Eine gesunde Konflikt-Kultur fördert die Weiterentwicklung
Zu viel Harmonie und zu starkeÜberforderung behindern Produktivitätsverbesserungen
Hat eine Firma ein harmonisches Leitbild, verlangt es von den Mitarbeitern Loyalität und sieht Auseinandersetzungen oder Unruhe in der Firma nicht gern. Aus Angst vor möglichen Konsequenzen traut man sich dann nicht, abweichende Meinungen zu äußern. Es herrscht die Kultur des Friedens und der Harmonie vor, die man nicht wagt, zu stören, selbst wenn es einem stark unter den Fingernägeln brennt. Dagegen können Mitarbeiter, die sich überfordert fühlen, gar nicht aufatmen und nachdenken, was sie stört oder wo sie Verbesserungsvorschläge hätten. Sie stehen so unter Druck, dass sie froh sind, wenn sie einigermaßen ihre Aufgaben bewältigt bekommen.
Weder zu viel Harmonie noch ein dauerhaft zu hohes Arbeitspensum ist geeignet, um eine Firma weiterzubringen. Jede Weiterentwicklung benötigt Anregungen, um wichtiges Verbesserungspotenzial herauszufinden und gute Entscheidungen treffen zu können. In den meisten Unternehmen wird es allerdings nicht gerne gesehen, dass Mitarbeiter ihre Meinung oder womöglich Kritik äußern. Doch eines ist sicher, sobald zwei Menschen zusammen arbeiten müssen, ist es unmöglich, dass sie immer die gleiche Meinung haben. Konflikte sind also nie generell vermeidbar. Wenn man versucht, abweichende Meinungen unter den Tisch zu kehren oder nicht zuzulassen, ist das sogar schädlich für die Leistungsbereitschaft.
Je mehr man die Mitarbeiter einbezieht und sich auf ihren Standpunkt einlässt, umso effektiver kann man Veränderungsprozesse angehen. Gleichzeitig fühlen sie sich dadurch mehr wertgeschätzt, weil sie sich ins Firmengeschehen involviert sehen. Eine Studie zum Thema Stress der Techniker Krankenkasse hat im Mai 2009 ermittelt, dass Berufstätige als eine der Hauptgründe für gesundheitliche Beeinträchtigungen die geringe Einflussnahme auf ihre Arbeit sehen. Gibt man den Mitarbeitern die Möglichkeit, sich frei zu äußern, können Firmen sogar zusätzlich einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Gesundheit leisten.
Allerdings ist in der Studie fast genauso stark das Thema Konflikte mit Vorgesetzten und Kollegen als Grund genannt worden. Wie kann es sein, dass eine Konflikt-Kultur förderlich für die Weiterentwicklung sein soll? Es muss eine Grundlage geschaffen werden, dass Mitarbeiter offen und ehrlich sagen können, was ihnen auffällt oder was sie stört, ohne negative Konsequenzen fürchten zu müssen. Die Unternehmenskultur muss fördern, dass Meinungsunterschiede geäußert werden dürfen. Ansonsten entstehen unterschwellige Konflikte. Und diese können sehr destruktiv für die Zusammenarbeit im Team und für die Leistungsbereitschaft des einzelnen sein.
Die wenigsten können konstruktiv mit Konflikten und Meinungsverschiedenheiten umgehen. Es steht oft das Ego im Weg. Die meisten nehmen solche Rückmeldungen persönlich, besonders, wenn dabei eigene Ideen oder Veränderungsvorschläge in Frage gestellt werden. Es herrscht immer noch bei vielen Menschen die Auffassung vor, dass Mitarbeiter die in der Hierarchie höher gestellten Kräfte nicht anzuzweifeln haben. Gute Führungskräfte haben mittlerweile erkannt, wie vorteilhaft es ist, sich mit Mitarbeitern regelmäßig auszutauschen und sich deren Meinung anzuhören, gerade wenn sie anders ist, als die eigene. Es führt zur Erweiterung der persönlichen Sichtweise und kann ganz neue Chancen eröffnen.
Sehr wichtig ist es, dass Führungskräfte sich öffnen für Feedbacks und ehrliche Meinungsäußerungen. Es muss dabei akzeptiert werden, dass dadurch Konflikte entstehen können, sobald zwei unterschiedliche Standpunkte aufeinander treffen. Davor darf man sich nicht scheuen. Für eine gesunde, konstruktive Konflikt-Kultur ist es wichtig, dafür Regeln aufzustellen, damit der Respekt und die gegenseitige Wertschätzung erhalten bleibt. Ein beidseitig mutig und respektvoll geführter Konflikt, wirkt bereinigend mit einem Gefühl von mehr Klarheit und dass man einen guten Schritt vorwärts gekommen ist.
