Waldmodule, Imkern im Kindergarten und Wasserexperimente im ehemaligen Kleingartengebiet
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Senator Lohse zu Besuch bei geförderten Umweltbildungsprojekten im Bremer Norden und Westen
Direkt am Talhang der Schönebecker Aue liegt das Außengelände der Ökologiestation Bremen, die seit mehr als 25 Jahren praktisches Umweltwissen vermittelt. Hier wurde Senator Lohse vom Vorsitzenden Arno Gottschalk begrüßt, der durch das große Waldareal mit seinem Naturerlebnispfad führte und die Arbeit des Vereins vorstellte. Beim gemeinsamen Rundgang ging Arno Gottschalk auch auf die Besonderheiten der Ökologiestation im Kontext außerschulischer Umweltbildung ein: ?Neben unseren Angeboten für Kindergärten und Grundschulen bieten wir auch handlungsorientierte Unterrichtsbausteine für Klassen der Sekundarstufe II, zum Beispiel bei der Erkundung des Ökosystems Wald oder bei der Gewässergüte-Bestimmung.? Senator Lohse betonte, dass die Ökologiestation bereits seit vielen Jahren in der Umweltbildung in Bremen Nord aktiv ist: ?Das praxisnahe Angebot, gerade auch für ältere Schüler, ist vorbildlich und eine große Bereicherung für Bremen.?
Nach dem Besuch der Ökologiestation ging es in den Kindergarten ?Fidibus?, der sein Projekt ?Imkern im Kindergarten? vorstellte. Armelle Mai-Thesing vom Vorstand des Elternvereins führte Senator Lohse über das Außengelände, wo gemeinsam mit den Kindergartenkindern eine Schaubeute besichtigt wurde. In der Schaubeute können die Kinder beobachten, wie der Ableger eines Bienenvolkes eine Königin entstehen lässt. ?Mit der Natur leben und von der Natur lernen, ist einer der pädagogischen Schwerpunkte unseres Kindergartens. Uns geht es darum, den Kindern ein Interesse an der Natur zu vermitteln und damit die Basis für einen ökologisch verantwortungsvollen, nachhaltigen Umgang mit natürlichen Lebensgrundlagen zu schaffen.?, erläuterte Mai-Thesing. Langfristig soll eine kindergarteneigene Imkerei entstehen. "Imkern im Kindergarten" zählt zu den Umweltbildungsprojekten, die vom Umweltsenator gefördert werden. Lohse zeigte sich beeindruckt: ?Das Projekt bietet den Kindern eine gute Möglichkeit, schon früh im Leben einen direkten Kontakt zur Natur zu finden.?
Den letzten Programmpunkt bildete das Waller Umweltpädagogik Projekt (WUPP). Das WUPP bietet ein großes Naturerlebnisgelände für Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Auf dem Gelände, das in einem ehemaligen Kleingartengebiet liegt, befindet sich teilweise sehr alter Baumbestand und ein Hügel mit Wasserpumpe, der das Spielen und Experimentieren mit Wasser ermöglicht. ?Pro Jahr bieten wir ca. 180 umweltpädagogische Veranstaltungen an, in denen Kinder die Natur erforschen können. Kindergartengruppen und Schulklassen kommen auf das Gelände, um beispielsweise Insekten zu beobachten oder etwas über Fledermäuse zu lernen?, erklärte Doris Petersson vom WUPP beim Rundgang. "Unser Projekt ist auf ehrenamtliches Engagement angewiesen. Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen unterstützen uns bei den Veranstaltungen und bei der Pflege des Geländes." Der Bremer Westen gewinne durch dieses Projekt enorm, lobte Senator Lohse: ?Kinder und Jugendliche können hier Naturerfahrungen sammeln und sich so einen nachhaltigen und zukunftsfähigen Umgang mit der Umwelt aneignen. ?
Die Einblicke, die Senator Lohse in den vergangenen Tagen beim Besuch von neun Einrichtungen und Projekten gewinnen konnte, haben ihn äußerst beeindruckt: "Die Vielfalt von Umweltbildung und Umweltengagement im Land Bremen ist außergewöhnlich. Ich wünsche mir, dass diese in ihrer ganzen Bandbreite erhalten bleibt. Mit unserer Förderung möchten wir hierzu einen Beitrag leisten."
Weitere Informationen zu Angeboten aus der Umweltbildung für Kinder und Jugendliche und zu den Fördermöglichkeiten durch den Senator für Umwelt, Bau und Verkehr in Bremen gibt es auf der Homepage der Koordinierungsstelle Umwelt Bildung Bremen: www.umweltbildung-bremen.de
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Datum: 06.08.2018 - 15:44 Uhr
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