Erzbischof Robert Zollitsch (Freiburg) zu Ostern: Brücken des Vertrauens in die Zukunft bauen

Erzbischof Robert Zollitsch (Freiburg) zu Ostern: Brücken des Vertrauens in die Zukunft bauen

ID: 186188

Grab wird der Weg zum Leben


Erzbischof Robert Zollitsch zu Ostern: Brücken des Vertrauens bauen



Freiburg (pef). Das Osterfest schenkt nach den Worten von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch (Freiburg) Hoffnung und Zuversicht: "Zuversicht aus dem Glauben, Hoffnung auf Gottes Nähe und Liebe." Die Botschaft von Ostern wolle die Menschen herausholen aus der Lethargie. "Sie will uns ermutigen, hellhörig zu werden für die oft leise Stimme Gottes in unserem Leben, aufmerksam zu werden für die Nöte und Sorgen unserer Mitmenschen und sensibel zu sein für die Zeichen der Zeit", schreibt Erzbischof Zollitsch in Gedanken zum Osterfest, die am Ostersonntag (4.) im Internetportal des Erzbistums Freiburg (http://www.ebfr.de) veröffentlicht wurden.


Nach Überzeugung des Erzbischofs von Freiburg verändert Ostern unseren Blickwinkel: "Jesus Christus will uns aus der Gefangenschaft des Vordergründigen und Oberflächlichen befreien, uns den österlichen Durchblick schenken." Davon spreche auch das Zweite Vatikanische Konzil, das vor 45 Jahren zu Ende ging und der Kirche in der Welt von heute die Aufgabe gegeben habe "nach den Zeichen der Zeit zu forschen und sie im Licht des Evangeliums zu deuten". Die katholische Kirche durchlebe "schmerzlich aufrüttelnde und betrüblich turbulente" Monate: "Die Zeichen der Zeit verweisen auf Trauer und Schmerz bis zur Sprachlosigkeit." Auch in den Evangelien werde die tragische Erfahrung des Karfreitags nicht beschönigt: "Die Jüngerinnen und Jünger sind am Boden zerstört, von Trauer und Schmerz gezeichnet. Ihre Erwartungen sind zusammengebrochen ? lähmendes Entsetzen macht sich breit; ihre Gemeinschaft scheint sich aufzulösen." Auf ihrem Weg zum Grab seien sie mit der Frage beschäftigt, wer den sehr großen Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen könne.



Aus Hoffnungslosigkeit wächst Zuversicht: 'Wir brauchen Neuanfang'


Diese Frage stellt sich nach den Worten von Erzbischof Robert Zollitsch auch heute ? mit Blick auf den Stein, "der uns unseren Blick verstellt und den Weg in die Zukunft verbaut." Für manche scheine dieser Stein auf dem Weg in die Zukunft der Kirche so groß und unüberwindlich zu sein, dass sie der Kirche, der Gemeinschaft der Glaubenden, den Rücken kehren. "Das schmerzt und erfüllt mit Trauer. Wer sich zurückzieht, fehlt der Kirche, wenn sie sich neu auf den Weg macht", schreibt der Erzbischof von Freiburg. Keiner sei ohne Fehler, Kirche brauche Jede und Jeden: "Sie lebt von der Vielfalt ? von alt und jung, Frau und Mann ? von all jenen, die das Evangelium in Wort und Tat verkünden: Die durch ihren täglichen Dienst bezeugen, dass Gott es ist, der durch seine Liebe alles Festgefahrene und Erstarrte in Bewegung bringen kann." Auch und gerade heute gelte es, sich gemeinsam auf den Weg zu machen und die unbegreiflichen Vorkommnisse, die abscheulichen Verbrechen, die dunklen Seiten der Kirche sowie "die Dunkelheiten in uns" in den Blick zu nehmen. Dabei dürfe die Kirche jedoch nicht stehen bleiben: "Wir brauchen einen Neuanfang." Die Liebe Gottes dringe bis in diese Dunkelheit hinein. "Ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden" (Mt 28,5) ? laute die Botschaft der Engel an die Frauen: "Sie dürfen die Erfahrung machen, dass ihr Gang zum Grab sich in den Weg zum Leben wandelt, dass aus Hoffnungslosigkeit Zuversicht erwächst."


Erzbischof Zollitsch formuliert in seinen Oster-Gedanken: "Gott macht den Weg frei, aber den nächsten Schritt haben wir selbst zu tun. Er lässt Mauern einstürzen, auch die hartnäckigen Mauern der Vorurteile in unseren Herzen und Köpfen." Gottes Liebe mache selbst vor Mauern, Stacheldrähten und Steinen nicht Halt: "Je mehr diese Liebe Gottes durch unser Handeln aufstrahlt, desto mehr wird es uns gelingen, aus den Steinen, die uns im Weg liegen, Brücken des Vertrauens, Brücken in die Zukunft zu bauen."

