Die nächste Generation der thermischen Vakuumpyrolyse-Anlage VACUCLEAN
SCHWING Technologies macht System fit für Industrie 4.0: Zu den neuen Komponenten gehören ein neues Touchpanel mit Netzwerkanbindung ebenso wie ein überarbeitetes Störmeldekonzept, interne Datenanbindung für Data Mining, digitale Anlagendokumentation in der SCHWING-Cloud sowie eine vollelektronische Durchflussmessung für Katalysatorzuluft und eine Prozess-Signalleuchte.
Thermisches Reinigungssystem VACUCLEAN von SCHWING Technologies. Bildnachweis: SCHWING Technologies(firmenpresse) - Neukirchen-Vluyn, 18. Juli 2018. Industrie 4.0 und Digitalisierung sind die aktuellen Themen des Entwicklerteams von SCHWING Technologies: Rund ein Jahr haben Ingenieure und Konstrukteure des thermischen Reinigungsunternehmens an der Modernisierung und Digitalisierung des Anlagentyps VACUCLEAN gearbeitet. Mit mehreren neuen Komponenten ergänzten die Entwickler das thermische Vakuumpyrolyse-System für die Reinigung von kunststoffverschmutzten Werkzeugen und Maschinenteilen wie Spinnpaketen, Spinndüsen oder Meltblowndüsen mit Längen bis zu sechs Metern. Zu den neuen Komponenten gehören ein neues Touchpanel mit Netzwerkanbindung ebenso wie ein überarbeitetes Störmeldekonzept, interne Datenanbindung für Data Mining, digitale Anlagendokumentation in der SCHWING-Cloud sowie eine vollelektronische Durchflussmessung für Katalysatorzuluft und eine Prozess-Signalleuchte. Alle neuen Anlagen stattet SCHWING ab sofort nach diesem Konstruktionsprinzip aus. Ältere Anlagen modernisiert das Unternehmen für Kunden auf Wunsch am Unternehmenssitz in Neukirchen-Vluyn.
Digitalisierung und Netzwerkanbindung
Kunden profitieren von den nun größeren und intuitiv zu bedienenden C70-Touchpanels mit Netzwerkanbindung. Eins zu eins werden diese Steuerungselemente auch auf PC-Oberflächen gespiegelt, sodass Betreiber sie von ihren Endgeräten komfortabel und uneingeschränkt kontrollieren können. Eine OPC UA-Schnittstelle gewährleistet die zuverlässige Darstellung und Archivierung der gesamten Maschinendaten sowie die Einbindung in integrierte Störmeldekonzepte. Sie unterstützen die vorausschauende Wartung des Systems. „Wir legen viel Wert auf Predictive Maintenance“, betont Virgilio Perez Guembe, Vertriebsleiter von SCHWING Technologies, und verweist darauf, dass alle anlagenrelevanten Informationen im Prozess mitgeschrieben und aufgezeichnet werden. Die hauseigene Windows-App „SCHWING DataAnalyser“ werte diese Daten aus und überprüfe die Anlage, erklärt Perez Guembe. Nicht zuletzt stellt das Unternehmen seinen Kunden die gesamte elektronisch erzeugte Anlagen-Dokumentation in der SCHWING-Cloud zur Verfügung, sodass eine unkomplizierte und gemeinsame Nutzung der Daten gewährleistet ist. Weiteres neues Konstruktionsdetail ist der vollelektronische Durchflussmesser für Katalysator-Zuluft. Dieser erfasst Daten und überträgt die Werte automatisch an die Steuerung. Dort werden Durchflussmengen überprüft und mögliche Störmeldungen erzeugt. Eine mehrfarbige Signalleuchte informiert Bediener zudem über Betriebsstände und sorgt auch aus mehreren Metern Entfernung für einen guten Überblick über den Anlagenstatus. Optional bietet SCHWING seinen Kunden eine automatisierte Anlagenöffnung am Gerät an. Benefit für die Betreiber: Der automatisierte Reinigungsprozess lässt sich unbeaufsichtigt durchführen und spart nicht nur Manpower, sondern beschleunigt auch die weiteren Produktionsabläufe und sichert den nachhaltigen Betrieb der Anlage.
Reinigungsprozess des Systems
Je nach Anlagengröße, Reinigungsgut und Polymer entfernt das VACUCLEAN-System innerhalb von acht bis 30 Stunden organische Anhaftungen, ohne Werkzeuge mechanisch oder thermisch zu beeinflussen. Die Anlage reinigt vollautomatisch in einer elektrisch beheizten Vakuum-Reinigungskammer, deren Temperaturmessung direkt am Reinigungsgut erfolgt. Zunächst heizt der Prozess langsam und materialschonend auf, mit dem Ziel, einen Großteil der anhaftenden Polymere abschmelzen und ausfließen zu lassen. Bei rund 450 Grad Celsius zersetzt sich dann das restliche Polymer. Verbliebener Kohlenstoff wird durch die anschließende Oxidation beseitigt. Eine ausgefeilte Sensorik steuert diesen vollautomatisierten Reinigungsprozess. Mögliche anorganische Reststoffe können mit einer kurzen Nachbehandlung leicht entfernt werden. Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
SCHWING Technologies
Seit 1969 am Markt ist SCHWING Technologies weltweiter Technologieführer für Hochtemperatursysteme zur thermischen Reinigung, thermo-chemischen Materialveredlung und Wärmebehandlung von Metallteilen und Werkzeugen der produzierenden Industrie. Das inhabergeführte Unternehmen konstruiert, fertigt und betreibt seine Anlagen am Geschäftssitz in Neukirchen-Vluyn am Niederrhein. Basierend auf deutschen Ingenieurleistungen ist der Mittelständler weltweit bekanntester Spezialist im Entfernen von Kunststoffen. Zu seinen international insgesamt etwa 2500 Kunden zählen Unternehmen der Kunststoff- und Faserindustrie sowie der Chemie-, Metall- und Automobilbranche. Für jeden Reinigungsbedarf bietet das Unternehmen mit seinen 80 Mitarbeitern die ökonomisch, ökologisch und qualitativ beste Geräte- und Systemlösung. Mit jährlich mehr als 250.000 nach höchsten Qualitäts- und Umweltstandards gereinigten Werkstücken ist Schwing als Reinigungsdienstleiter zudem ein zuverlässiger Servicepartner. „Bislang gab es kein Teil, das wir nicht vollständig von anhaftenden Polymeren und anorganischen Verunreinigungen befreien konnten“, bestätigen Ewald und Thomas Schwing, die beiden Geschäftsführer von SCHWING Technologies.
Nicola Leffelsend
SCHWING Technologies GmbH
Oderstraße 7
47506 Neukirchen-Vluyn
T +49 2845 930 146
redaktion(at)schwing-tech.com
www.schwing-technologies.de
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Datum: 18.07.2018 - 18:59 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1632204
Anzahl Zeichen: 4204
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Nicola Leffelsend
Stadt:
Neukirchen-Vluyn
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Kategorie:
Maschinenbau
Meldungsart: Produktinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 18.07.2018
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