Diese Fallen lauern bei Software-Ablösungsprojekten

Diese Fallen lauern bei Software-Ablösungsprojekten

ID: 1876671
Nadine Riederer, CEO bei Avision (Quelle: Avision)Nadine Riederer, CEO bei Avision (Quelle: Avision)

(firmenpresse) - 26. Januar 2021 – IT-Dienstleister Avision erläutert, worauf Unternehmen bei der Ablösung einer Individualsoftware durch eine Neuentwicklung achten sollten.

Wird eine Individualsoftware durch eine komplette Neuentwicklung abgelöst, ist das oft riskant. Häufig scheitern solche Projekte sogar ganz. Fehler bei der Planung und Umsetzung können aber auch einfach nur unnötig Zeit und Geld verbrennen. Der auf Software Revival spezialisierte IT-Dienstleister Avision zeigt auf, welche Fehler Unternehmen bei solchen Projekten vermeiden sollten.

1. Das Budget ist zu groß. Mehr Geld sorgt meistens dafür, dass Dinge ausprobiert und umgesetzt werden, die eigentlich gar nicht wirklich notwendig sind. Dazu zählen beispielsweise zu viele Evaluierungsprojekte. Ist das Budget knapper bemessen, werden meist schnellere Entscheidungen getroffen.

2. Es ist zu viel Zeit eingeplant. Auch bei der Ablösungsprojekten gilt das Parkinsonsche Gesetz: Arbeit dehnt sich genau in dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht. Das Projekt dauert länger, als es eigentlich müsste. Deshalb ist es wichtig, den erforderlichen Zeitraum richtig zu bemessen.

3. Das Team ist zu groß. Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass größere Teams automatisch zu schnelleren Projekten führen. Das gilt sowohl für Wasserfall- als auch agile Projekte. Werden drei Scrum-Teams eingesetzt, heißt das nicht, dass das Projekt in einem Drittel der Zeit erledigt ist.

4. Es ändert sich lediglich die Programmiersprache. Durch den bloßen Umstieg auf eine modernere Programmiersprache entsteht keine modernere Software; sondern lediglich eine alte Software in einer anderen Programmiersprache. Gleichzeitig muss auch die Fachlichkeit berücksichtigt werden. Es ist zu prüfen, was fachlich nicht mehr notwendig ist oder besser umgesetzt werden kann.

5. Der Technologiesprung ist zu groß. Geht mit der Ablösung etwa ein Wechsel von einer Mainframe- auf eine Cloud-Umgebung einher, kann das problematisch werden. Das vorhandene Team hat unter Umständen kein ausreichendes Know-how für die neue Technologie. Die Annahme, dass sich das Ablösungsprojekt durch moderne Technologie schneller durchführen lässt, kann sich schnell als Bumerang erweisen.



6. Die Nutzer werden ignoriert. Werden die Anwender nicht in das Projekt eingebunden, führt das oft zu großen Widerständen. Das kann etwa passieren, wenn sie durch die Ablösung eine Software mit einer stark überarbeiteten Benutzerfläche vorgesetzt bekommen, deren Gestaltung sie nicht mitbestimmen konnten. Dann ist die Akzeptanz der Software schnell im Keller.

7. Das Projekt wird nicht zu einhundert Prozent abgeschlossen. Häufig findet in Ablösungsprojekten gar keine wirkliche Ablösung statt, weil das alte System einfach parallel weiterläuft. Im Extremfall kann es so dazu kommen, dass im Unternehmen mehrere Generationen eines Systems gleichzeitig genutzt werden, weil die erste nie ganz abgeschaltet wurde. Dadurch entstehen hohe Kosten und große Aufwände.

8. Das Projekt ist zu groß. Am besten funktionieren Ablösungsprojekte bei kleinen bis mittelgroßen Anwendungen. Bei großen Systemen dagegen wird es aufgrund der hohen Komplexität schwierig. Grundsätzlich gilt die Regel: Je größer ein Projekt ist, desto wahrscheinlicher ist sein Scheitern.

„Eine große Anwendung durch eine komplette Neuentwicklung zu ersetzen, funktioniert in den meisten Fällen nicht“, sagt Nadine Riederer, CEO bei Avision. „Solche Applikationen sollten deshalb nicht komplett abgelöst, sondern durch ein Refactoring oder den Einbau neuer Technologien modernisiert werden. Es ist ein deutlich besserer Weg, sie Stück für Stück weiterzuentwickeln und zu erneuern.“


Diese Presseinformation und das Bild in höherer Auflösung können unter www.pr-com.de/avision abgerufen werden.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die Avision GmbH in Oberhaching bei München ist ein auf Software Revival spezialisierter IT-Dienstleister für Anwendungsentwicklung und -betreuung. Als Alternative zu kompletten Neuimplementierungen, die häufig kostspielig und riskant sind, modernisiert Avision die Legacy-Software von Unternehmen auf effiziente Art und Weise. Performante und businesskritische Elemente werden beibehalten, veraltete und teure Module abgelöst und wichtige Funktionalitäten weiterentwickelt, erneuert oder in anderen Systemen umgesetzt. Die rund 100 Mitarbeiter von Avision bringen dafür ein breit gefächertes und fundiertes Know-how für Betriebssysteme, Datenbanken, Middleware und Programmiersprachen mit. Auf Grundlage einer gründlichen Analyse schaffen sie auch für komplexe Probleme maßgeschneiderte Lösungen. Weitere Informationen unter: www.avision-it.de.



