Diazepam rezeptfrei kaufen – Online-Anbieter vermarkten Valium ohne Rezept
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Diazepam hat ein breites Anwendungsgebiet. Sein schlafanstoßender und angstlösender Effekt ist durch zahlreiche Studien belegt, der Nutzen dieser Wirkung wird jedoch nach wie vor kontrovers diskutiert. Unumstritten ist Diazepam hingegen in seiner Anwendung bei der Behandlung von Alkoholkranken und Epileptikern sowie als Prämedikation im Rahmen der Anästhesie. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche weitere Anwendungsgebiete entdeckt.
Die überwiegende Mehrheit der Personen, die mit Diazepam behandelt werden, zeigt keine Tendenz zur Steigerung der Dosis. Eine Ausnahme sind dahingehend lediglich Patienten mit einer vorbestehenden Suchtdisposition. Diese neigen allerdings sehr stark zum Missbrauch. Bei Menschen, die unter gleichzeitiger Abhängigkeit von mehreren Medikamenten oder Drogen, auch zusammen mit Alkohol, leiden, werden häufig extrem hohe Diazepam-Dosierungen festgestellt. Dieses Problem ist Forensikern und Drogenexperten schon lange bekannt, trotzdem fehlen bislang belastbare Studien über Gründe, Auswirkungen und Zusammenhänge dieses Phänomens.
In Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol sind in den vergangenen Jahren unter Suchtexperten ernste Bedenken über den wachsenden unregulierten Handel mit Diazepam geäußert worden. Zahlreiche Online-Anbieter verkaufen Diazepam rezeptfrei und umgehen damit das Arzneimittelgesetz. In einer von Studenten der Medizinischen Fakultät der Universität München durchgeführten Befragung von 500 Personen, die dem intravenösen Drogenmissbrauch verfallen sind, gaben 47 Prozent der Befragten an, unter einem polytoximanen Abhängigkeitssyndrom mit zwei, drei oder vier zusätzlichen Substanzen zu leiden. Der Anteil der Diazepam-Konsumenten war umso höher, je mehr zusätzliche Medikamente verwendet wurden. Diazepam-Konsum und Polytoximanie waren mit signifikant höheren Risiken hinsichtlich des Spritzentauschs, ungeschütztem Geschlechtsverkehr und Beschaffungskriminalität behaftet. Etwas mehr als ein Drittel der Befragten beschafft sich Diazepam und andere Benzodiazepine auf dem Schwarzmarkt oder bei freien Online-Apotheken wie medikamente-ohne-rezept.net. Fast 20 Prozent der befragten Personen nehmen täglich die 10- bis 20-fache therapeutische Dosis zu sich. Ähnlich dürfte sich die Situation in den benachbarten EU-Ländern darstellen, allerdings wurden darüber bisher noch keine systematischen Studien publiziert.
Diazepam spielt in der Drogenszene eine außerordentliche Rolle und der Diazepam-Missbrauch nimmt offensichtlich Jahr für Jahr zu. Wie das Gesundheits- und Sozialsystem mit dieser Entwicklung umgehen kann, ist, wie zahlreiche andere Schwierigkeiten im Suchtgiftbereich, eine unbeantwortete und kontrovers diskutierte Frage. Von strengeren Kontrollen und einer Erfassung von Diazepam im Betäubungsmittelgesetz bis hin zu einer vollständigen Freigabe und niedrigschwelligen Hilfsangeboten reichen die Vorschläge. Wie sich die Drogenpolitik schlussendlich entwickelt, werden die nächsten Jahre zeigen.
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Datum: 08.03.2021 - 14:22 Uhr
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