Henriette und Eliane statt Amflora!

Henriette und Eliane statt Amflora!

ID: 189285

Henriette und Eliane statt Amflora!



(pressrelations) -
Greenpeace-Aktivisten pflanzen gentechnikfreie Kartoffeln auf Gen-Acker

Sigrid Totz
Auf dem Acker für die Gen-Kartoffel Amflora in Bütow/Mecklenburg-Vorpommern haben 20 Greenpeace-Aktivisten heute gentechnikfreie Kartoffeln angepflanzt. Die Kartoffelsorten Henriette und Eliane sind für die Produktion von Papier und Baustoffen aus Kartoffelstärke genauso geeignet wie die umstrittene Gen-Kartoffel. Sie bergen jedoch keine Risiken für Umwelt und menschliche Gesundheit. Rund 10.000 gentechnikfreie Stärkekartoffeln wollen die Aktivisten ausbringen. Sie fordern Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) auf, den Anbau und die Verbreitung von Amflora wegen Gesundheits- und Umweltrisiken zu verbieten.

"Klassisch gezüchtete Stärkekartoffeln haben ähnlich viel Stärke wie Amflora und sind zudem ertragreicher", sagt Martin Hofstetter, Agrarexperte von Greenpeace. "Wir wollen hier ein Zeichen für die gentechnikfreie Landwirtschaft setzen. Die Gen-Kartoffel Amflora ist riskant, veraltet und überflüssig."
Alternative Stärkekartoffel ohne Nebenwirkungen
Gestützt wird die Pflanzaktion durch heute von Greenpeace veröffentlichte Laboruntersuchungen, die einen ähnlichen Stärkegehalt der konventionellen Kartoffeln und der Gen-Kartoffel belegen. Henriette und Eliane produzieren in etwa so viel Amylopektin-Stärke wie Amflora. Der Anbau von Amflora verstößt jedoch gegen EU-Umweltrecht. Einem Rechtsgutachten der Umweltschutzorganisation zufolge dürfen nach der europäischen Freisetzungsrichtlinie keine Gen-Pflanzen mit Antibiotikaresistenzgenen in Umlauf gebracht werden. Die Gen-Kartoffel ist zudem nicht ausreichend auf Umweltrisiken geprüft.
Neben gesundheitlichen und ökologischen Risiken birgt Amflora auch erhebliche Probleme für den Lebensmittelsektor. Bei Anbau, Lagerung, Transport und Verarbeitung von Gen-Pflanzen kann es zur Vermischung mit normalen Pflanzen kommen. Wenige Tage vor dem geplanten Anbau sind im deutschen Gentechnikgesetz noch keine Feldabstände oder Haftungsbestimmungen für Gen-Kartoffeln geregelt. Die EU-Zulassung für Amflora sieht aber bereits eine gentechnische Verschmutzung von Lebensmitteln bis 0,9 Prozent vor.


Gen-Kartoffeln machen Lebensmittel langfristig teurer
"Der Anbau von 20 Hektar Gen-Kartoffeln in Mecklenburg-Vorpommern bedroht langfristig den gentechnikfreien Anbau von 260.000 Hektar Kartoffeln in Deutschland", sagt Hofstetter. "Für Landwirte und Lebensmittelindustrie bedeutet die Amflora nichts als Aufwand und Kosten. Eine gentechnikfreie Produktion erfordert streng getrennte Verarbeitungswege und umfangreiche Labortests. Die Zeche dafür zahlen Umwelt und Verbraucher und nicht die Gentechnik-Industrie."


Greenpeace e. V.
Große Elbstraße 39
22767 Hamburg
Telefon 040-30618-0
Fax 040-30618-100
E-Mail: mail@greenpeace.deUnternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Report zum Anbau von Gentechnik-Pflanzen in den USA: Vorteile für Farmer und Umwelt ABB und Deutsche Telekom entwickeln Lösungen für das intelligente Stromnetz
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 14.04.2010 - 20:17 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 189285
Anzahl Zeichen: 3104

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 463 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Henriette und Eliane statt Amflora!"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Greenpeace (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Wie wird sich Präsident Hollande entscheiden? ...
Greenpeace-Aktivisten protestieren am französischen Atomkrafwerk Tricastin Paris 15. Juli 2013: Greenpeace-Aktivisten haben heute früh auf der Atomanlage in Tricastin/Frankreich zwei Banner entrollt mit der Botschaft: "Accident nucléaire à Tricastin, François Hollande : président de

Nach Greenpeace-Protest: Transportfirmen schicken Walfleisch zurück an den Absender ...
Umweltminister Altmaier soll deutsche Häfen gesetzlich für Walfleisch sperren Der gestrige Protest von Greenpeace-Aktivisten gegen den Transport von Walfleisch über den Hamburger Hafen zeigt Wirkung: Am späten Abend kündigte die taiwanesische Transportfirma "Evergreen Line" an, d

Greenpeace-Kletterer protestieren an Frachtschiff gegen Walfleisch-Transport ...
Umweltminister Altmaier in der Pflicht für den Artenschutz Greenpeace-Aktivisten sind heute Mittag in Hamburg auf das Containerschiff "Eilbek" geklettert, das Walfleisch nach Japan transportieren soll. Vier der Meeresschützer haben sich an den Schiffstauen des 170 Meter langen Frac


Weitere Mitteilungen von Greenpeace


ABB und Deutsche Telekom entwickeln Lösungen für das intelligente Stromnetz ...
14.04.2010 Kooperationsvertrag geschlossen Neuer Markt für die Energiebranche Erstes Projekt in T-City Friedrichshafen Der Spezialist für Energie- und Automationstechnik ABB und die Telekomtochter für Informations- und Kommunikationstechnik T-Systems entwickeln künftig Lösungen für int

Report zum Anbau von Gentechnik-Pflanzen in den USA: Vorteile für Farmer und Umwelt ...
(14.04.2010) Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in den USA hat die wirtschaftliche Situation der Farmer verbessert und durch Landwirtschaft verursachte Umweltschäden reduziert. Das ist das Ergebnis einer zweijährigen Studie des National Research Council (NRC), die gestern in Washington

Intelligente Stromzähler im Netz der Zukunft ...
Auf der Hannover Messe 2010 stellt das neue Kompetenzzentrum E-Energy in Halle 13 die Modellregionen sowie die Begleitforschung des Programms vor. Intelligente Vernetzung, Smart Grids und Smart Metering werden in der "Speakers Corner" vom 19. bis 22. April erläutert. Sechs Modellprojekt

Biogas-Tarife sind nur schwer zu vergleichen ...
Die Biogas-Tarife verschiedener Gasversorger sind nur schwer zu vergleichen. Einerseits variieren die Beimischungsanteile von Biomethan bei vielen Biogasanbietern, andererseits gibt es Gasanbieter, die ein konventionelles Erdgas-Produkt mithilfe einer sogenannten CO2-Gleichstellung als Biogas verk


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z