Kanzleramt erzeugt kollektive Trugbilder
Gipfel zur Elektromobilität: Schienenbranche sitzt am Katzentisch
Die Allianz pro Schiene kritisierte, dass die gegenwärtigen Bemühungen um die Elektromobilität das sehr vordergründige Ziel hätten, neue Subventionstöpfe für die Autoindustrie aufzustellen. Flege zeigte sich außerdem befremdet darüber, dass die Nationale Plattform Elektromobilität mit einem großen N daherkomme. Während der Fetisch Auto bei jungen Deutschen unwiederbringlich an Glanz verliert, drapiert sich die Autobranche mit Hilfe der Regierung als vaterländische Heilsbringerin. Hier geht es offenkundig nicht um eine Zukunftsdiskussion, sondern um das Gegenteil davon: Um plumpe Emotion.
Neben dem Qualitätsproblem, dass strombetriebener Straßenverkehr nicht automatisch umweltfreundlich sein würde, gibt es nach Einschätzung der Allianz pro Schiene auch ein Problem mit der Quantität: Während im Schienenverkehr zur Zeit fast 90 Prozent der Personenkilometer elektrisch gefahren werden, käme der Straßenverkehr 2020 gerade mal auf einen Anteil von geschätzten zwei Prozent, sollte die Regierung ihr als ehrgeizig eingestuftes Ziel von einer Million Elektroautos bis dahin wirklich erreichen.
Ein verkehrsträgerübergreifender Gipfel zur Elektromobilität müsste selbstverständlich auch die erheblichen und schnell realisierbaren Möglichkeiten des Eisenbahnsektors ausschöpfen: Die Elektrifizierung weiterer Strecken, die Förderung von Hybridlokomotiven oder anderer neuer Antriebstechniken. Wir könnten uns auch ein großangelegtes Straßenbahnbauprogramm für deutsche Städte vorstellen, wie es Frankreich gerade aus der Taufe hebt. All das wäre Elektromobilität in Reinform, sagte der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer.
Eine Grafik zu elektrisch gefahrenen Personenkilometern auf der Schiene und auf der Straße auf www.allianz-pro-schiene.de
Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/wirtschaftspolitik/kanzleramt-erzeugt-kollektive-trugbilder-36499
=== Pressekontakt ===
Frau Dr. Barbara Mauersberg
Allianz pro Schiene
Reinhardtstr. 18
10117
Berlin
Deutschland
EMail: Barbara.Mauersberg@allianz-pro-schiene.de
Website: www.allianz-pro-schiene.de
Telefon: 030 - 246 25 99 20
Mobil: 0162 - 211 53 64
Fax: 030 - 246 25 99 29
Die Allianz pro Schiene ist das Bündnis in Deutschland zur Förderung des umweltfreundlichen und sicheren Schienenverkehrs.
In dem Bündnis haben sich 17 Non-Profit- Verbände zusammengeschlossen: die Umweltverbände BUND, NABU, Deutsche Umwelthilfe und NaturFreunde Deutschlands, die Verbraucherverbände Pro Bahn, DBV und VCD, die Automobilclubs ACE und ACV, die drei Bahngewerkschaften TRANSNET, GDBA und GDL sowie die Eisenbahnverbände BDEF, BF Bahnen, FEANDC, VBB und VDEI.
Die Mitgliedsverbände vertreten mehr als 2 Millionen Einzelmitglieder. Unterstützt wird das Schienenbündnis von 98 Unternehmen der Bahnbranche.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
=== über die Allianz pro Schiene ===
Die Allianz pro Schiene ist das Bündnis in Deutschland zur Förderung des umweltfreundlichen und sicheren Schienenverkehrs.
In dem Bündnis haben sich 17 Non-Profit- Verbände zusammengeschlossen: die Umweltverbände BUND, NABU, Deutsche Umwelthilfe und NaturFreunde Deutschlands, die Verbraucherverbände Pro Bahn, DBV und VCD, die Automobilclubs ACE und ACV, die drei Bahngewerkschaften TRANSNET, GDBA und GDL sowie die Eisenbahnverbände BDEF, BF Bahnen, FEANDC, VBB und VDEI.
