Öl - die Technologie macht´s
ID: 1658538
Texas gilt als das Land der Ölbarone. Allen bekannte TV-Serien wurden damit gefüllt. Heute erschließen neue Technologien dem US-Bundesstaat neue Ölquellen. Oracle Energy ist dabei
Oft wird das sogenannte Fracking als der Durchbruch beim Aufbau neuer Öl- und Gasquellen aus dem Schiefergestein beschrieben. Doch Fracking allein ist es nicht. Fracking, das Aufbrechen von Gesteinsschichten, um den Ölfluss oder das Entkommen von Gas zu verbessern ist schon gut Hundert Jahre alt. Das erste Fracking wurde zudem in Deutschland schon in den 60er-Jahren angewendet. Sicherlich war es eine Neuerung, um Ölquellen zu erschließen. Doch bei vertikalen Bohrungen hat dieses System nur ein vergleichsweise geringes Ergebnis gebracht.
Nur in Zusammenarbeit mit dem horizontalen Bohren ist das Aufbrechen extrem effektiv. Etwas später konnten diese Bohrungen sogar als Richtbohrungen durchgeführt werden. Dabei kann der Bohrkopf gelenkt werden. Mittlerweile können zudem von einem Bohr-Pad in verschiedene Richtungen mehrere Leitungen verlegt werden. Dem technischen Fortschritt scheinen keine Grenzen gesetzt.
Zugute kamen Unternehmen wie Oracle Energy die hohen Ölpreise. Denn Anfangs waren die Erschließungen der Schieferöl-Ölquellen noch teuer. Oracle Energy geht davon aus, dass die Ölquellen, die sie in Texas auf dem HBP-Projekt ausbeuten wollen, einen Break-even-Ölpreis von 30 US-Dollar je Barrel, ein Fass mit 159 Liter Inhalt, haben dürfte. Damit sollte jede Ölquelle, die Oracle-CEO McKenna mit seinem Team erschließen würde, einen abgezinsten Wert (Net Asset Value, NPV) von 10 Millionen Dollar haben. Zudem will Oracle auf den weiteren geleasten Gebieten zumindest 31 Millionen Barrel Öl und 59 Milliarden Kubikfuß Gas fördern. Ein unabhängiges Beratungsunternehmen hat dafür einen Wert von 329 Millionen US-Dollar zugebilligt. Dafür müssten rund 50 horizontale Bohrungen niedergebracht werden, was rund 358 Millionen Dollar kosten dürfte.
Für ein Unternehmen mit einer relativ geringen Marktkapitalisierung wie Oracle Energy sind die Projekte ein Riesenvorhaben. Geht bei der Finanzierung etwas schief, könnte die Verwässerung für die Altaktionäre stärker ausfallen als erwartet. Dennoch erscheint aus heutiger Sicht das Chance-Risiko-Profil von Oracle Energy positiv. Geht alles nach Plan - Investoren sollten genau beobachten, wie es mit dem HBP-Kauf und den Leases vorangeht -, dann würde Oracle mittel- bis langfristig mit einem Vielfachen des aktuellen Werts bewertet werden.
Als Depotbeimischung ist Oracle daher okay, jedoch noch sehr spekulativ. Bleibt der Ölpreis hoch, besitzen die Pläne von CEO McKenna deutlich größere Chancen als bei einem fallenden Ölpreis. Derzeit scheint aufgrund des hohen Ölpreises die Zeit reif für Oracle. In ein paar Jahren könnte sich dann nicht nur der Konzernchef, sondern auch die Aktionäre von Oracle Energy eine Zigarre in einem mondänen Hinterzimmer eines Ölbaron-Clubs leisten.
Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Partner, Autoren und Mitarbeiter Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten können und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht. Keine Gewähr auf die Übersetzung ins Deutsche. Es gilt einzig und allein die englische Version dieser Nachrichten.