PresseKontakt / Agentur:

Avision GmbH
Christina Karl
Marketing
Bajuwarenring 14
D-82041 Oberhaching
+49 89 623 03 79-67
christina.karl(at)avision-it.de
www.avision-it.de

PR-COM GmbH
Melissa Gemmrich
Account Management
Sendlinger-Tor-Platz 6
D-80336 München
+49 89 599 97 759
melissa.gemmrich(at)pr-com.de
www.pr-com.de



drucken  als PDF  Neue IT-Lösung für sichere Besuche in Pflegeheimen: Leben schützen, Lebensqualität bewahren Diese vier wichtigen Impulse liefert das neue Krankenhauszukunftsgesetz
Bereitgestellt von Benutzer: PR-COM
Datum: 27.01.2021 - 12:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1876671
Anzahl Zeichen: 3959

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Melissa Gemmrich
Stadt:

Oberhaching bei München


Telefon: +49-89-59997-759

Kategorie:

Internet


Meldungsart: Unternehmensinfos
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 26.01.2021

Diese Pressemitteilung wurde bisher 432 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Diese Fallen lauern bei Software-Ablösungsprojekten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Avision (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Denkmalschutz für Software: Was Unternehmen von Legacy-Systemen erhalten sollten ...
29. April 2026 – Der Komplettabriss von Legacy-Systemen ist selten eine gute Lösung. Alt-Anwendungen enthalten oft kritische Strukturen und differenzierendes Geschäfts-Know-how, das erhalten bleiben muss. IT-Dienstleister Avision erläutert, was bei Legacy-Systemen unter Denkmalschutz gehört.

Geiz ist geil? Sieben IT-Sparmaßnahmen im Realitätscheck ...
17. März 2026 – IT-Budgets stehen nach wie vor unter Druck und Kostensenkungen bestimmen weiterhin viele Meetings. Doch wer immer nur Preise drücken will, spart schnell an der falschen Stelle. Der IT-Spezialist Avision hat sieben Stellschrauben auf den Prüfstand gestellt und zeigt, wo Kostensen

Refactoring 101: Diese vier Schritte garantieren langfristige Softwarequalität ...
4. Februar 2026 – Refactoring ist nicht weniger als ein Eingriff in die Codebasis von Systemen, der Stabilität schaffen oder neue Risiken erzeugen kann. Entscheidend ist daher das richtige Vorgehen. Der IT-Dienstleister Avision fasst die wichtigsten Schritte für eine erfolgreiche OP am lebenden


Weitere Mitteilungen von Avision


Neue IT-Lösung für sichere Besuche in Pflegeheimen: Leben schützen, Lebensqualität bewahren ...
Berlin, 27. Januar 2021 – Die Corona-Pandemie zeigt, dass Pflegeeinrichtungen besonders aufmerksam vor einem Eindringen des Corona-Virus geschützt werden müssen, um hohe Infektions- und Todeszahlen zu vermeiden. Gleichzeitig herrscht gesellschaftlicher Konsens, dass eine Isolation älterer Mensc

Diese Trends prägen die Bordnetzbranche im Jahr 2021 ...
26. Januar 2021 – Nicht nur Corona: DiIT zeigt auf, welche Entwicklungen die Bordnetzbranche in diesem Jahr besonders umtreiben werden. Die Branche der Bordnetzproduzenten steht vor einem herausfordernden Jahr – und das liegt nicht nur an der Covid-19-Pandemie. DiIT, Spezialist für integrier

Gabrielle Bugat rückt in Geschäftsführungsteam bei Giesecke+Devrient auf ...
25. Januar 2021 – Giesecke+Devrient hat Gabrielle Bugat (43) als neues Mitglied in das Geschäftsführungsteam der G+D Gruppe bestellt. Bugat verantwortet die Geschäftsaktivitäten des Smartcard-Portfolios und die dazugehörigen Dienstleistungen wie Produktion sowie Forschung & Entwicklung. Z

Nachhaltige Zusammenarbeit und attraktive Margen: Rangee aktualisiert Partnerprogramm ...
25. Januar 2021 – Mit einem überarbeiteten Partnerprogramm startet Rangee ins neue Jahr. Das Programm bietet umfangreiche Partnerunterstützung und attraktive Rabatte, die sich nach dem Engagement der Partner richten. Der Einstieg ist jederzeit und ohne Vorkenntnisse möglich. Rangee, deutsch


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z