Wie funktioniert die Feuerbestattung?
ID: 1749401
Tag der offenen Tür am 14.09.2019 in einem der modernsten Krematorien Europas
Einäscherung im Rhein-Taunus-Krematorium(firmenpresse) - Am 14. September 2019 öffnet das privat geführte Rhein-Taunus-Krematorium erneut von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr seine Türen für interessierte Gäste. In Führungen steht das Thema wie die Feuerbestattung funktioniert im Vordergrund. Die Besucher lernen die genauen Abläufe der Kremierung aber auch innovative Beisetzungsformen kennen.
„Viele Menschen fühlen heutzutage Beklemmung beim Thema Tod und Bestattung“, sagt Karl-Heinz Könsgen Geschäftsführer des Rhein-Taunus-Krematoriums. Der Tag der offenen Tür solle dabei helfen, durch Transparenz und Information diese Ängste ein wenig abzubauen. „Deshalb sagen wir auch immer dazu, dass Besucher bei Führungen nie Verstorbene zu Gesicht bekommen“, so Könsgen. Es seien ausschließlich geschlossene Särge zu sehen.
Traditionell beginnt der Tag mit einem Gedenkgottesdienst zu dem Angehörige von nah und fern anreisen, die hier Verstorbene beigesetzt hatten. Danach folgen die Führungen durch das Krematorium, in denen alle Stationen der Feuerbestattung erläutert werden. Die Führungen starten dort, wo üblicherweise die Särge angeliefert werden. Bereits bei der Ankunft wird der Sarg mit dem Verstorbenen gewogen. „In unserem Krematorium sind wir in der Lage, adipöse Verstorbene einzuäschern bis zu einem Gewicht von 500 kg“, so Könsgen.
Wie stellt man sicher, dass der Verstorbene wirklich tot ist?
In den Führungen wird grundsätzlich sehr viel Raum für Fragen gelassen. Könsgen: „Ist das Eis einmal gebrochen, dann stellen unsere Gäste viele Fragen“. Nach der Erfahrung des Geschäftsführers lautet eine der häufigsten Fragen wie geprüft werde, dass die Person im Sarg tatsächlich auch verstorben ist. Auch möchten viele Besucher erfahren, ob auch immer die richtige Person eingeäschert wird. „Indem wir die Abläufe und Verfahren vorstellen, bekommen unsere Gäste eine viel klarere Vorstellung wie man diese Punkte in einem modernen Krematorium sicherstellen kann“, so Könsgen.
So funktioniert eine Feuerbestattung
Das Rhein-Taunus-Krematorium verfügt mittlerweile über 8 Einäscherungslinien in Form von gasbetriebene Etagen-Kremationsanlagen. Das Familienunternehmen zählt zu den modernsten Krematorien Europas. Mittlerweile werden in einem modernen Krematorium wie dem Rhein-Taunus-Krematorium die Einäscherungsanlagen vom Computer gesteuert. Nachdem der Sarg mit dem Verstorbenen in die Einäscherungsanlage gehoben wurde, wird die Kremierung elektronisch geregelt, um die Parameter im Hinblick auf optimalen Energieverbrauch oder strenge Umweltauflagen zu erfüllen. Viele der Besucher beschreiben die Einäscherung als Verbrennung. „Wir sprechen allerdings nie von „verbrennen“, da die Feuerbestattung durch die große Hitze von mindestens 650° Celsius als Selbstentzündung erfolgt – zu keiner Zeit wird eine Flamme auf den Sarg gerichtet“ sagt Könsgen. Zum Zeitpunkt des Tags der offenen Tür werden alle Anlage nicht in Betrieb sein. So erhalten Besucher die seltene Möglichkeit, einen Blick in die Einäscherungsanlage zu werfen. Im laufenden Betrieb wäre dies aufgrund der großen Hitze nicht möglich.
Neue Beisetzungsformen
Mittlerweile hat sich der Standort in Dachsenhausen zu einem Zentrum für Trauer und Abschiednahme entwickelt. Im Anschluss an die Führungen besteht daher die Möglichkeit, die fußläufig entfernten Friedhöfe zu besuchen. Dies sind der Rheinhöhen Ruhewald, der Rasenfriedhof, das Gräberfeld im Blumengarten und der erste Mensch-Tier-Friedhof Deutschlands. Dort können Gäste die neusten Bestattungsmöglichkeiten kennenlernen. Die Wasserurne ist beispielsweise eine innovative Bestattungsart, in der die Asche durch den Regen über einen längeren Zeitraum in die Erde gelangt. Eine andere Neuerung ist das Heilkräuterbeet. Es steht als Hochbeet direkt an einem befestigten Weg und ist für Angehörige gedacht, die nicht mehr so gut zu Fuß sind. Das Hochbeet ist aus massivem Holz gebaut. Da Angehörige sich dort auch Abstützen bzw. mit Rollator oder Rollstuhl ganz nah an das Grab kommen können, entsteht eine räumlich intensivere Nähe.