Die Mitgliedsverbände vertreten mehr als 2 Millionen Einzelmitglieder. Unterstützt wird das Schienenbündnis von 98 Unternehmen der Bahnbranche.
Allianz pro Schiene
Barbara Mauersberg
Reinhardtstr. 18
10117
Berlin
Barbara.Mauersberg(at)allianz-pro-schiene.de
030 - 246 25 99 20
www.allianz-pro-schiene.de
Datum: 03.05.2010 - 14:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 195816
Anzahl Zeichen: 3959
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Frau Dr. Barbara Mauersberg
Stadt:
Berlin
Telefon: 030 - 246 25 99 20
Kategorie:
Finanzwesen
Meldungsart:
Anmerkungen:
Diese Pressemitteilung wurde bisher 343 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kanzleramt erzeugt kollektive Trugbilder"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Allianz pro Schiene (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Baden-Württemberg (Platz 1), Thüringen (Platz 2) und Rheinland-Pfalz (Platz 3) sind deutschlandweit Spitzenreiter beim Thema nachhaltige Mobilität. Zu diesem Ergebnis kommt ein wissenschaftlicher Ländervergleich, den das Forschungsinstitut Quotas im Auftrag von Allianz pro Schiene, Bund f
Ramsauer muss von Straße auf Schiene umschichten ...
(ddp direct) Berlin. Deutschland investiert deutlich weniger in die Schieneninfrastruktur als andere westeuropäische Staaten. Dies geht aus aktuellen Zahlen der OECD hervor, die am 9. Juni in Buchform veröffentlicht werden. Demnach wird die Schieneninfrastruktur hierzulande lediglich mit 29,3 Proz
Monstertruck-Fahrten illegal: EU-Kommission schaltet sich ein ...
(ddp direct) Berlin. Nachdem die Allianz pro Schiene die EU-Kommission auf die gesetzeswidrigen grenzüberschreitenden Riesen-Lkw-Fahrten zwischen Schleswig-Holstein und Dänemark hingewiesen hat, will die EU-Kommission nun in der Sache tätig werden. In einen Brief an die Allianz pro Schiene kündi
Weitere Mitteilungen von Allianz pro Schiene
Anders bewerben:"Du"statt"Ich"-Bewerbung ...
Alle Bewerber stellen die Vorteile der eigenen Person in den Mittelpunkt ihrer Bewerbung. Sie preisen sich an als "flexibel, teamfähig und einsatzbereit". Wie wäre es, wenn man in den Zentrum einer Bewerbung mal nicht die eigene Person, sondern den Nutzen für den Unternehmer stellt? D
Prospektfehler im Medienfonds KGAL-Fonds 112 - schlechte Entwicklung von Anfang an vorhersehbar - AAA fordert Verzicht auf Einrede der Verjährung ...
Berlin. Unter der Flagge des Aktionsbundes Aktiver Anlegerschutz e.V. (AAA), des größten deutschen Anlegerschutzvereins im Bereich der geschlossenen Fonds, haben sich bereits etwa 750 Anleger der KGAL-Fonds vereinigt. Zusammen mit den Fonds anderer Initiatoren werden über 2.500 Medienfonds-Anlege
Kreditzinsen: Die Unterschiede sind größer denn je ...
Die Zinskonditionen der Banken bei Konsumkrediten unterscheiden sich so stark wie lange nicht mehr. So beträgt der Kostenaufschlag eines teuren Dispokredites gegenüber günstigen Angebote satte 150 Prozent. Auch bei Ratenkrediten zeigen sich immer größere Unterschiede. Banken teilen den Ma
Deutsche Telekom veröffentlicht zweiten Datenschutzbericht ...
Vorstand Manfred Balz regt umfassenden Blick auf Datenschutz an Balz: "Datenschutz ist auch Verbraucherschutz" Unternehmen baut Maßnahmen kontinuierlich aus Die Deutsche Telekom veröffentlicht heute ihren zweiten Datenschutzbericht. Der Datenschutzbericht 2009 belegt,




