Auf alten Frontlinien und Pilgerwegen quer durch das Valsugana
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Aktivurlaub im Valsugana (c) Federico Modica (TVB Valsugana Lagorai)(firmenpresse) - Alte Frontlinien aus dem Ersten Weltkrieg, vier Lagorai-Überquerungen und ein in Jahrhunderten fast in Vergessenheit geratener Pilgerweg: das Valsugana ist ideales Terrain für Mehrtageswanderungen durch eine na-hezu unberührte Natur. Hier schlagen Wanderer manchen unbekannten Weg ein.
Im Norden die Dolomiten – im Süden die Venetianer Alpen: Dazwischen lie-gen Valsugana und die Lagorai-Gruppe, eine Bergkette aus Porphyr vulkanischen Ursprungs vor 290 Millionen Jahren. Hier finden Mehr-tageswanderer Routen aller Schwierigkeitsgrade und vier Überquerungen: Die Alta Via del Granito ist eine anspruchsvolle, drei- bis viertägige Trekking-runde über rund 28 Kilometer durch die Granitberge rings um die Cima d’Asta und die Cime di Rava. Sie verläuft auf alten Wegen der ehemaligen Verteidi-gungslinie aus dem Ersten Weltkrieg und passiert zwei der Berghütten in der Lagorai-Gruppe, die sich für eine Übernachtung anbieten. Für Lagorai Pano-rama muss man bereits 41 Kilometer Wegstrecke und drei Tage veranschla-gen. Die Tour führt ebenso der italienisch-österreichischen Verteidigungslinie entlang, diesmal allerdings durch das schöne Val Campelle und das naturbe-lassene Val Orsera, vorbei an einigen Bergseen mit freier Sicht auf das Lago-rai-Gebirge. Die Cima d’Asta kann man dabei ebenso anpeilen.
Fünf Tage zu Fuß „durch den Ersten Weltkrieg“
Translagorai zählt mit über 50 Kilometern zu den längsten Trekkingtouren im Lagorai. Auf dem Weg durchquert man die gesamte Bergkette von der Pana-rotta bis zum Rolle-Pass. Die durchschnittlich fünf Etappen verbinden Natur pur mit Zeugnissen aus dem Ersten Weltkrieg. Berghütten und Biwaks laden unterwegs zum Übernachten. Noch länger ist nur noch die neue Alta Via del Centenari“, die zum Jubiläum „100 Jahre Ende des Ersten Weltkrieges“ ange-legt wurde. Sie verbindet die Alta Via Lagorai Panorama und die Alta Via del Granito zu einer Fünf-Tages-Tour. Auf den 53 Kilometern Wegstrecke, die am Passo Manghen startet und endet werden 2.760 Höhenmeter bewältigt. Auch diese Front-Überquerung eröffnet wunderbare Ausblicke über das Trentino. Wichtig bei allen Mehrtageswanderungen sind Trittfestigkeit, Ausdauer, pas-sendes Wetter und rechtzeitig reservierte Quartiere für die Übernachtung.
Pilgern wie früher auf der Via Romea Germanica
Ob zu Fuß, mit dem Rad oder zu Pferd: Auf der Via Romea Germanica, einem über viele Jahrhunderte in Vergessenheit geratenen Pilgerweg, folgen Weit-wanderer den Spuren aller Kulturen und Religionen Nord- und Südeuropas –ganz in ihrem eigenen Tempo. Der Pilgerweg verläuft über 2.200 Kilometer von Norddeutschland nach Rom. Er geht auf die Aufzeichnungen des Abt Albert vom St. Marienkloster zu Stade zurück, der im Jahr 1236 nach Rom reiste und verschiedene „Itinerare“ seiner Hin- und Rückreise mit genauen Orts- und Entfernungsangaben niederschrieb. Am Brennerpass beginnt die italienische Strecke über das Eisacktal und das Trentino mit seinen Wein-bergen und den Abschnitten auf der alten Via Claudia Augusta. Nach dem Cimirlopass eröffnet sich Valsugana mit seinen beiden schönen Badeseen, umgeben von den mächtigen Bergen des Lagorai-Gebirges. Danach werden Padua, Ferrara und Ravenna durchquert, bis zum Trasimenosee. Nach Tuscia folgt die Via Cassia, die zum Glücksberg Monte Mario führt, von dem der „Cu-polone“, der Petersdom, zu sehen ist. www.visitvalsugana.it/trekkinglagorai, trekking@visitvalsugana.it
Mehrtagestouren im Lagorai – Valsugana
Granit-Hochweg: 28 km, 2.829 Höhenmeter, 3 Etappen
Lagorai Panorama: 41 km, 2.330 Höhenmeter, 3 Etappen
Translagorai: 45 km, 5.000 Höhenmeter, 5 Etappen
Alta Via del Centenario: 53 Kilometer, 2.760 Höhenmeter, 5 Etappen
Via Romea Germanica
2.200 Kilometer von Stade (Norddeutschland) nach Rom
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Datum: 12.02.2020 - 14:40 Uhr
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Freigabedatum: 12.02.2020
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