Gesunder Mund: "ZahnRat" für immobile Patienten
Tipps für pflegende Angehörige und Pflegepersonal
"Menschen mit normalem Alterungsprozess, zunehmender Pflegebedürftigkeit, aber auch mit Demenz gehören zu unserem Alltag. Sie sind beispielsweise beim Essen oder Ankleiden verstärkt auf die Hilfe von Pflegepersonal angewiesen – auch bei der eigenen Mundhygiene. Denn nicht alle Senioren sind in der Lage, selbstständig auf ihre Zahngesundheit acht zu geben", betont Dipl.-Stom. Bettina Suchan, Vorstandsmitglied der Landeszahnärztekammer Brandenburg (LZÄKB).
Welche Aufgaben das Pflegepersonal und Angehörige bei der Zahnpflege übernehmen können und sollten, thematisiert der "ZahnRat" - Nummer 66. Er zeigt Ansätze auf, wie Senioren beim täglichen Zähneputzen unterstützt werden können. "Wir möchten Aufklärungsarbeit leisten und Pflegende über die Gefahren einer schlechten Mundgesundheit bei älteren Menschen informieren. So können beispielsweise Entzündungen im Mundraum den gesamten Körper belasten und Keime die Herzklappen besiedeln", erklärt die Zahnärztin und ergänzt: "Nur im Zusammenspiel und durch das soziale Engagement von Zahnärzten, Pflegepersonal und Angehörigen ist eine optimale Versorgung möglich."
Bei der Behandlung von Patienten in Pflegeheimen müssen außerdem rechtliche Aspekte, wie die Einwilligungsfähigkeit der Senioren, einbezogen werden. Nähere Informationen dazu bietet die aktuelle Patientenzeitschrift, die ab sofort in den Wartezimmern der Zahnärzte ausliegt. Darüber hinaus ist der "ZahnRat 66" mit dem Titel "Der immobile mundgesunde Patient" auch im Internet unter www.zahnrat.net oder www.zahnrat.eu einsehbar.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Umfrage der Zahnärztekammer:
Die LZÄKB hat unter den brandenburgischen Zahnärzten eine Umfrage zur Betreuung von Senioren im Land durchgeführt. Dabei gaben 78 Prozent an, dass sie ältere Menschen in Alten- und Pflegeheimen beziehungsweise im betreuten Wohnen zahnmedizinisch betreuen. 84 Prozent der Zahnärzte behandeln ihre Patienten, die nicht mehr in die Praxis kommen können, bei Hausbesuchen. Darüber hinaus gaben 51 Prozent an, dass sie Pflegepersonal oder pflegende Angehörige im Hinblick auf die Mundhygiene der Senioren schulen würden.
Landeszahnärztekammer Brandenburg
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03046 Cottbus
Pressestelle:
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Datum: 30.03.2010 - 10:45 Uhr
Sprache: Deutsch
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Cottbus
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Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
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Freigabedatum: 30.03.2010
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