ALPLA steigt in HDPE-Recycling ein

ALPLA steigt in HDPE-Recycling ein

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ALPLA, international tätiger Hersteller von Verpackungslösungen aus Kunststoff, baut seine Recyclingaktivitäten weiter aus: Mit dem Kauf von zwei Unternehmen in Spanien erfolgt der Einstieg in das Recycling von Polyolefinen.



In Großbritannien setzt ALPLA jährlich 13.000 Tonnen rHDPE für die Herstellung von Milchflaschen einIn Großbritannien setzt ALPLA jährlich 13.000 Tonnen rHDPE für die Herstellung von Milchflaschen ein

(firmenpresse) - Mit zwei eigenen PET-Recyclingwerken in Österreich und Polen (PET Recycling Team) und Joint Ventures in Mexiko und Deutschland gilt ALPLA schon längst als etablierter Partner für PET-Recycling. Die jährliche Kapazität dieser Betriebe liegt aktuell bei 70.000 Tonnen rPET. Den nächsten Schritt setzt ALPLA nun mit dem Kauf von zwei HDPE-Recyclingwerken.

Im Oktober unterzeichnete ALPLA die Kaufverträge für die Übernahme von Suminco S.A. in Montcada (nahe Barcelona) und Replacal S.L. in Palencia (nördlich von Madrid). Beide Betriebe sind Teil eines spanischen Familienunternehmens mit mehr als 35 Jahren Erfahrung in der Herstellung von HDPE-Rezyklaten. Die Jahreskapazität der Werke mit insgesamt 50 Mitarbeitenden soll auf bis zu 35.000 Tonnen ausgebaut werden. Die operativen Geschäfte werden mit dem bestehenden Management wie bisher weitergeführt. Über die Details haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart.

Verfügbarkeit und hohe Qualität
„Die Investition in die zwei Recyclingwerke in Spanien bringt uns wieder einen Schritt näher an unser Gesamtziel, der führende Hersteller für nachhaltige Verpackungen aus Kunststoff zu sein“, erklärt Georg Lässer, Head of Recycling bei ALPLA.

Ein Großteil der HDPE-Rezyklate von Suminco und Replacal floss bisher in die Herstellung von Wellrohren für Abwassersysteme und andere industrielle Anwendungen. Ziel von ALPLA ist es, die geeigneten Rezyklate für die Herstellung von Verpackungen einzusetzen. „Wir sichern die Materialversorgung unserer Produktionsbetriebe und leisten einen Beitrag für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft“, betont Lässer. Der bisherige Eigentümer Jose Peruga ergänzt: „Seit mehr als drei Jahrzehnten sind unsere Produkte für ihre gute Qualität anerkannt. Mit ALPLA eröffnen sich neue Möglichkeiten: Durch die Neuerungen werden unsere Produkte sogar noch weiter profitieren. Und ALPLA kann Verpackungen aus HDPE mit einem hohen Recyclinganteil herstellen, so wie es Kunden und Konsumenten verlangen.“



Circular Economy
2018 unterzeichnete ALPLA das Global Commitment der New Plastics Economy, eine Initiative der Ellen MacArthur Foundation in Zusammenarbeit mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen. Als Ziel definierte ALPLA den Ausbau der Recyclingaktivitäten, mit einer dafür vorgesehenen Investitionssumme von 50 Millionen Euro. Bis 2025 sollen außerdem alle Verpackungslösungen zu hundert Prozent recyclingfähig sein. Der Anteil der verarbeiteten Post-Consumer-Recyclingmaterialien am gesamten Materialeinsatz soll auf 25 Prozent steigen.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Über ALPLA Group:
ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 20.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 178 Standorten in 46 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Arzneimittel, Motoröl und Schmiermittel.
ALPLA betreibt eigene Recyclingwerke: PET Recycling Team mit je einem Standort in Österreich und in Polen sowie im Rahmen von Joint Ventures in Mexiko und Deutschland. Mit Texplast (Deutschland) kooperiert ALPLA seit Juli 2018 im PET-Recycling.

Über Suminco SA und Replacal SL:
Die Unternehmen sind Teil eines spanischen Familienunternehmens mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Wiederverwertung von Polyolefinen. Die hochwertigen HDPE-Rezyklate (HDPE = High Density PolyEthylene) wurden bisher vorwiegend für die Herstellung von Wellrohren für Abwasser und Regenwasser und andere spezielle Rohre eingesetzt.
Die Jahreskapazität der beiden Betriebe mit gesamt 50 Mitarbeitenden soll auf bis zu 35.000 Tonnen ausgebaut werden. Suminco liegt in Montcada nahe Barcelona nur 15 Kilometer vom Hafen entfernt, Replacal in Palencia nahe Valladolid in Nordspanien.



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Bereitgestellt von Benutzer: Pzwei
Datum: 04.11.2019 - 15:44 Uhr
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Freigabedatum: 04.11.2019

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