Eine Buddel voll Schiff
Im Ostseebad Boltenhagen stellt Jürgen Kubatz 300 seiner Meisterstücke aus: fein verarbeitete Buddelschiffe. Rund 2.000 hat er mittlerweile gebaut.
Doch wie kommt ein Miniaturschiff überhaupt in die Flasche?
Buddelschiffe – Ein Kunsthandwerk mit Seltenheitswert. Foto: © canonkd - Fotolia.com(firmenpresse) - Es gibt zwei Möglichkeiten, damit Schiffe in die Buddel kommen. Ältere Schiffsmodelle werden zum Teil mit klappbaren Masten und Spieren gebaut, die innerhalb der Flasche aufgerichtet werden. Moderne Schiffe dagegen werden zunächst außerhalb der Flasche komplett zusammengebaut und anschließend in Größen zerlegt, die durch den Flaschenhals passen. In der Flasche können die Teile wieder zusammengeklebt werden. Eine filigrane Arbeit, die viel Konzentration, Fingerspitzengefühl und Zeit erfordert.
Neben einem guten Bauplan, Holz, Farbe und Garn gehört Klebstoff zu den Grundlagen für jedes Schiff. Dabei werden je nach Bedarf unterschiedliche Arten verwendet: Zum Beispiel wasserlöslicher Allzweckkleber oder innerhalb von Sekunden aushärtender Sekundenklebstoff. Baut Jürgen Kubatz Schiffe direkt in der Flasche zusammen, benötigt er einen langsam trocknenden Klebstoff. Es dauert nämlich seine Zeit, bis alle Schiffsteile ihren Platz gefunden haben.
Feinste Kanülen sorgen außerdem dafür, dass der Klebstoff punktgenau dosiert werden kann. So entsteht am Ende ein detailgetreues Buddel-Schiff im Miniaturformat, ohne unerwünschte Spuren der Verarbeitung.
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Über den Industrieverband Klebstoffe e. V. (IVK):
Der Industrieverband Klebstoffe e. V. mit Sitz in Düsseldorf vertritt die technischen und wirtschaftspolitischen Interessen der deutschen Klebstoffindustrie.
Der IVK ist – auch im globalen Wettbewerbsumfeld – der weltweit größte und im Hinblick auf das für seine Mitglieder angebotene Serviceportfolio ebenfalls der weltweit führende Verband im Bereich Klebtechnik.
Technische Fragestellungen sowie Umwelt-, Verbraucher- und Arbeitsschutz besitzen einen hohen Stellenwert in der Klebstoffindustrie. Dies dokumentiert der Verband gegenüber der Öffentlichkeit, Behörden, Verbrauchern und wissenschaftlichen Institutionen. Der Industrieverband Klebstoffe e. V. vertritt die Branche nicht nur nach außen, sondern ist auch innerhalb der Mitgliedsunternehmen aktiv, etwa um Produktnormen, Qualitäts- und Umweltstandards oder auch Arbeitssicherheitsrichtlinien zu beschließen und umzusetzen.
Dem Verband gehören aktuell rund 140 Klebstoff-, Dichtstoff-, Klebrohstoff- und Klebebandhersteller sowie Systempartner und wissenschaftliche Einrichtungen an. Insgesamt beschäftigt die deutsche Klebstoffindustrie circa 13.250 Mitarbeiter/-innen.
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Datum: 22.08.2018 - 10:09 Uhr
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