Thunberg und Neubauer trauen Merkel zu in der Klimakrise Vorreiterrolle einzunehmen
(ots) - Nach ihrem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigten sich die Klima-Aktivistinnen Greta Thunberg und Luisa Neubauer zuversichtlich, dass die derzeitige EU-Ratspräsidentin beim Klimaschutz eine Führungsrolle einnehmen werde. Sie bekräftigten ihre Forderung, die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Erderwärmung ernst zu nehmen und zu handeln. Zwei Jahre nachdem die schwedische Aktivistin Greta Thunberg mit ihrem ersten Schulstreik die Klimaschutz-Bewegung "Fridays For Future" (FFF) ins Leben gerufen hat, erneuert sie ihre Forderungen nach dringenden Klimaschutz-Maßnahmen. Bisher habe es kaum Fortschritte gegeben, auch weil die weltweite Klimakrise nicht als solche gesehen werde. "Wir wollen, dass die Gesellschaft der Wissenschaft zuhört und dementsprechend handelt", fordert Thunberg im phoenix-Interview. Die deutsche Aktivistin Luisa Neubauer betont: "Die Diskussion, die wir in den Medien, der Politik und der Gesellschaft führen, ist weit weg von der Realität. Wir brauchen jetzt starke Stimmen, die diese Lücke füllen." Sie beklagen, dass die Erderwärmung und ihre Folgen in der Gesellschaft bei weitem nicht so ernst genommen werde wie die Corona-Pandemie. Die Aktivistinnen setzen große Hoffnungen in die Bundeskanzlerin und die deutsche EU-Ratspräsidentschaft. Neubauer fasst zusammen: "Wir haben darüber gesprochen, was zu tun ist, um das Pariser Klimaabkommen umzusetzen und unsere gegenseitigen Standpunkte ausgetauscht." Man müsse realistisch bleiben, meint Thunberg und weiß, dass ein Treffen nicht alles ändern werde. Dennoch habe man Merkel deutlich gemacht, dass es jetzt starke Führungspersonen braucht, die Verantwortung übernehmen und Merkel momentan in der Position sei, dies zu tun.
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Datum: 20.08.2020 - 16:34 Uhr
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