Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: Komplexes Thema gut verständlich präsentiert
ID: 186554
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: Komplexes Thema gut verständlich präsentiert
Gesundheitsministerium stellt Landesgesundheitsbericht vor
Düsseldorf, 06.04.2010
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:
Zum ersten Mal ist das gesamte komplexe Thema Gesundheit für Nordrhein-Westfalen kompakt und übersichtlich im jetzt vorliegenden Landesgesundheitsbericht dargestellt worden. "Damit wollen wir einen möglichst großen Leserkreis ansprechen und die Gesundheit der Bevölkerung noch stärker ins Blickfeld rücken", erklärte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann heute (06. April) in Düsseldorf.
Auf 95 Seiten gibt der Bericht Auskunft über den Gesundheitszustand der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen, zeigt wichtige Aspekte des gesundheitlich relevanten Verhaltens und auch die Kosten für die bedeutendsten Erkrankungen auf. Mit wenigen Kernindikatoren wird ein kurzer, aber möglichst umfassender Überblick gegeben. Die aktuelle Situation im Land wird beschrieben, in ihrer zeitlichen Entwicklung dargestellt und ? wo möglich ? mit Deutschland und anderen Bundesländern verglichen. "Insgesamt zeichnet der Bericht ein positives Bild der Gesundheit im Land. Viele wichtige Faktoren wurden in den vergangenen Jahren verbessert", sagte Laumann.
Neben generellen Aussagen, etwa, dass die Zahl der gesunden Lebensjahre schneller wächst als die Lebenserwartung insgesamt finden sich im Bericht auch Angaben zu wichtigsten Entwicklungen. So steigt der Anteil der stark übergewichtigen Kinder im Einschulungsalter seit einigen Jahren nicht mehr.
Der Bericht zeigt aber auch weiteren Handlungsbedarf auf. So bleiben Herz-Kreislauf-Erkrankungen weiterhin die häufigsten Gründe für Todesfälle und Krankenhauseinweisungen. "Wir haben die einschlägigsten Indikatoren mit unseren Gesundheitszielen verknüpft. So lassen sich die Ergebnisse schnell einordnen und bewerten", sagte Laumann.
Mit 3,8 Millionen Behandlungsfällen stehen "Rückenschmerzen" an erster Stelle der ärztlichen Diagnosen ? jeder fünfte Mensch im Land war deswegen bereits in ärztlicher Behandlung. Psychische Erkrankungen machen über elf Prozent aller Krankheitskosten aus, Depressionen liegen bereits auf dem zweiten Platz der Volkskrankheiten. Im Jahr 2006 waren rund 1,5 Millionen Menschen wegen Depressionen in ärztlicher Behandlung ? Frauen doppelt so häufig wie Männer. Über 10.000 Menschen sind in NRW 2007 an Lungenkrebs verstorben. Damit ist Lungenkrebs die häufigste Krebstodesursache bei den Männern (etwa zweimal mehr als Frauen), bei den Frauen ist dies Brustkrebs mit 3.800 Todesfällen.
Nähere Informationen zum Landesgesundheitsbericht finden Sie unter www.mags.nrw.de
Presse - Kontakt
Kathrin Rebbe
Pressesprecherin
0211/855-3118
Fax.: 0211/855-3127
E-Mail: presse@mags.nrw.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 06.04.2010 - 17:17 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 186554
Anzahl Zeichen: 3126
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 292 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: Komplexes Thema gut verständlich präsentiert"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW)
08.04.10 20:00 Erste LIVE Sendung über Schnarchen und Schlafapnoe ...
Eine Sendung zum Thema: Schnarchen - Schlafapnoe - Schlafstörungen. 60 Min. sind wir für Sie da. Sie können uns erreichen über Tel. / Skype oder im Chat. Wir beantworten Ihre Fragen was Sie schon immer wissen wollten zum Thema: Schnarcher. Zwischendurch hören Sie Lieder wie: Ich wollt
Borreliose - Gefahr nach dem Zeckenstich ...
München, 06. April 2010 - Der Frühling hat begonnen und die Sonne lockt, wieder mehr Zeit im Freien zu verbringen. Damit steigt auch das Risiko für Zeckenstiche. Die Stiche an sich sind nicht gefährlich, allerdings können die kleinen Blutsauger Krankheiten übertragen, erklärt jameda-Gesundhei
FLACH: Landärzteprogramm als Teil der Bildungsrepublik Deutschland ...
BERLIN. Zur Diskussion um eine bessere Versorgung ländlicher Räume mit Ärzten erklärt die stellvertretende Vorsitzende und gesundheits-politische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Ulrike FLACH: Eine flächendeckende medizinische Versorgung des ländlichen Raums werden wir nur mit einer
Der Wächter des Immunsystems gegen Krebs ...
Forscher des HZI entdecken, wie Immunbotenstoff das Tumorwachstum hemmt Unser Körper hat verschiedene Mechanismen entwickelt, durch die er sich gegen neu entstandene Krebszellen schützt. Zum Beispiel erkennen und vernichten Killerzellen jeden Tag veränderte Zellen in unseren Organen. Sind Tu




