Wien: Gemeinsam gegen die Klimakrise

Wien: Gemeinsam gegen die Klimakrise

ID: 1955743

Der Klimawandel ist eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Die Stadt Wien wird bis zum Jahr 2040 CO2-neutral werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wird ein massiver Ausbau alternativer Energien, Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft, moderne Mobilität sowie innovativen Wohnbau benötigt. Wie das genau funktionieren soll, hat die Wiener Fortschrittskoalition nun im Wiener Klima-Fahrplan und in der Smart Klima City Rahmenstrategie konkretisiert und festgelegt.



© PID/Jobst© PID/Jobst

(firmenpresse) - Wien ist seit Jahrzehnten Vorreiter in Sachen Klimaschutz und war eine der ersten Städte weltweit, die ein umfassendes Klimaschutzprogramm verankert haben. Damit ist es bereits gelungen, die CO2-Emissionen um rund 40 Prozent zu senken und Wien in Österreich zum Bundesland mit den geringsten CO2-Emissionen pro Kopf zu machen. Auch mit der Vorgänger-Strategie, der Smart City Rahmenstrategie, die nun umfassend überarbeitet wurde, hat Wien in Bezug auf nachhaltige Entwicklung Meilensteine gesetzt. Doch darauf ruht sich die Stadt Wien nicht aus, sondern hat In Übereinstimmung mit den Zielen internationaler Klimaabkommen beschlossen, bis 2040 klimaneutral zu sein. Klimaschutz, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit stehen daher im Zentrum der neuen Smart Klima City Rahmenstrategie und des Wiener Klima-Fahrplans.

Die Smart Klima City Strategie definiert 11 Zielbereiche, um das gemeinsame Ziel "Wien wird bis 2040 klimaneutral!" zu erreichen:

Energie (z.B.: Photovoltaik-Offensive, Fernwärme, Fernkälte)
Mobilität (z.B.: Öffi-Ausbau, Weiterentwicklung und Attraktivierung von E-Sharing-Angeboten, Stadt der kurzen Wege, Wasserstoffantrieb)
Gebäude (z.B.: Förderungen, Erleichterungen für Photovoltaik-Anlagen, nachhaltiges Bauen)
Wirtschaft und Arbeit (z.B.: Klimabudget, Materialeffizienz, Sharing-Economy)
Zero Waste und Kreislaufwirtschaft (z.B.: Ausbau Reparaturnetzwerk, Abfallvermeidung)
Anpassung an den Klimawandel (z.B.: noch mehr Grünraum, Begrünung und Beschattung)
Stadtökologie, Umwelt und Wasser (z.B.: Planung neuer Stadtteile in kompakter Bauweise und adäquater urbaner Dichte)
Gesundheit und Soziale Inklusion (z.B.: Stärkung der Gesundheitskompetenz, Neubauten von Gesundheitseinrichtungen in Niedrigstenergiebauweise)
Bildung, Wissenschaft und Forschung (z.B. Ausbau Bildungsgrätzln, energieautarke Schulneubauten)
Digitalisierung (z.B.: digitale Grundrechte, Förderung digitaler Kompetenzen)


Beteiligung, Engagement und Kultur (z.B.: kulturelle Teilhabe, Wiener Klimateam)


Bianca Blywis-Bösendorfer

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Datum: 25.01.2022 - 10:16 Uhr
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