Jungfernfahrt“ schafft es Ida Ding, einen leichten Krimi zu schreiben, den man genüsslich am Strand oder sonst wo im Urlaub oder einfach nur zwischendurch lesen kann.
Man sollte aber aufpassen, dass vielleicht nicht so viele Leute um einen herum sind, denn ansonsten muss man aufpassen, dass man nicht zu laut lacht. Und ich kann euch sagen, es gibt viele Passagen in diesem Buch, wo man einfach mal laut loslachen will.
Wie gesagt, dies fängt am Anfang an, und geht weiter bei Gedankengängen von Muck. Oder bei ein paar Seiten wo die Pfadfindergruppe seines Sohnes erwähnt wird, wo man sich vorstellt kann wie es ist, wenn lauter Zeltplanen und Jungs und Mädels in der Gegend rum liegen. Ich kann nur sagen, alles schon mal gesehen und bei der Erinnerung herzhaft gelacht.
Jungfernfahrt ist einfach ideal um einfach einmal abzuschalten und einen Krimi zu lesen, wo man nicht so viel nachdenken muss, sondern den man einfach einmal genießen und die Seele dabei baumeln lassen kann. Auch wenn manche Wörter nicht gerade Hochdeutsch sind, aber es ist ja auch ein Regionalkrimi und somit dürfen auch gerne einmal ein paar bayrische Wörter darin vorkommen.
Verlag: Rowohlt
ISBN: 978-3-499-26990-5Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Markus Eggert
Karl-Benner-Straße 57
35396 Gießen
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Datum: 28.05.2018 - 10:57 Uhr
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