EU-Pläne sind in Deutschland längst Realität
ID: 163535
EU-Pläne sind in Deutschland längst Realität
CO2-Steuer-Diskussion in Europa
ADAC: Autofahrer nicht noch mehr belasten
Die EU will durch eine neue Richtlinie die Besteuerung der Autofahrer stärker an den Belangen der Umwelt und am CO2-Ausstoß festmachen. Dies ist nach Ansicht des ADAC hierzulande längst geschehen. So wurde bereits 1999 die Ökosteuer als Bestandteil der Mineralölsteuer eingeführt, die den Liter Benzin und Dieselkraftstoff für den Endabnehmer um insgesamt 18,3 Cent verteuert. Somit gibt es schon seit über zehn Jahren eine ökologisch begründete Zusatzsteuerlast für Autofahrer, die über den Kraftstoffverbrauch direkt an der CO2-Emission ansetzt. "Diese Tatsache", so Ulrich Klaus Becker, ADAC-Vizepräsident für Verkehr, "muss bei der Diskussion der geplanten EU-Energiesteuerrichtlinie unbedingt berücksichtigt werden. Eine zusätzliche Belastung der Autofahrer in Deutschland wäre nicht hinnehmbar. Bereits heute sind die deutschen Autofahrer im europäischen Vergleich durch eine sehr hohe Energiesteuer belastet."
Eine Umsetzung der EU-Pläne würde ab dem Jahr 2013 zu einem wirksamen Steueraufschlag von drei Cent je ausgestoßenem Kilogramm CO2, also rund sieben bis acht Cent je Liter Kraftstoff (zzgl. Umsatzsteuer) führen. Damit rückt das vom ADAC unterstützte Ziel der Steuerharmonisierung innerhalb der Gemeinschaft in noch weitere Ferne, der ökologisch unerwünschte Tanktourismus beziehungsweise der Grauimport von Kraftstoffen werden gefördert. Dies kann nicht Ziel der EU sein.
Im Übrigen weist der ADAC darauf hin, dass die in Deutschland 2009 umgesetzte CO2-basierte Reform der Kfz-Steuer für Pkw, die sich in zentralen Punkten an einem ADAC-Konzept orientiert hat, ebenfalls eine starke CO2-Komponente aufweist. Durch sie werden verbrauchsarme Fahrzeuge begünstigt, was sich sowohl auf das Kaufverhalten wie auch auf die Modellpolitik der Hersteller positiv auswirkt.
Rückfragen:
Maximilian Maurer
089/7676-2632
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 17.02.2010 - 21:05 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 163535
Anzahl Zeichen: 2128
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 266 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"EU-Pläne sind in Deutschland längst Realität"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
ADAC (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Obwohl die Sommerferien in Deutschland noch nicht begonnen haben, müssen Autofahrer am kommenden Wochenende mit zahlreichen Staus und Verzögerungen rechnen. Am letzten Wochenende vor Beginn des Sommerferien-Korridors werden viele Urlauber ohne schulpflichtige Kinder zu Kurzreisen und Tagesausflüg
Preisdifferenz beim Tanken so groß wie nie zuvor / ADAC wertet Tagesverlauf der Kraftstoffpreise im Mai aus / Preisniveau seit Einführung des Österreich-Modells insgesamt gestiegen ...
Nie zuvor war die Preisdifferenz für Autofahrerinnen und Autofahrer an den Tankstellen im Tagesverlauf so groß wie aktuell. Wie eine ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise im Mai 2026 von mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland zeigt, lag die Preisdifferenz zwischen dem Höchststand und dem Tiefs
Nur geringe Preisänderungen: Benzin billiger, Diesel etwas teurer / Ein Liter Super E10 im Vergleich zur Vorwoche 1,2 Cent günstiger, Diesel um 0,5 Cent teurer ...
Während der Benzinpreis im Vergleich zur Vorwoche gesunken ist, hat sich Diesel geringfügig verteuert - dies zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland. Danach kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel derzeit 1,906 Euro, das ist ein Rückgang von 1,2 Cent gegen
Weitere Mitteilungen von ADAC
"Menschen und Schlagzeilen: Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern haben EU-Richtlinie für Ozeanriesen nicht umgesetzt ...
Seeschiffe in den Häfen Hamburgs und Mecklenburg-Vorpommerns können am Liegeplatz trotz einer klaren EU-Vorschrift weiter ungehindert Treibstoff mit hohem Schwefelgehalt nutzen. Nach Recherchen des NDR Magazins "Menschen und Schlagzeilen" im NDR Fernsehen (Sendung: Mittwoch, 17. Februa
Netzsperren-Wirrwarr beenden - Zugangserschwerungsgesetz aufheben ...
Anlaesslich der heutigen Unterzeichnung des Netzsperren-Gesetzes durch Bundespraesident Horst Koehler erklaeren der Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Olaf Scholz der medienpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Martin Doermann und der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars
Chaos in der Bundesregierung beenden - löschen statt sperren ...
"Mit der heutigen Unterzeichnung des Zugangserschwerungsgesetzes durch Bundespräsident Horst Köhler steht die Bundesregierung vor einem Dilemma", sagt Jörn Wunderlich, familienpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. "Ab jetzt ist das Sperren von Internetseiten möglich, obwo
Bull steigt mit Open-Xchange ins SaaS-Geschäft ein ...
IT-Dienstleister Bull liefert seinen Kunden E-Mail und Groupware von Open-Xchange als Software-as-a-Service- und Inhouse-Lösung Köln, Nürnberg, 17. Februar 2010 +++ Der Bull-Konzern, in Deutschland mit rund 500 Mitarbeitern vertreten, bietet seinen deutschen Kunden ab sofort auch die Mail-




