Corona-bedingt weniger im Geldbeutel

Corona-bedingt weniger im Geldbeutel

ID: 1822452

39 Prozent der Haushalte in Deutschland von Einkommenseinbußen durch Corona-Krise betroffen




(firmenpresse) - Neuss, 10.06.2020 - Die Verbraucher bekommen die Auswirkungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie derzeit im Geldbeutel zu spüren. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Verbraucherumfrage der Creditreform Boniversum GmbH. 39 Prozent der Haushalte in Deutschland sind von Einkommenseinbußen betroffen. Bei 69 Prozent der betroffenen Haushalte sind Corona-bedingt bis zu 30 Prozent weniger in der Haushaltskasse und bei weiteren 21 Prozent sogar bis zu 50 Prozent weniger. Das bewegt die Verbraucher zum Sparen: 57 Prozent wollen weniger Geld ausgeben. Trotz Einsparungen befürchten aber 27 Prozent der Befragten, dass sie in den nächsten zwölf Monaten Rechnungen nicht begleichen können.



Vier von zehn Haushalten sind von Einkommenseinbußen betroffen. 69 Prozent der betroffenen Haushalte haben bis zu 30 Prozent weniger Geld zur Verfügung, 21 Prozent der Befragten fehlt sogar bis zur Hälfte des Einkommens. Als Hauptauslöser für die Einbußen nannten die Befragten Kurzarbeit (44 %), den Verlust des Nebenjobs (20 %), gefolgt von der begrenzten Ausübung der selbstständigen Tätigkeit (17 %). Nur etwa 7 Prozent der Befragten gaben als Grund für die Einkommenseinbußen den Verlust des Arbeitsplatzes an. Die Einführung der Kurzarbeit verhindert offensichtlich bislang einen starken Anstieg der Arbeitslosigkeit.



57 Prozent der Befragten wollen weniger Geld ausgeben



Das geringere Haushaltsnettoeinkommen veranlasst viele Verbraucher zum Sparen. 57 Prozent wollen ihre Ausgaben reduzieren. Überraschend ist dabei nicht, dass aufgrund von aktuellen Einschränkungen im Reiseverkehr und der Freizeitgestaltung 31 Prozent der Befragten angaben, in diesem Bereich weniger auszugeben. Bei Konsumgütern wird am ehesten in den Produktgruppen "Bekleidung, Schuhe, Haus - und Heimtextilien" (30 %), gefolgt von "Schmuck und Uhren" (25 %), "Möbel und Dekorartikel" (24 %), "Hobby - Sammel- und Freizeitartikel" (20 %) und "Computer- und Elektronik" bzw. "Telekommunikationsartikel" (20 % bzw. 19 %) gespart. Die geringsten Einsparbemühungen gibt es bei Tierbedarf (6 %), der Altersvorsorge (6 %) und Medikamenten (4 %).



Ein weiteres Ergebnis der Verbraucherumfrage: 14 Prozent der Befragten gaben an, dass sie ihre Ausgaben nicht weiter reduzieren können.



Trotz Einsparungen: 27 Prozent der Befragten befürchten Rechnungen nicht bezahlen zu können



Fast drei Viertel der Befragten erwarten in den nächsten zwölf Monaten keine Zahlungsschwierigkeiten. Es ist anzunehmen, dass gebildete Rücklagen ausreichen, um die Einkommenseinbußen zu überbrücken.

Nichtsdestotrotz sagten aber auch 27 Prozent, dass sie befürchten, ihre Rechnungen in den nächsten zwölf Monaten nicht bezahlen zu können. Am häufigsten wurden Rechnungen für dringende oder notwenige Anschaffungen für Haus bzw. Wohnung genannt (10 %). Acht Prozent der Befragten befürchten, ihre Miete in den nächsten Monaten nicht zahlen zu können. Und auch die Begleichung der Kosten für Elektrizität und Heizung sehen rund 7 Prozent als gefährdet an. Am Ende des Rankings stehen Immobilienkredite (4 %), die Ausbildung der Kinder (3 %) und Unterhaltszahlungen (3 %).



"Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass viele Verbraucher die Auswirkungen der Corona-Pandemie in ihrem Geldbeutel spüren. Einige können oder wollen ihren Konsum aber nicht einschränken. Und auch wenn knapp drei Viertel der Befragten in naher Zukunft keine Zahlungsschwierigkeiten erwarten, ist es beunruhigend, dass 27 Prozent damit rechnen, laufende Kosten wie für Miete, Strom oder die Tilgung eines Kredites nicht mehr begleichen zu können. Es ist deshalb davon auszugehen, dass die Zahl überschuldeter Verbraucher in Deutschland ansteigen wird", so Stephan Vila, Geschäftsführer der Boniversum.



Die online gestützte Befragung der Creditreform Boniversum GmbH basiert auf einer bundesweiten und bevölkerungsrepräsentativen Umfrage von über 1.000 Verbrauchern im Alter zwischen 18 und 69 Jahre.