Jede Meinungsverschiedenheit, die so geklärt wurde, dass keiner sein Gesicht verloren hat und beide das Ergebnis für positiv für sich und die Unternehmensentwicklung ansehen, sorgt in der Zusammenarbeit in Teams für ein höheres Produktivitäts-Level. Man lernt sich immer besser kennen und schätzt einander selbst bei Meinungsverschiedenheiten, weil jeder spürt, dass er den anderen als Mensch achtet und dennoch klar seine Position vertritt. Es entwickelt sich nach und nach eine gesunde Konflikt-Kultur und die daraus entstehende Dynamik bringt einen guten Schub für konstruktive Verbesserungen.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Beatrice Legien-Flandergan ist Inhaberin der Firma BLF Lifestyle in Köln. Mit 15 Jahren Erfahrung in verantwortungsvollen Positionen in der EDV und im Handel sowie als ausgebildeter systemischer Coach und Ernährungsberaterin bietet sie Firmen, engagierten Menschen und Führungspersonen ganzheitliche Unterstützung an in den Bereichen Persönlichkeits- sowie Gesundheitsförderung. Zu ihren Spezialgebieten gehört das proaktive, gesunde Selbstmanagement sowie "Gesundes Führen".
Sie lebt ihre Arbeit und sieht ihre Aufgabe darin, Menschen zu unterstützen, die in ihnen schlummernden Potenziale zu aktivieren und den Umgang mit sich und anderen auf eine Basis zu bringen, die sie stärkt und das Leben erleichtert. Ebenso hilft sie ihren Kunden, für sie passende Wege zu finden, wie sie sich vor Krankheiten, Burnout und Erschöpfung schützen und ihre Gesundheit nachhaltig stärken können.
BLF Lifestyle
Beatrice Legien-Flandergan
Hasenweg 17
50859
Köln
Info(at)blf-lifestyle.de
02234-941055
http://www.blf-lifestyle.de
Datum: 31.03.2010 - 11:01 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 185217
Anzahl Zeichen: 5499
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Beatrice Legien-Flandergan
Stadt:
Köln
Telefon: 02234-941055
Kategorie:
Finanzwesen
Meldungsart:
Anmerkungen:
Diese Pressemitteilung wurde bisher 392 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Eine gesunde Konflikt-Kultur fördert die Weiterentwicklung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BLF Lifestyle (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Immer mehr Menschen klagen über fehlende Energie und erleben zunehmend körperliche und psychische Beeinträchtigungen. "Ich kenne das auch aus eigenen Erfahrungen und freue mich heutzutage, eine zu mir passende Ernährung gefunden zu haben. Ich konnte so meine Widerstandsfähigkeit stark verb
Unsere Lebensbalance gerät aus dem Lot ...
Unsere heutige schnelllebige Zeit fordert Menschen so stark, dass es immer wichtiger wird, mehr an sich zu arbeiten und sich stärker und belastbarer zu machen. Um mehr Lebensbalance zu erhalten reicht es nicht, nur etwas für die Gesundheit und den körperlichen Bereich zu tun. Ganz besonders vorte
Weitere Mitteilungen von BLF Lifestyle
Pylon Performance Fonds I gewinnt zunehmend institutionelle Investoren ...
Karlsruhe, 31. März 2010. Wegen seines klaren und strengen Konzepts investieren zunehmend auch institutionelle Investoren und Banken in den Pylon Performance Fonds I (PPF I). Der Öl- und Gasfonds ist der einzige deutsche Bohrfonds mit vier Ertragsklassen und Landrechten, so genannten Land Leases.
Aon gibt Startschuss für Client Focus Kampagne in der Hamburger Hafencity ...
Hamburg, 31. März 2010. Mit der Enthüllung einer riesigen aufblasbaren, über sechs Meter großen Wasserwaage auf Europas größter Baustelle hat der weltweit größte Versicherungsmakler Aon in der Hamburger Hafencity seine Client Focus Kampagne gestartet. Im Rahmen der Werbekampagne setzt Aon ab
Die Frühlingsaktion des FinanzplanTeams ...
Vielen Menschen fällt es in der heutigen Zeit nicht immer leicht, mit dem vorhandenen Einkommen auszukommen, die richtigen finanziellen Entscheidungen zu treffen oder auch als Selbständiger die eigene Firma erfolgreich zu führen. Oft fehlt einfach nur ein guter Überblick oder ein konkreter Tipp
Funkwerk stellt Weichen wieder auf Wachstum ...
- Nach Restrukturierung für 2010 Umsatzwachstum und wieder positives Betriebsergebnis in Sicht - Belastungsprobe 2009 zur Konsolidierung und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit genutzt - Umsatzrückgang und notwendige Anpassungsmaßnahmen führten zu erstem Verlust seit Börsendebüt im J




