ödp setzt sich für mehr Tierschutz ein

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ödp setzt sich für mehr Tierschutz ein



(pressrelations) - r: "Den Worten müssen Taten folgen"

(Berlin, 24.03.10) Anlässlich des Antrags von Bündnis 90/Die Grünen an den Bundestag über die Verschärfung der EU-Tierschutzrichtlinie, setzt sich auch die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) für mehr Tierschutz ein. Dazu Prof. Dr. Klaus Buchner, Bundesvorsitzender der ödp: "Nach offiziellen Angaben starben 2006 mehr als 12 Millionen Tiere in europäischen Labors. Diese Zahl ist einer Gesellschaft mit christlich-humanistischen Werten nicht würdig." Die ödp setzt sich in ihrem Programm dafür ein, alle quälerischen Experimente mit Tieren sofort einzustellen. Da Tiere einen völlig anderen Stoffwechsel wie Menschen hätten, seien diverse Tierversuche mit Medikamenten sinnlos. "Medikamententests mit Tieren haben meist andere Auswirkungen als Tests mit Menschen. Deshalb muss dieser Missbrauch an Tieren aufhören," so Buchner.
Die Europäische Union plant eine neue Tierversuchsrichtlinie, die keine ethische Bewertung von Tierversuchen enthält, keine ausreichend Alternativmethoden zur Vermeidung von Tierversuchen fördert und den Mitgliedstaaten weitergehende Maßnahmen zum Tierschutz im Rahmen ihrer nationalen Rechtsordnung verwehrt. ödp-Chef Buchner ist der Meinung, dass insbesondere das Verbot von Versuchen an Affen festgeschrieben werden soll. "Auch Tierhaltung, Tierzucht und Tierhandel müssen besser kontrolliert werden." Die ödp spricht sich für ein Verbot der Pelztierzucht, des Versuchstierhandels und der Tierkämpfe aus. Klaus Buchner: "Zwar ist der Tierschutz schon seit Jahren im deutschen Grundgesetz verankert. Den Worten müssen aber auch Taten folgen."
Die ödp nimmt an der Demonstration für mehr Tierschutz teil, die am Mittwoch vormittag vor dem Paul-Löbe-Haus am Bundestag in Berlin stattfindet.

Ökologisch-Demokratische Partei (ödp)


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