Heizen mit Holz hat Zukunft

Heizen mit Holz hat Zukunft

ID: 1961272

Moderne Holzfeuerstätten unverzichtbar für Energiewende



Holzfeuerungen mit moderner Technik arbeiten emissionsarm und hocheffizient (Bildquelle: AdK/www.kachelofenwelt.de/Camina-Schmid)Holzfeuerungen mit moderner Technik arbeiten emissionsarm und hocheffizient (Bildquelle: AdK/www.kachelofenwelt.de/Camina-Schmid)

(firmenpresse) - Sollen wir in Zukunft auf das Heizen mit Holz verzichten? Dies wäre die Empfehlung des Umweltbundesamtes (UBA) nach der Präsentation der aktuellen Daten zur Luftqualität in Deutschland - und zwar aus Gründen der Lufteinhaltung und der gesundheitlichen Belastung durch Feinstaub. Und dies, obwohl moderne Holzfeuerstätten strenge Emissionsanforderungen erfüllen und die Luftqualität derzeit die beste seit Beginn der Aufzeichnungen ist. Fachleute sehen das größte Potenzial, um Staubemissionen aus Holzfeuerungen zu senken, im Austausch veralteter, ineffizienter Gerätetechnik. Außerdem steht die Aussage des UBAs im klaren Widerspruch zum bisherigen staatlichen Förderprogramm für Holzfeuerungen.



Erst Fakten checken

Verbraucher sind verunsichert, äußern Kritik und Unverständnis. Zündstoff liefert insbesondere die Tatsache, dass der aktuelle UBA-Bericht zur Luftqualität auch für das Jahr 2021 keine Überschreitungen der Feinstaubgrenzwerte in Deutschland verzeichnet. So steht die Forderung des Umweltbundesamtes sichtbar im Widerspruch zu deren eigenen Datenbasis: diese zeigt seit Jahren eine klare Verbesserung der Luftqualität in Deutschland, mit deutlichen Rückgängen bei Stickstoffdioxid- und Feinstaubemissionen.



Das UBA argumentiert damit, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weitaus strengere Luftgrenzwerte anlege, die in Deutschland "fast alle überschritten" würden. Wenn die EU-Kommission im Herbst eine Änderung der Luftqualitätsrichtlinie vorschlage, sollten sich die Grenzwerte den Richtwerten der WHO annähern. Die Europäische Umweltagentur habe zudem errechnet, dass im Jahr 2019 in Deutschland 53.800 Menschen vorzeitig durch Feinstaubbelastung starben - im Schnitt etwa zehn Jahre früher als ohne diese Belastung. Wissenschaftlich gesehen ist diese Zahl jedoch umstritten, weil sie auf einer statistischen Hochrechnung basiert und die Luftbelastung nur einer unter vielen Faktoren ist, die die Gesundheit beeinflussen.





Experten alarmiert: Wärme-Energiewende ohne Holz nicht machbar

Vor diesem Hintergrund schlagen Experten renommierter Branchen-Fachverbände Alarm, wie z.B. der GesamtVerband OfenBau e.V. (GVOB), der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV), die Europäische Feuerstätten Arbeitsgemeinschaft e.V. (EFA) und Vertreter der Ofenbau-Branche aus Industrie und Handwerk. Nötig sei jetzt eine klare, differenzierte und faktenbasierte Bewertung moderner Holzfeuerstätten in größeren Zusammenhängen. "Für die Klimaschutzziele und die Energiewende im Wärmesektor ist Holz als regionaler, regenerativer und CO2-neutraler Energieträger unverzichtbar", so der Vorsitzende des GVOB-Vorstands, Robert Mülleneisen. "Denn das Ziel ist es, in wenigen Jahren 65 % des Wärmebedarfs mit erneuerbaren Energien zu decken." Mit einem Anteil von 39,5 % aller erneuerbaren Energien im Bereich Wärme bleibt die Holzfeuerung in privaten Haushalten mit großem Abstand die wichtigste erneuerbare Energie.