- Mit rund zwei Millionen Katholiken gehört das Erzbistum Freiburg zu den großen der insgesamt 27 Diözesen in Deutschland. Weitere Informationen zur Erzdiözese Freiburg unter: http://www.ebfr.de



Pressekontakt:
Erzdiözese Freiburg
Stabsstelle Kommunikation
Schoferstraße 2, D-79098 Freiburg
eMail: pressestelle@ordinariat-Freiburg.de



(pressrelations) - Weg zum Leben


Erzbischof Robert Zollitsch zu Ostern: Brücken des Vertrauens bauen



Freiburg (pef). Das Osterfest schenkt nach den Worten von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch (Freiburg) Hoffnung und Zuversicht: "Zuversicht aus dem Glauben, Hoffnung auf Gottes Nähe und Liebe." Die Botschaft von Ostern wolle die Menschen herausholen aus der Lethargie. "Sie will uns ermutigen, hellhörig zu werden für die oft leise Stimme Gottes in unserem Leben, aufmerksam zu werden für die Nöte und Sorgen unserer Mitmenschen und sensibel zu sein für die Zeichen der Zeit", schreibt Erzbischof Zollitsch in Gedanken zum Osterfest, die am Ostersonntag (4.) im Internetportal des Erzbistums Freiburg (http://www.ebfr.de) veröffentlicht wurden.


Nach Überzeugung des Erzbischofs von Freiburg verändert Ostern unseren Blickwinkel: "Jesus Christus will uns aus der Gefangenschaft des Vordergründigen und Oberflächlichen befreien, uns den österlichen Durchblick schenken." Davon spreche auch das Zweite Vatikanische Konzil, das vor 45 Jahren zu Ende ging und der Kirche in der Welt von heute die Aufgabe gegeben habe "nach den Zeichen der Zeit zu forschen und sie im Licht des Evangeliums zu deuten". Die katholische Kirche durchlebe "schmerzlich aufrüttelnde und betrüblich turbulente" Monate: "Die Zeichen der Zeit verweisen auf Trauer und Schmerz bis zur Sprachlosigkeit." Auch in den Evangelien werde die tragische Erfahrung des Karfreitags nicht beschönigt: "Die Jüngerinnen und Jünger sind am Boden zerstört, von Trauer und Schmerz gezeichnet. Ihre Erwartungen sind zusammengebrochen ? lähmendes Entsetzen macht sich breit; ihre Gemeinschaft scheint sich aufzulösen." Auf ihrem Weg zum Grab seien sie mit der Frage beschäftigt, wer den sehr großen Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen könne.



Aus Hoffnungslosigkeit wächst Zuversicht: 'Wir brauchen Neuanfang'


Diese Frage stellt sich nach den Worten von Erzbischof Robert Zollitsch auch heute ? mit Blick auf den Stein, "der uns unseren Blick verstellt und den Weg in die Zukunft verbaut." Für manche scheine dieser Stein auf dem Weg in die Zukunft der Kirche so groß und unüberwindlich zu sein, dass sie der Kirche, der Gemeinschaft der Glaubenden, den Rücken kehren. "Das schmerzt und erfüllt mit Trauer. Wer sich zurückzieht, fehlt der Kirche, wenn sie sich neu auf den Weg macht", schreibt der Erzbischof von Freiburg. Keiner sei ohne Fehler, Kirche brauche Jede und Jeden: "Sie lebt von der Vielfalt ? von alt und jung, Frau und Mann ? von all jenen, die das Evangelium in Wort und Tat verkünden: Die durch ihren täglichen Dienst bezeugen, dass Gott es ist, der durch seine Liebe alles Festgefahrene und Erstarrte in Bewegung bringen kann." Auch und gerade heute gelte es, sich gemeinsam auf den Weg zu machen und die unbegreiflichen Vorkommnisse, die abscheulichen Verbrechen, die dunklen Seiten der Kirche sowie "die Dunkelheiten in uns" in den Blick zu nehmen. Dabei dürfe die Kirche jedoch nicht stehen bleiben: "Wir brauchen einen Neuanfang." Die Liebe Gottes dringe bis in diese Dunkelheit hinein. "Ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden" (Mt 28,5) ? laute die Botschaft der Engel an die Frauen: "Sie dürfen die Erfahrung machen, dass ihr Gang zum Grab sich in den Weg zum Leben wandelt, dass aus Hoffnungslosigkeit Zuversicht erwächst."


Erzbischof Zollitsch formuliert in seinen Oster-Gedanken: "Gott macht den Weg frei, aber den nächsten Schritt haben wir selbst zu tun. Er lässt Mauern einstürzen, auch die hartnäckigen Mauern der Vorurteile in unseren Herzen und Köpfen." Gottes Liebe mache selbst vor Mauern, Stacheldrähten und Steinen nicht Halt: "Je mehr diese Liebe Gottes durch unser Handeln aufstrahlt, desto mehr wird es uns gelingen, aus den Steinen, die uns im Weg liegen, Brücken des Vertrauens, Brücken in die Zukunft zu bauen."

- Mit rund zwei Millionen Katholiken gehört das Erzbistum Freiburg zu den großen der insgesamt 27 Diözesen in Deutschland. Weitere Informationen zur Erzdiözese Freiburg unter: http://www.ebfr.de



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Datum: 04.04.2010 - 19:17 Uhr
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