Unsichere Ladung auf dem Autodach kommt in Österreich teuer zu stehen
ID: 191198
Unsichere Ladung auf dem Autodach kommt in Österreich teuer zu stehen
Begangene Vormerkdelikte werden, zusätzlich zur eigentlichen Strafe für den Verkehrsverstoß, für zwei Jahre im Führerscheinregister erfasst. Kommt es innerhalb der zwei Jahre zu drei Vormerkungen, muss der Führerschein für mindestens drei Monate abgegeben werden. "Das betrifft auch deutsche Kraftfahrer. Gegen Autofahrer mit ausländischem Wohnsitz wird dann in Österreich ein Fahrverbot verhängt", warnt Tramposch, dessen Kanzlei Mitglied im internationalen Beratungsnetzwerk Geneva Group International (GGI) ist.
Eine Geldstrafe bis immerhin 5.000 Euro ist möglich, allein aufgrund eines Verstoßes gegen die Ladungssicherungspflicht. Eine besondere Gefährdung muss nicht gegeben sein. Kommt diese zur mangelhaften Ladungssicherung hinzu, wird ein Vormerkdelikt verwirklicht, es kommt also neben der Verhängung der Geldstrafe zur Vormerkung im Führerscheinregister. "Resultiert aus der mangelhaften Ladungssicherung ein Unfall oder wird die Ladung beschädigt, muss zudem mit zivil- und/oder strafrechtlichen Konsequenzen gerechnet werden," warnt Tramposch. In der bevorstehenden Reisezeit ist also Vorsicht geboten, sind Boote, Räder und Dachkoffer dann doch wieder zuhauf auf Autodächern montiert auf Österreichs Straßen unterwegs.
Mithilfe der gesetzlichen Ladungsvorschriften soll vor allem verhindert werden, dass Personen durch herabfallende Teile einer Ladung gefährdet oder belästigt werden. Die Pflicht zur geeigneten Sicherung der Ladung trifft sowohl den Fahrer wie den Halter des Fahrzeugs. Außerdem ist die anordnungsbefugte Person in der Pflicht, welche für die Beladung des Fahrzeuges verantwortlich ist.
Die Ladung ist so abzusichern, dass sie nicht ins Rutschen kommt, auch nicht bei einer Vollbremsung. Zudem ist die Fahrweise der Ladung anzupassen. "Mit Fahrrädern auf dem Dachgepäckträger ist eine geringere Geschwindigkeit zu wählen", rät GGI-Anwalt Tramposch. "Zu beachten ist auch, dass die Ladung niemanden belästigen darf. Blendende Flächen wie Spiegel sind beispielsweise abzudecken." Mehr als einen Meter herausragende Ladung ist zu kennzeichnen, bei Dunkelheit durch eine rückstrahlende, rot umrandete Tafel. Die Verantwortung erstreckt sich auch auf das Fahrzeug, etwa durch Anpassen des Reifendrucks oder das regelmäßige Überprüfen und Nachziehen von Zurrgurten.
Hinweis für die Redaktion:
Die Geneva Group International (GGI) ist eines der führenden internationalen Netzwerke unabhängiger Anwaltskanzleien, Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Unternehmensberatungen. Rund 260 Mitgliedsfirmen mit gut 410 Büros und über 14.000 Mitarbeitern weltweit beraten über 138.000 Kunden. Im Jahr 2008 haben sie einen kumulierten Umsatz von 3,707 Mrd. USD generiert. Durch eine hervorragende Vernetzung bieten GGI-Mitglieder eine umfassende, multidisziplinäre Beratung zu allen grenzüberschreitenden Wirtschafts-, Steuer- und Rechtsfragen.
Das GGI-Mitglied Tramposch Partner mit Standorten in Innsbruck, Wien und Eisenstadt ist auf Schadensersatzfragen und die damit verbundenen Regresse spezialisiert. Schwerpunkte sind Sport- und Freizeitunfälle, insbesondere bei allen Wintersportarten, sowie Verkehrsunfälle.
