Durch Wasser und Zink mit klarem Kopf durch die närrische Zeit
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Den Karnevalsmarathon von Weiber-Fastnacht bis Aschermittwoch überstehen Jecken am besten ohne Kater, wenn sie vor dem Alkoholgenuss für eine feste Nahrungsgrundlage sorgen, reichlich (Mineral)wasser zwischen (Hoch)prozentigem trinken und Mineralstoffverluste rasch ausgleichen, berichtet heute Diplom Ernährungswissenschaftlerin Susanne Sonntag von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen. Daneben kann eine ausreichende Versorgung mit dem lebensnotwendigen Spurenelement Zink die Leberzellen vor schädlichen Auswirkungen des Alkohols schützen. Das sollte allerdings kein Freibrief für ungehemmten Alkoholgenuss sein. Mässigung ist trotzdem bei allen alkoholischen Getränken angesagt, betont Sonntag. Auf keinen Fall ist der Alkoholgenuss auf nüchternen Magen zu empfehlen, es sei denn, man möchte, dass die Feiertage gleich nach den ersten zwei oder drei Bierchen vorbei sind. Ideal ist daher eine feste Nahrungsgrundlage aus belegten Broten oder Brötchen, Salaten, Fleisch- oder Fischgerichten. Nach jedem alkoholhaltigen Getränk sollten Karnevalsjecken ein grosses Glas natriumreiches Mineralwasser trinken. So trinkt man insgesamt weniger Alkohol, verbessert die Flüssigkeitsbilanz und der Körper trocknet nicht aus. Für den nächsten Morgen empfiehlt es sich auch nicht damit weiterzumachen, womit man am Abend zuvor aufgehört hat. Das ist wohl eher eine veraltete Anti-Kater-Stategie. Besser ist ein deftiges Frühstück, um Mineralstoffverluste vor allem an Natrium und Magnesium wieder auszugleichen. Ideal sind Rührei, eine kräftige Brühe, Rollmops mit sauren Gurken und ein mit Salz und Pfeffer abgeschmeckter Tomatensaft. Ein Obstsalat oder ein frisch gepresster Obstsaft liefern zusätzlich viele Vitamine und Mineralstoffe. Anschliessend sorgt ein Spaziergang an der frischen Luft für eine Anregung des Kreislaufes und für einen klaren Kopf. Besonders gute Lebensmittelquellen für das leberschonende Zink sind Rindfleisch und Milchprodukte. Wer seine Zufuhr zusätzlich über Supplemente steigern möchte, sollte auf eine für den Körper gut verfügbare Form, zum Beispiel Zinkhistidin, zurückgreifen. Weitere Informationen unter www.ernaehrungsmed.de.
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Datum: 14.02.2006 - 12:09 Uhr
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