3 Monate DSGVO: Das Dilemma mit den personenbezogenen Daten
ID: 1643295
Leipziger IT-Unternehmer moniert Sicherheitslücken in der neuen europäischen Datenschutzverordnung
Dirk Pappelbaum, IT-Unternehmer(firmenpresse) - Seit dem 25. Mai ist die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. Zwar blieb die große Abmahnwelle bisher aus, trotzdem herrscht bei vielen Unternehmen in vielen Punkten noch Unklarheit. Die Bilanz nach drei Monaten fällt eher gemischt aus.
Auch für den Leipziger IT-Unternehmer Dirk Pappelbaum ist DSGVO durchaus noch ein Reizwort. Sein Unternehmen Inveda.net GmbH versorgt seit 22 die deutsche Versicherungswirtschaft mit modernster Software und Webseiten-Lösungen und hat viel Kraft und Geld in die Umsetzung der neuen europäischen Datenschutzverordnung gesteckt.
"Wir reden hier von 5-stelligen Beträgen und einem Zeitaufwand, der unser Geschäft über Gebühr belastet hat", sagt Pappelbaum.
In einem ausführlichen Beitrag auf seinem Firmen-Blog hat der Inveda-Geschäftsführer jetzt Bilanz zum Thema DSGVO gezogen. Sie fällt eher zwiespältig aus, auch wenn er sich als IT-Experte dem Datenschutz ohnehin in besondere Weise verpflichtet fühlt.
Sein Fazit: Gerade im Hinblick auf die sogenannten personenbezogenen Daten sind die Anforderungen der DSGVO ein Sicherheitsproblem! Der Umgang mit diesen Daten ist seiner Meinung nicht umfassend und zum Teil sogar widersprüchlich geregelt. Die Vorgaben der DSGVO würden Sicherheit und Stabilität eines Webservice im Internet eher gefährden und nicht genügen Schutz vor Hacker-Attacken bieten.
Gleichzeitig moniert er, dass die Verordnung staatlichen Behörden quasi durch die Hintertür relativ einfach Zugriff auf private Daten möglich macht: "Kern des Problems sind die gegensätzlichen Ziele, die man mit der DSGVO verfolgt", erklärt er. "Zum einen soll ein Missbrauch der Daten der Bürger durch private Firmen verhindert werden, gleichzeitig erteilt die DSGVO staatlichen Behörden einen Freibrief, zukünftig auf alle gespeicherten Daten zuzugreifen. Das regelt die DSGVO ganz geschickt, in dem sie jeden verpflichtet, der personenbezogene Daten auf einem System speichert, mit dem Betreiber des Systems einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung abzuschließen. Ein wichtiger Passus ist dort, dass der Betreiber des Systems sich verpflichten muss, bei Aufforderung durch staatliche Behörden die Daten herauszugeben."
Mit Spannung und durchaus etwas Unbehagen erwartet Dirk Pappelbaum den nächsten Coup aus Brüssel zum Thema Datenschutz. Die für 2019 angekündigte E-Privacy-Verordnung, gelegentlich als "kleine Schwester" der DSGVO bezeichnet, soll in allen europäischen Ländern die komplette elektronische Kommunikation regeln. Nach Willen der EU soll dann jedwede Technik zur Datenübertragung am Datenschutz beteiligt sein. Webseiten oder E-Mail-Dienste ebenso wie neue Dienste im Internet of Things wie etwa Fitness-Armbänder, smarte Haushaltsgeräte, vernetzte Fahrzeuge oder vernetzte Produktionsmaschinen.
Der vollständige Blogbeitrag steht hier. inveda
Inveda
Die Inveda.net GmbH wurde 2002 gegründet und hat ihren Sitz in Leipzig. Schwerpunkt ist die Entwicklung von Software-Lösungen für die Versicherungswirtschaft in den Bereichen CRM, Beratungsprotokolle, Tarifvergleiche, Antragstellung, Provisionsabrechnung und Online-Portale. Aktuell arbeiten 30 Mitarbeiter aus vier Nationen in dem Unternehmen.
www.inveda.net
DSGVO
"Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG" heißt im Expertendeutsch das neue Regelwerk der EU, das in 11 Kapiteln und 99 Artikeln den Daten-Schutz innerhalb der Europäische Union vereinheitlichen soll. Die so genannte DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) ist seit dem 25. Mai 2018 in Kraft und regelt insbesondere die Verarbeitung von personenbezogenen Daten durch Firmen, Vereine oder Behörden deutlich strenger.
www.dsgvo-gesetz.deWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Inveda.net GmbH wurde 2002 gegründet und hat ihren Sitz in Leipzig. Schwerpunkt ist die Entwicklung von Software-Lösungen für die Versicherungswirtschaft in den Bereichen CRM, Beratungsprotokolle, Tarifvergleiche, Antragstellung, Provisionsabrechnung und Online-Portale. Aktuell arbeiten 30 Mitarbeiter aus vier Nationen in dem Unternehmen.
www.inveda.net
www.brandvorwerk-pr.de
Susanne Tenzler
brandvorwerkstrasse 34 c
04275 leipzig
kontakt(at)brandvorwerk-pr.de
00491733786601
www.brandvorwerk-pr.de
Datum: 27.08.2018 - 16:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1643295
Anzahl Zeichen: 4270
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Susanne Tenzler
Stadt:
leipzig
Telefon: 00491733786601
Kategorie:
New Media & Software
Diese Pressemitteilung wurde bisher 486 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"3 Monate DSGVO: Das Dilemma mit den personenbezogenen Daten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
www.brandvorwerk-pr.de (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von www.brandvorwerk-pr.de
Archiware Pure VMware® Backup für das Deutsche Museum ...
München, August 2018 - Archiware Pure, veröffentlich 2017, ist die neueste Entwicklung aus Archiwares Portfolio von innovativer Software für Datenmanagement. Dank seiner unkomplizierten Oberfläche und absoluten Verlässlichkeit zum günstigen Preis ist Achiware Pure die perfekte Backupsoftware f
bluechip präsentiert neues Ultrabook im 14-Zoll-Format ...
Mit dem bluechip TRAVElline U14W8 erweitert die bluechip Computer AG ihre Notebookfamilie um einen ultraschnellen, ultraflachen und ultrausausdauernden mobilen Rechner mit einem entspiegelten 14-Zoll-Full-HD-Display. Ein leistungsstarker Intel Core i5 Prozessor der aktuellsten Intel Prozessorgenerat
Schweizer Rollstar AG setzt auf CONTACT Software ...
Die Antriebe der Rollstar AG sind seit einem halben Jahrhundert auf allen Kontinenten ein Markenzeichen. Das Schweizer Unternehmen mit Sitz in Egliswil/Aargau entwickelt innovative Planetengetriebe und Hydromotoren, die im Tunnelbau, der Zement- und Hüttenindustrie, bei Werkzeugmaschinenherstellern
Supermicro bringt VMware vSAN-optimierte Best-in-Class All-Flash NVMe BigTwin Server-Lösungen auf den Markt ...
Super Micro Computer, Inc. (NASDAQ: SMCI), ein Weltmarktführer für Enterprise Computing-, Speicher- und Netzwerklösungen und Green Computing-Technologie, hat heute seine neueste, vollkonfigurierte und einsatzbereite SDS-Lösung (Software-Defined Storage) im Rahmen der VMworld 2018 in Las Vega