Disclaimer: Die bereitgestellten Informationen stellen keinerlei Form der Empfehlung oder Beratung da. Auf die Risiken im Wertpapierhandel sei ausdrücklich hingewiesen. Für Schäden, die aufgrund der Benutzung dieses Blogs entstehen, kann keine Haftung übernommen werden. Ich gebe zu bedenken, dass Aktien und insbesondere Optionsscheininvestments grundsätzlich mit Risiko verbunden sind. Der Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden. Alle Angaben und Quellen werden sorgfältig recherchiert. Für die Richtigkeit sämtlicher Inhalte wird jedoch keine Garantie übernommen. Ich behalte mir trotz größter Sorgfalt einen Irrtum insbesondere in Bezug auf Zahlenangaben und Kurse ausdrücklich vor. Die enthaltenen Informationen stammen aus Quellen, die für zuverlässig erachtet werden, erheben jedoch keineswegs den Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Aufgrund gerichtlicher Urteile sind die Inhalte verlinkter externer Seiten mit zu verantworten (so u.a. Landgericht Hamburg, im Urteil vom 12.05.1998 - 312 O 85/98), solange keine ausdrückliche Distanzierung von diesen erfolgt. Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehme ich keine Haftung für die Inhalte verlinkter externer Seiten. Für deren Inhalt sind ausschließlich die jeweiligen Betreiber verantwortlich.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
oel
gas
oracle-energy
brent
oel
eagle-ford
oelpreis
brentpreis
texas
hbp
petri-partners
trump
iranisches-oel
eagle-ford
gebiet
fracking
oelboom
oelbarone
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Zugute kamen Unternehmen wie Oracle Energy die hohen Ölpreise. Denn Anfangs waren die Erschließungen der Schieferöl-Ölquellen noch teuer. Oracle Energy geht davon aus, dass die Ölquellen, die sie in Texas auf dem HBP-Projekt ausbeuten wollen, einen Break-even-Ölpreis von 30 US-Dollar je Barrel, ein Fass mit 159 Liter Inhalt, haben dürfte
Kapellenweg 1b, 83024 Rosenheim
Datum: 10.10.2018 - 06:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1658538
Anzahl Zeichen: 5524
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Ingrid Heinritzi
Stadt:
Rosenheim
Telefon: 0803117995
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Meldungsart:
Anmerkungen:
Diese Pressemitteilung wurde bisher 500 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Öl - die Technologie macht´s"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Redaktionsbüro (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die neue Mineralressourcenschätzung hat bestätigt, dass das Iska-Iska-Projekt von Eloro Resources (ISIN: CA2899003008, WKN: A12C1E) das Potenzial besitzt, dass es zu einer der größten Silber-Zinn-Polymetall-Lagerstätten in Bolivien und Lateinamerika ausgebaut werden kann. Zudem gibt es bedeuten
Tocvan Ventures macht Tempo in Mexiko ...
Das 20.000-Meter-Bohrprogramm von Tocvan Ventures (ISIN: CA88900N1050; WKN: A2PE64) auf dem Gran Pilar Gold-Silber-Projekt in Sonora wird durch die erfolgreiche Installation einer zweiten Bohranlage deutlich schneller vorankommen. Zusätzlich hat das Unternehmen nun noch weitere schwere Ausrüstung
Bohrergebnisse von Gold Terra Resource bestens ...
Das Winterbohrprogramm von Gold Terra Resource (ISIN: CA38076F1053; WKN: A2P0BS) verläuft bestens. Gelegen in den Nordwest-Territorien Kanadas ist der Blick auf die Ergebnisse der ersten sieben Bohrlöcher vom Con-Mine-Option-Gebiet, unmittelbar südlich der ehemaligen Con-Mine bei Yellowknife, ger
Weitere Mitteilungen von Redaktionsbüro
Wirecard will zukünftig weiter kräftig wachsen ...
Der Innovationsführer für digitale Finanztechnologie Wirecard AG (ISIN: DE0007472060 / OTC-Symbol: WRCDF) gab gestern seine Visionen bis zum Jahr 2025 heraus und stellte sehr gute Zahlen in Aussicht. Das half der Aktie die Vortagesverluste fast wieder auszugleichen. Am 08. Oktober 2018 war es mal
Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Wirtschaft Drastischer Azubimangel befeuert Kneipensterben in Sachsen-Anhalt ...
Sachsen-Anhalt erlebt ein Kneipensterben. In den vergangenen vier Jahren haben allein im südlichen Sachsen-Anhalt bereits 161 Betreiber ihren Ausschank geschlossen. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwochausgabe) mit Verweis auf Zahlen der Industrie- und Handels
Börsen-Zeitung: Welch ein Fiasko, Kommentar zu Ceconomy von Annette Becker ...
Desaströs! Das ist das Wort, das die Geschäfts- und in der Folge auch die Kursentwicklung der Ceconomy AG in diesem Jahr beschreibt. Desaströs ist aber auch die Prognosefähigkeit des Vorstands, hat Ceconomy doch jetzt bereits die dritte Gewinnwarnung in diesem Jahr verschickt. Desaströs auc
compexx Finanz AG: Versicherungsvermittlern eine neue Heimat bieten ...
Der Trend der vergangenen Jahre spricht eine deutliche Sprache. Im ersten Quartal 2018 ist die Zahl der gebundenen Vertreter von 140.211 auf 130.783 gesunken, ein Minus von 9428 Vermittlern. Im zweiten Quartal ist die Zahl um weitere 5364 gebundene Vertreter gesunken - auf den neuen Tiefstand von 12



" alt="Cobalt 27 gibt Notierung in den USA am OTCQX Best Market unter dem Kürzel CBLLF bekannt