JSR-Wochenrückblick KW 38-2018
ID: 1652743
Als Grund für diese schlechte Entwicklung führen Marktbeobachter das schwächere Gewinnwachstum in Europa an. Man sei seit einigen Jahren in Europa nicht mehr in der Lage, nachhaltige Gewinnsteigerungen zu erzielen, was den Amerikanern, Japanern und sogar den Schwellenländern gelungen sei.

(firmenpresse) - Während die amerikanischen Aktionäre wahrscheinlich die Champagnerkorken knallen lassen, ist bei den deutschen und europäischen Aktionären eher Trübsal blasen angesagt. Während der DAX sich seit Wochen in einer Trading-Range von 12.000 +- um gerade einmal ein paar hundert Punkte bewegt, marschieren die Börsen jenseits des Atlantiks von einem Allzeithoch zum nächsten. So erreichte z.B. der marktbreite amerikanische S&P 500 Index erstmals in seiner Geschichte die 2.900 Punkte-Marke.
Seit Jahresanfang ergeben sich derzeit folgende ‚Wasserstandsmeldungen’: Verlor der DAX seit dem 01.01.2018 rund 3,8 % an Wert, legte der Dow Jones unterdessen um rund 7,6 % zu. Der Euro Stoxx 50 büßte im besagten Zeitraum rund 2,1 % an Wert ein, während der amerikanische S&P 500 rund 10,25 % zulegte.
Die schwache Performance des DAX und des Euro Stoxx 50 ist wahrscheinlich auch ein Problem der Indexschwergewichte wie der Firmen Siemens, Bayer aber auch der Autobauerunternehmen wie im Fall Daimler, die ihre Gewinnerwartungen um 8 % kassierten. Das konnten dann die kleineren DAX-Mitglieder wie Vonovia und Covestro mit Prognoseanhebungen von gut 9 % bzw. 6 % nicht auffangen.
Daher sei die Frage erlaubt, ob die USA Europa abgehängt hat?! Dazu bedarf es ein paar Schritte in die Vergangenheit zurück, wo wir uns des Beispiels Euro Stoxx 50 bedienen wollen....
Lesen Sie hier unseren kompletten Wochenrückblick mit allen Infos: https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10878776-wirtschaft-finanzen-jsr-wochenrueckblick-kw-38-2018
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Datum: 24.09.2018 - 04:59 Uhr
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