Regionales Traumazentrum
ID: 1777331
Erfolgreiche Rezertifizierung
Schwerverletztenversorgung in Sachsen-Anhalt Süd
Schwerverletzte benötigen eine schnelle, multiprofessionelle Versorgung. Laut Statistik kommen bundesweit 35.000 Menschen pro Jahr als Schwerverletzte in Krankenhäuser. Dank der engmaschigen Versorgungsstrukturen und des medizinischen Fortschritts überleben heute neun von zehn Schwerverletzten. Die im Jahr 2006 gestartete Initiative TraumaNetzwerk der DGU sichert dabei die Schwerverletztenversorgung weiter. Lokale, regionale und überregional zertifizierte Zentren schließen sich zusammen und kooperieren in den Bereichen Diagnostik, Therapie, Fort- und Weiterbildung, Qualitätssicherung sowie Forschung.
Kliniken, die sich als Traumazentren anerkennen lassen möchten, müssen vor Ort über routinierte, konstant einsatzfähige Ärzteteams mehrerer Fachrichtungen und Pflegeteams verfügen. Hinzu kommt das Vorhalten der medizintechnischen Ausstattung u. a. mit Schockräumen, bildgebender Diagnostik, Operationssälen und intensivmedizinischen Bereichen.
Dichtes Versorgungsnetz
"Wir erfüllen seit zehn Jahren kontinuierlich die anspruchsvollen Kriterien, die für eine Anerkennung als Traumazentrum im TraumaNetzwerk DGU® verpflichtend sind. Im regelmäßigen Turnus werden wir überprüft und weisen nach, dass unser Schockraummanagement reibungslos funktioniert", bestätigt Chefarzt Dr. Holger Welsch. Er leitet in der Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen gGmbH die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie.
Direkt nach ihrer Einlieferung der Schwerverletzten greift im Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen das Schockraummanagement. Multiprofessionelle Teams aus Ärzten und Pflegenden führen die notwendigen Untersuchungen durch und leiten die weiteren Behandlungsschritte ein. Das medizinische Handeln basiert jeweils auf den von der DGU vorgegebenen Leitlinien. Darin sind sowohl Behandlungsabläufe als auch Verlegungskriterien standardisiert definiert.
Innerhalb des Netzwerkes arbeitet das Regionale Traumazentrum der Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen gGmbH mit Rettungsleitstellen, Rettungsdiensten und Kliniken zusammen. So wird sichergestellt, dass Schwerverletzte mit dem Rettungsdienst innerhalb von 30 Minuten einen Schockraum erreichen.
"Als Regionales Traumazentrum übernehmen wir die umfassende Notfallversorgung mit breitem Leistungsspektrum. Die unfallchirurgische Versorgung setzt dabei meist einen Schwerpunkt", sagt Chefarzt Dr. Welsch. Er und das Schockraumteam richten sich nach den im Weißbuch Schwerverletztenversorgung festgelegten, einheitlichen Qualitätsstandards. Eine Teilnahme an speziellen Ausbildungsprogrammen ist für alle Ärzte von zertifizierten Traumazentren verpflichtend. Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie der Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen gGmbH darf den Titel "Regionales Traumazentrum für weitere drei Jahre führen.
Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie der Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen gGmbH ist sowohl als Regionales Traumazentrum im TraumaNetzwerk DGU® als auch als EndoProthetikZentrum und als AltersTraumaZentrum zertifiziert. Ebenfalls liegt die Zulassung zum "Verletzungsartenverfahren" der Berufsgenossenschaft vor, d. h. Betreuung und Operationen nach Arbeits- und Wegeunfällen dürfen hier realisiert werden.
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Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 2, 06749 Bitterfeld-Wolfen
Datum: 06.12.2019 - 10:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1777331
Anzahl Zeichen: 3946
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Grit Hachmeister
Stadt:
Bitterfeld-Wolfen
Telefon: 03493/ 31 3017
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
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