Weitere Informationen zur Umfrage "Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Einkommen und Konsum" unter: https://www.boniversum.de/studien/verbraucherumfragen/auswirkungen-der-corona-pandemie-auf-einkommen-und-konsumverhalten/Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die Creditreform Boniversum GmbH (Boniversum) ist einer der führenden Anbieter von Bonitätsinformationen über Privatpersonen in Deutschland. Boniversum wurde 1997 gegründet und ist ein Unternehmen der Creditreform Gruppe. Das Unternehmen bietet Verbraucher-informationen und integrierte Risikomanagementlösungen für die kreditgebende Wirtschaft wie Versandhändler, Online-Shops, Touristikunternehmen, Banken, Versicherungen, Wohnungs-gesellschaften und viele mehr. Regelmäßig veröffentlicht Boniversum in Zusammenarbeit mit renommierten Partnern und Instituten umfangreiche Studien und Umfragen, um Trends frühzeitig vorherzusehen und Veränderungen im Verbraucher- bzw. Schuldnerverhalten oder in der Kreditaffinität sicher zu prognostizieren.



PresseKontakt / Agentur:

Creditreform Boniversum GmbH
Verena Krimpmann
Hellersbergstr. 11
41460 Neuss
v.krimpmann(at)boniversum.de
+49 2131 109-4305
https://www.boniversum.de



Bereitgestellt von Benutzer: Adenion
Datum: 10.06.2020 - 14:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1822452
Anzahl Zeichen: 4654

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Verena Krimpmann
Stadt:

Neuss


Telefon: +49 2131 109-4305

Kategorie:

Wirtschaft (allg.)



Diese Pressemitteilung wurde bisher 459 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Corona-bedingt weniger im Geldbeutel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Creditreform Boniversum GmbH (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Boniversum zu PSD2: "Kauf auf Rechnung" - jetzt erst recht ...
Am 14. September sollte der vorerst letzte Baustein der neuen Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 in Kraft treten ? und mit ihm gravierende Neuregelungen für das Bezahlen im Internet: die starke Kundenauthentifizierung. Nun gewährt die BaFin angesichts des nach wie vor erheblichen Anpassungsbedarfs auf

Boniversum zu PSD2: "Kauf auf Rechnung" - jetzt erst recht ...
Neuss, 28. August 2019 - Am 14. September sollte der vorerst letzte Baustein der neuen Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 in Kraft treten - und mit ihm gravierende Neuregelungen für das Bezahlen im Internet: die starke Kundenauthentifizierung. Nun gewährt die BaFin angesichts des nach wie vor erheblic

Boniversum-Auswertung zeigt: Sommerferien und Hitze - keine gute Kombination für den Online-Handel ...
Deutschland hat in den vergangenen Wochen ordentlich geschwitzt. Aber nicht nur die Deutschen haben unter der enormen Hitze gelitten ? auch die Wirtschaft hat zu kämpfen. Neben dem stationären Einzelhandel macht sich auch beim Online-Handel die Ferienzeit und Hitzewellen bemerkbar. Darauf lässt e


Weitere Mitteilungen von Creditreform Boniversum GmbH


New Gold verkauft Goldprojekt Blackwater für 190 Mio. CAD an Artemis ...
Der nächste Deal im Goldesektor: New Gold (TSX NGD) verkauft sein Goldprojekt Blackwater (in British Columbia) an Artemis Gold (TSXV ARTG / WKN A2PN6T) - für 190 Mio. CAD in bar. Darüber hinaus wird man einen "Stream" in Höhe von 8% des auf Blackwater produzierten Goldes erhalten. D

Maple Gold meldet zusätzliche Abschnitte aus der Winterbohrkampagne mit 1,23 g/t Gold auf 75 Metern, einschließlich 1,61 g/t Gold auf 31 Metern ...
10. Juni 2020 - Montreal (Quebec): Maple Gold Mines Ltd. "Maple Gold" oder das "Unternehmen") (TSX-V: MGM, OTCQB: MGMLF; Frankfurt: M3G - https://www.commodity-tv.com/ondemand/companies/profil/maple-gold-mines-ltd/) freut sich, weitere Untersuchungsergebnisse seiner Winterbohrkam

Platin und Palladium dürften wieder steigen ...
Laut den Analysten der Commerzbank sollten sowohl der Platin- als auch der Palladiumpreis steigen, Palladium dabei aber weiterhin einen deutlich höheren Preis erzielen. In ihrem Bericht gehen die Experten davon aus, dass Platin mit dem Goldpreis steigen wird, während Palladium von einer Erholun

Umsatz steigern mit Bestand - Ein Ratgeber für Finanz- und Versicherungsexperten ...
Wenn man die Strategien des Autors befolgt, können Unternehmen und Experten der Finanz- und Versicherungsbranche nicht nur mehr Geld, sondern auch mehr Zeit und damit Freiheit erlangen. Zu den Ertrag steigernden Maßnahmen von Stefan Zengerling gehören die Automatisierung von Prozessen und Kundenk


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z