Den Tag der offenen Tür führt das Rhein-Taunus-Krematorium in diesem Jahr zum 19. Mal durch. Der Eintritt ist frei. Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Ein Rahmenprogramm rundet die Führungen ab. Auch außerhalb des Tags der offenen Tür kann man das Rhein-Taunus-Krematorium besuchen.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
krematorium
loreley
dachsenhausen
braubach
friedhof
mensch
tier
friedhof
fuehrungen
veranstaltungstipp
feuerbestattung
einaescherung
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Das Rhein-Taunus-Krematorium betreibt eine der modernsten Feuerbestattungsanlagen Europas. Es liegt in Dachsenhausen, in der Verbandsgemeinde Loreley. Es ist von Koblenz in 25 Minuten, von Wiesbaden, Mainz und Limburg in etwa 50 Minuten zu erreichen. Die Adresse des Krematoriums lautet: Zum Dinkholder 1, 56340 Dachsenhausen, Telefon: 06776 95980. Eine virtuelle Führung ist auf der Webseite https://www.rhein-taunus-krematorium.de/virtuelle-fuehrung abrufbar.
Rhein-Taunus-Krematorium GmbH
Zum Dinkholder 1 | 56340 Dachsenhausen | Telefon: 06776 95980
Wilhelm Brandt Agentur Markenguthaben
Telefon 069 15629624, E-Mail presse(at)deutschefriedhofsgesellschaft.de.
Datum: 02.09.2019 - 12:03 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1749401
Anzahl Zeichen: 4478
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Wilhelm Brandt, Agentur Markenguthaben
Stadt:
Dachsenhausen
Telefon: 069 15629624
Kategorie:
Vermischtes
Meldungsart: Produktinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 02.09.2019
Diese Pressemitteilung wurde bisher 388 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Wie funktioniert die Feuerbestattung?"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rhein-Taunus-Krematorium GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Bereits im Jahr 2001 begann das Rhein-Taunus Krematorium, Nachbarn, Angehörige, Bestatter und interessierte Bürger zu einem Tag der offenen Tür einzuladen. Mittlerweile kommen viele Menschen von nah und fern und nutzen diesen Termin, um sich zu informieren und auch die Gräber ihrer Angehörigen
Rock am Stock - Tag der offenen Tür beim Krematorium ...
Am 13.09.2014 öffnet das privat geführte Rhein-Taunus-Krematorium ab 11:00 Uhr wieder seine Türen für interessierte Besucher, diesmal mit einem Rahmenprogramm u.a. mit Live-Musik „Rock am Stock“. Der Tag beginnt mit einem ökumenischen Gedenkgottesdienst. Danach finden Führungen durch da
Das größte Krematorium Europas erweitert seine Kapazitäten ...
Erst Mitte März 2014 wurde im Beisein des rheinland-pfälzischen Infrastrukturministers Lewentz der erste Spatenstich gesetzt. Für einen zügigen Bauverlauf waren viele Bauteile vorher gefertigt worden, so wie beispielsweise der über 90 Tonnen schwere Rauchgaskanal. Mit der Erweiterung ist das
Weitere Mitteilungen von Rhein-Taunus-Krematorium GmbH
TUN - Wie Sie sich und Andere ins Handeln bringen. - Ratgeber für ein besseres Zeitmanagement ...
Verantwortung für sein eigenes Tun und Schaffen kann man nicht an andere übergeben, doch oft ist das Übernehmen von Selbstverantwortung ein Problem. Es hat oft mit einem Mangel an Motivation oder einem Mangel an Selbstvertrauen zu tun. Glücklicherweise kann man jedoch an sich selbst und seiner E
SAMEN DES ERWACHENS - Inspirierende Aufsatz-Sammlung für eine positive Lebensvision ...
Sechzehn kurze Aufsätze über das Erwachen des Bewusstseins versammelt Peter Russell in diesem Band, in dem er seine persönlichen Einsichten zugrundelegt. Er bespricht in seinen Texten interessante und inspirierende Themen wie das Wesen der Spiritualität und die Suche nach Glück. Er beschäftigt
Henriette - Ein historischer Roman rund um Casanovas große Liebe ...
Der junge Casanova, noch mit festem Wohnsitz in Venedig und noch nicht der mit allen Wassern gewaschene Verführer, begegnet unter seltsamen Umständen einer geheimnisvollen Dame in der eleganten Fantasie-Uniform eines Offiziers. Sie ist atemberaubend schön, mit braunen, strahlenden Augen, blondem,
Franz Andresen - Historische Biografie über einen Lehrer der Kaiserzeit in Angeln ...
Theodor Andresen (1894-1949), der Großvater des Autors, verfasste im Jahr 1935 ein Lebensbild seines Vaters, des Lehrers und Organisten Franz Andresen (1856-1921). In dieser persönlichen Biografie beschreibt er dessen Kindheit auf dem elterlichen Bauernhof in Wees in Angeln. Es geht weiter mit sei




