Lebensmittel essen statt entsorgen

Lebensmittel essen statt entsorgen

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VERBRAUCHER INITIATIVEüber Lebensmittelverschwendung




(firmenpresse) - Dass Lebensmittel auf den Teller und nicht in den Müll gehören, ist unstrittig. Trotzdem werfen die privaten Haushalte noch immer reichlich Lebensmittel weg, die eigentlich genießbar gewesen wären. Und zwar immer wieder aus denselben Gründen: falsch gelagert, zu viel eingekauft und vorhandene Reste nicht verbraucht. Die VERBRAUCHER INITIATIVE gibt Anregungen am Beispiel von Gemüse und Obst, wie sich Lebensmittel vor der Tonne retten lassen.



Beim Gemüse und Obst fallen die meisten vermeidbaren Abfälle an. Daher lohnt es sich sehr, ein besonderes Augenmerk auf einen überlegten Einkauf, eine geeignete Lagerung und eine konsequente Restverwertung zu legen.



Überlegen Sie bei Angeboten wie "Nimm zwei, zahl eins" genau, ob Sie die Mengen tatsächlich schnell verbrauchen und dadurch sparen können. Wenn nicht, lassen Sie sie lieber liegen und wählen Sie kleinere Mengen. Greifen Sie so oft wie möglich zum losen angebotenen Gemüse und Obst, um selbst zu bestimmen, wie viel Sie kaufen. Nehmen Sie sich dabei Zeit für die Auswahl. Ein prüfender Blick kann dazu beitragen, dass die Ware zu Hause länger frisch bleibt. Was schon im Laden braune Stellen hat, überreif, welk oder schrumpelig wirkt, wird später umso schneller unansehnlich oder schlecht. Achten Sie darauf, dass die Einkäufe zu Hause heil ankommen und Druckstellen vermieden werden.



Für die Lagerung von Gemüse und Obst gilt grundsätzlich: heimische, kälteunempfindlichere Sorten sind im Gemüsefach des Kühlschranks gut aufgehoben, wärmeliebende Sorten dagegen bei Zimmertemperatur. Bewahren Sie Tomaten, Äpfel, Birnen, Pfirsiche und Nektarinen getrennt voneinander und von anderem Gemüse und Obst auf. Sie geben das Gas Ethylen ab, das Reifung, Alterung und Verderb der benachbarten Sorten beschleunigt.



Verbrauchen Sie Gemüse und Obst, das nicht mehr taufrisch aussieht, zügig. Als Gemüsepfanne, -auflauf, -suppe oder püriert als Nudelsoße kommt angeschrumpeltes Gemüse zu neuen Ehren. Obstreste werden z. B. zu einem Obstsalat, Fruchtquark, Smoothie, Milchshake oder einer fruchtigen Soße zu Eis oder Pudding. Größere Mengen Obst lassen sich zu Kompott oder im Obstkuchen verarbeiten.





Mehr Informationen über die Ursachen von Lebensmittelverschwendung und wie sie sich vermeiden lässt, bietet das neue Themenheft "Teller statt Tonne" der VERBRAUCHER INITIATIVE. Die 16-seitige Broschüre kann für 2,00 Euro (zzgl. Versand) unter www.verbraucher.com bestellt oder heruntergeladen werden.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

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Bereitgestellt von Benutzer: Adenion
Datum: 06.11.2021 - 01:05 Uhr
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