48 000 Weihnachtsüberraschungen aus Deutschland brachten Kindergesichter in Osteuropa zum Strahlen
In Rumänien, der Ukraine sowie Bosnien und Herzegowina war die Freude in diesem Jahr besonders groß über die Weihnachtspäckchen der Stiftung Kinderzukunft. Pandemiebedingt hatte niemand damit gerechnet, dass die Aktion stattfinden könnte. Und am Schluss waren es sogar 10 000 Päckchen mehr als im Vorjahr, die die Schwächsten der Gesellschaft – die Kinder in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, sozial schwachen Familien, Waisenhäusern und in Elendsvierteln – strahlen ließen.
Auch in den Zielländern mussten Lösungen gefunden werden, denn wie in Deutschland waren zum Teil Schulen, Kitas und Einrichtungen geschlossen. Gesetzliche Richtlinien verboten Zusammenkünfte und Weihnachtsfeiern, außerdem war allen Beteiligten klar, dass die Kinder, die die Päckchen der Stiftung erhalten, in den meisten Fällen durch Erkrankungen oder ihre Lebenssituation nicht resistent sind gegenüber möglichen Infektionen. Mit viel Fantasie wurden die Päckchen deshalb zum Teil vor den Türen der Einrichtungen an die Kinder übergeben. Manche Helfer hatten geschmückte, mobile Weihnachtsbäume dabei und wo es möglich war ein Weihnachtsmannkostüm über ihrer Schutzkleidung. Um die Menge an einzelnen Übergaben bewältigen zu können, halfen bei der Verteilung in diesem Jahr auch unterschiedliche kirchliche Einrichtungen, und so arbeiteten unterschiedliche Konfessionen Hand in Hand, um das Projekt möglich zu machen.
„Ein großartiges Ergebnis“, findet Projektleiterin Benita Sensen. „Es macht Mut, wie viele Menschen in Deutschland, trotz Isolation und mit eigenen Existenzängsten konfrontiert, einen Weg gefunden haben, Dinge einzukaufen und liebevoll zu verpacken. Sie haben damit Kindern, deren Lebenssituation geprägt ist durch Armut und/oder Krankheit, ein bisschen Weihnachtsglück geschenkt.“ Weitere Informationen und Fotos der Übergaben können auf der Webseite der Stiftung angesehen werden:
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Stiftung Kinderzukunft: Anerkannte, erfolgreiche Hilfe für Kinder in Not
Seit mehr als 30 Jahren bekämpft die hessische Stiftung Kinderarmut effektiv. Mit eigenen Kinderdörfern sowie Ernährungs- und Bildungsprojekten weltweit gibt sie Kindern, die einen schlechten Start ins Leben hatten, eine Zukunftsperspektive. In den Projekten der Kinderzukunft wachsen Kinder und Jugendliche unter guten Lebens- und Lernbedingungen gesund, geborgen und sicher auf und können dann als Erwachsene selbstständig ein menschenwürdiges Leben führen. Somit bekämpft die Stiftung Kinderzukunft Armut direkt dort, wo sie entsteht, und leistet gleichzeitig nachhaltige Entwicklungshilfe.
Mit kofinanzierten Projekten, die mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und anderen Förderern durchgeführt werden, setzt sich die Kinderzukunft aktiv gegen Kinderarbeit und Menschenhandel ein.
Weitere Informationen unter www.kinderzukunft.de.
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Dem Übereinkommen über die Rechte des Kindes der Vereinten Nationen
Der UN-Behindertenrechtskonvention
Den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (Agenda 2030)
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Benita Sensen, Stiftung Kinderzukunft
Telefon: 06051/4818-23, Benita.Sensen(at)Kinderzukunft.de
Rabenaustraße 1 a, 63584 Gründau
Datum: 26.01.2021 - 10:44 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Benita Sensen
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Gründau
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