Fachfragen beantwortet gerne:
Dr. Hubert Tramposch
Tramposch Partner
Franz-Fischer-Straße 17a
A-6020 Innsbruck
Telefon: +43 (0) 512 | 57 17 57
Telefax: +43 (0) 512 | 58 71 59
E-Mail: office-innsbruck@tramposch-partner.com
Internet: www.tramposch-partner.com
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Rieder Media
Uwe Rieder
Zum Schickerhof 81
D-47877 Willich
T: +49 (0) 21 54 | 60 64 820
F: +49 (0) 21 54 | 60 64 826
u.rieder@riedermedia.de
www.riedermedia.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 20.04.2010 - 15:17 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 191198
Anzahl Zeichen: 4843
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 259 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Unsichere Ladung auf dem Autodach kommt in Österreich teuer zu stehen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Geneva Group International (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
(Zürich/Frankfurt, den 28. 10. 2013) Nordrhein-Westfalens Finanzverwaltung feiert jeden Rekord bei den Schwarzgeld-Selbstanzeigen. 601 waren es im September, über 10.000 seit Februar 2010. Banken in der Schweiz setzen ihren Kunden die Pistole auf die Brust und der Bundesrat begrüßt die Pläne
Nutzung eines fehlerhaften Steuerbescheides birgt Risiken ...
(Zürich/Frankfurt, den 09. 09. 2013) Fehler des Finanzamtes dürfen zum eigenen Vorteil genutzt werden. Trotzt dieser vor Kurzem ergangenen Entscheidung ist Vorsicht angebracht. "Solange die Frist für die Festsetzungsverjährung nicht abgelaufen ist, kann das Finanzamt den Steuervorteil, de
Notfälle im Gebirge können für die Betroffenen teuer werden ...
Bergwanderer und Kletterer sollten vorsorgen, wollen sie nicht einem ungeahnten Kostenrisiko gegenübersehen. Denn bei jeder Tour besteht die Gefahr, sich zu verletzen und nicht mehr selbstständig absteigen zu können. "Muss die Bergrettung zu Hilfe gerufen werden, erfolgt zwar eine Erstvers
Weitere Mitteilungen von Geneva Group International
EU-Kommission Schuld an Luftverkehrs-Chaos ...
Das aktuelle Luftverkehrs-Chaos [1] verdeutlicht die gravierenden Mängel der EU-Kommisson. Nicht die Minister der nationalen Regierungen [2] sind hier zunächst gefordert, sondern die EU-Kommission als Motor und Hüterin der Verträge. Im Gegensatz zum Europa-Parlament verfügt sie über das Initia
'Fuso Kamaz Trucks Rus' startet Produktion des Fuso Canter in Russland ...
Moskau, Russland - Daimler Trucks hat heute den Anlauf der Produktion des Lkw Fuso Canter in Russland bekannt gegeben. Auf der Nutzfahrzeugmesse Comtrans, die vom 20. bis 24. April in Moskau stattfindet, wird der 7,5-Tonner aus der Produktion des Joint Ventures "Fuso Kamaz Trucks Rus" (FKT
Aktuelle Hewitt-Studie zu Dienstwagen in deutschen Unternehmen ...
Deutsche Autohersteller dominieren den Dienstwagen-Markt in Deutschland: 87 Prozent der Firmenwagen sind entweder von Audi, BMW, Mercedes oder Volkswagen. Der meistgefahrene Dienstwagen in Deutschland ist der Audi A4, gefolgt vom VW Passat und dem 3er BMW. Fast die Hälfte aller Firmenwagen in Deut
BAUMA 2010 ...
Grimma, 19. April 2010. Zur BAUMA in München zeigt FAUN dem Fachpublikum vom 19. bis 25. April 2010 zwei Kehrmaschinen der Typenreihe VIAJET 7 und VIAJET 9, die speziell für die Reinigungsanforderungen in Baustellenbereichen und ähnlich schwierigen Einsatzgebieten entwickelt wurden. Insbesondere




