RAMPF: Hochwertige alternative Polyole für URBANREC-Projekt
Chemisches Recycling-Know-how verbessert Inwertsetzung von Sperrmüll / Präsentation bei FSK-Fachtagung
Die Teilnehmer der diesjährigen FSK-Fachtagung besuchten das RAMPF-Innovationszentrum in Grafenberg.(firmenpresse) - Das europäische Projekt URBANREC hat einen erfolgreichen Abschluss gefunden. In den vergangenen drei Jahren haben führende Experten an Lösungen für die Inwertsetzung von Sperrmüll gearbeitet. RAMPF Eco Solutions hatte die Aufgabe, chemische Lösungen zu entwickeln, um hochwertige recycelte Polyole aus Kunststoffmüll wie Matratzen und Polsterungen zu gewinnen.
Gerade einmal drei Jahre ist es her, dass das europäische Projekt URBANREC initiiert wurde mit dem Ziel, die Logistik und Entsorgung von Sperrmüll zu verbessern. Beteiligt waren Unternehmen und Organisationen aus sieben Ländern, darunter öffentliche Einrichtungen aus Belgien, Polen, Spanien und der Türkei.
Das Ziel war die Entwicklung und Umsetzung eines ökologisch innovativen und integrierten Sperrmüllentsorgungssystems, mit dem die Müllvermeidung und -wiederverwendung gefördert und die Logistik verbessert werden sollte. Zudem sollten durch neue Verfahren hochwertige recycelte Produkte wie Kleber, Schäume, Faser/Filzverbundwerkstoffe und Lösungsmittel entwickelt werden.
RAMPF Eco Solutions hatte gemeinsam mit Partnerunternehmen und Institutionen die Aufgabe, chemische Lösungen zu entwickeln, um aus Kunststoffabfällen wie Matratzen und Polstern hochwertige Recyclingpolyole zu gewinnen. So sollte der Anteil auf fossilen Rohstoffen basierenden Polyolen bei der Herstellung neuer Kunststoffprodukte verringert und die Belastung von Deponien und Verbrennungsanlagen verringert werden.
FSK diskutiert Erkenntnisse aus URBANREC-Projekt
Das URBANREC-Projekt war auch ein Thema der diesjährigen Fachtagung Polyurethane des Fachverbands Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK) in Reutlingen. Auf der Veranstaltung erläuterte Dr. Frank Dürsen, Head of Future & Sustainability bei der RAMPF-Gruppe, wie die recycelten Polyole via Glykolyse und Acidolyse aus Sperrmüll gewonnen werden. „Diese alternativen Polyole wurden bereits erfolgreich für die Herstellung hochwertiger Klebstoffe, Schäume, Isolationsmaterialien und Lösungsmittel eingesetzt.“
Marco Werth, Director of Sales & Marketing bei RAMPF Eco Solutions, ist überzeugt, dass das chemische Recycling von Kunststoffabfällen weiter an Bedeutung gewinnen wird: „Diese Verfahren sind ein wichtiger Baustein für ein ganzheitliches Abfallmanagement. Wir sind stolz darauf, dass wir mit unserem Know-how zum Erfolg von URBANREC beitragen konnten.“Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
RAMPF Eco Solutions GmbH & Co. KG mit Sitz in Pirmasens ist spezialisiert auf chemische Lösungen zur Herstellung hochwertiger alternativer Polyole aus PUR- und PET-Reststoffen.
Kernkompetenz ist die Herstellung maßgeschneiderter alternativer Polyole aus Produktionsreststoffen von PUR-Produzenten. Auch Materialreststoffe der Schwesterunternehmen RAMPF Polymer Solutions und RAMPF Tooling Solutions werden recycelt.
Darüber hinaus werden PET/PSA, andere Polyester (PLA, PC, PHB) sowie nachwachsende bzw. bio-basierte Rohstoffe wie Pflanzenöle als Rohstoffquelle für die Herstellung alternativer Polyole eingesetzt.
RAMPF Eco Solutions konzipiert, plant und errichtet für Kunden schlüsselfertige Multifunktionsanlagen zur Herstellung leistungsstarker Polyole auf Basis von PUR-Reststoffen, PET/PSA, Polyester sowie Biomonomeren.
RAMPF Eco Solutions ist ein Unternehmen der internationalen RAMPF-Gruppe mit Sitz in Grafenberg bei Stuttgart.
Datum: 26.11.2019 - 11:28 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kategorie:
Chemische Industrie
Meldungsart: Erfolgsprojekt
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 26.11.2019
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