Nur rund 8 % des gesamten Feinstaubs (PM10) durch Holzfeuerungen

Die Fakten des UBA sprechen eine klare Sprache: Im bundesweiten Gesamtvergleich tragen Holzfeuerstätten heute nur 8,2 % zur Feinstaubbelastung (PM10) bei: Einzelraumfeuerungen mit Scheitholz 6,5 %, Pelletheizungen und Pelletkaminöfen 0,3 %, Scheitholz und Hackschnitzelkessel 1,5 % (PM10; UBA 2020). Und an den PM2,5-Feinstaubemissionen in Deutschland sind Holzfeuerungen laut UBA-Berichterstattung 2022 nur zu 18 % beteiligt, während die Belastung durch den Verkehr insgesamt bei 26 % liegt - Straßenverkehr 20 % und weiterer Verkehr 6 % (Stand 2020).



Abgesehen davon erscheint es Fachleuten zu kurz gegriffen, wenn für die Bewertung einer Technologie nur einzelne Parameter herangezogen und diese nicht in einen vernünftigen Gesamtzusammenhang gestellt werden, meint Guido Eichel, stellvertretender Vorsitzender des GVOB-Vorstands, und stellt klar: "So werden zum Beispiel die Feinstaubemissionen von Holzfeuerstätten häufig nur mit den rein motorischen Emissionen, also den Auspuff-Abgasen von Straßenfahrzeugen verglichen. Rechnet man allerdings den Brems-, Reifen- und Straßenabrieb hinzu, sind die Emissionen des Straßenverkehrs höher als die von Holzfeuerungen. Und wenn zusätzlich alle Verkehrssektoren berücksichtigt werden, also auch Bahn-, Schiffs-, Flugverkehr und sonstige Verkehrsmittel, haben Holzfeuerstätten im Vergleich einen weitaus geringeren Anteil."



Heizen mit Holz hat Zukunft

Mit modernen Systemen, die alle gesetzlichen Vorgaben erfüllen, und durch die Außerbetriebnahme von Altanlagen, wie es die 1. BImSchV vorschreibt, fällt die Feinstaub- und Ökobilanz für das Heizen mit Holz insgesamt positiv aus. Der natürliche Energieträger spart große Mengen CO2 ein und verringert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoff-Importen. Holz aus heimischen Wäldern ist die nachhaltig verfügbare Energiequelle mit kurzen Transportwegen. Im europäischen Vergleich verfügt Deutschland über die höchsten Holzvorräte. Eine Holzfeuerstätte lässt sich krisensicher bei Stromausfall betreiben und ist die ideale Ergänzung zu solarthermischen Anlagen oder Wärmepumpen. Dank innovativer Technik in Verbindung mit einem verantwortungsvollen Umgang kann man die Emissionen eines Holzfeuers auf ein Mindestmaß reduzieren.



Auch in Zukunft sollen Verbraucher den behaglichen Komfort und die Kultur natürlicher Wohlfühlwärme durch innovative Geräte guten Gewissens genießen können. Dafür setzt sich der GVOB, seine Partnerverbände und die Ofenbau-Branche ein. Hierzu signalisiert der GesamtVerband OfenBau e.V. seine Bereitschaft zum offenen, sachlichen Dialog mit allen Aktionspartnern bis hin zur Politik.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

AdK
Die Kommunikationsmarke des GesamtVerband OfenBau e.V. (GVOB) informiert Endverbraucher neutral und herstellerunabhängig über die vielfältigen Möglichkeiten des individuellen Heizens mit modernen Holzfeuerstätten.



PresseKontakt / Agentur:

Lorenz & Company Werbeagentur GmbH
Pia Schumacher
Storlachstraße 4
72760 Reutlingen
info(at)lorenz-company.de
07121/3893-11
www.lorenz-company.de



drucken  als PDF  Ist die Abschaffung der EEG-Umlage Betrug am Bürger- Papiertonne gegen weiter steigende Papierpreise
Bereitgestellt von Benutzer: Adenion
Datum: 24.02.2022 - 12:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1961272
Anzahl Zeichen: 6051

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Pia Schumacher
Stadt:

Reutlingen


Telefon: 07121/3893-11

Kategorie:

Energie & Umwelt



Diese Pressemitteilung wurde bisher 285 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Heizen mit Holz hat Zukunft"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Lorenz& Company Werbeagentur GmbH (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Nachhaltige Entspannung am Ofenfeuer ...
Viele Menschen spüren, dass ständige Erreichbarkeit und Präsenz auf Social Media auf Dauer ungesund sind. Doch was hilft, um loszulassen und zu entschleunigen? Wie kann man sich eine Auszeit zum Durchatmen gönnen? Die Antwort findet sich in ursprünglichen Dingen, zu denen zweifelsfrei das Feuer

Weiter erlaubt: Zukunftswärme von Holzfeuerstätten ...
Immer mehr Verbraucher beschäftigt die Frage, wie sie zukunftssicher heizen können und was beim Thema Heizen mit Holz weiterhin erlaubt ist. Fakt ist: Es gibt kein Verbot von Holzfeuerstätten im neuen Heizungsgesetz (GEG). Wer mit einer zeitgemäßen Einzelraumfeuerstätte heizt, kann - unabhäng

Holzwärme nachhaltig zukunftssicher und CO2-neutral ...
Ab 1. Januar 2024 gilt das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG). Es forciert die Umstellung von fossilen Heizträgern wie Erdgas und Öl auf erneuerbare Energien, um die CO2-Emissionen weiter zu reduzieren. Laut GEG ist eine neue Heizung im Neubau zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien zu be


Weitere Mitteilungen von Lorenz& Company Werbeagentur GmbH


Gebäudemodernisierungsgesetz: Mehr Flexibilität darf nicht zu neuen Unsicherheiten führen ...
Mehr Flexibilität und eine höhere gesellschaftliche Akzeptanz sind wichtige Voraussetzungen, um die Modernisierung des Gebäudebestands voranzubringen. Gleichzeitig sieht der VDI an mehreren Stellen des heute im Bundeskabinett verabschiedeten Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) Nachbesserungsb

Gebäudemodernisierungsgesetz: DVGW begrüßt Verabschiedung im Bundeskabinett / Wärmekostenstudie des DVGW vergleicht Gesamtkosten verschiedener Heizungslösungen ...
Der DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. bewertet den heute im Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzesentwurf der Bundesregierung zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) als wichtigen Fortschritt für die Wärmewende. "Die Entscheidung war überfällig. Das Kabinett sorgt mit

ScanHaus Marlow eröffnet fünf neue Musterhäuser ...
ScanHaus Marlow baut seine Präsenz aus und eröffnet im Mai 2026 gleich fünf neue Musterhäuser in Deutschland. Mit dieser Erweiterung stärkt das Unternehmen seine Position als einer der führenden Anbieter im Bereich moderner Fertighäuser und schafft zusätzliche Möglichkeiten für Bauinteress

Guy Ritchie präsentiert IN THE GREY bei Special Screening in Berlin ...
Volles Haus und volle Ladung Ritchie - im Berliner Zoo Palast wurde am gestrigen Abend nicht lange gefackelt, sondern stilvoll abgeliefert. Zahlreiche Fans sowie bekannte Content Creator wie Dannero, Melo Nsuka, Nerdzika, Jonas Wuttke und Jakob Grün folgten der Einladung von LEONINE Studios zum Spe

GModG: Fossiler Rückschritt statt versprochener Modernisierung ...
Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW) kritisiert den Kabinettsbeschluss für ein Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) als Schritt zurück. Statt den Übergang zu klimaneutraler Wärme verbindlich zu regeln, öffnet der Gesetzentwurf fossile Investitionspfade erneut und verschiebt zent

Europas Wasserversorgung unter Druck: Lösungen aus der Praxis / Swecos neue Analyse zeigt, wie Wasserrisiken die langfristige Widerstandsfähigkeit in Deutschland und ganz Europa auf die Probe stelle ...
Nicht nur in Deutschland stehen die Wasserversorgungssysteme unter zunehmendem Druck - ganz Europa ist betroffen, da Überschwemmungen, Wasserknappheit und eine sinkende Wasserqualität immer häufiger gleichzeitig auftreten. Swecos neue Studie zeigt, dass die Auswirkungen dieser Faktoren zusammen m

eprimo und klarsolar bieten preiswerten Einstieg in die Photovoltaik ...
- Exklusiver Vorteil für eprimo Kundinnen und Kunden - Fünf Gratis-Module beim Kauf einer PV-Anlage über klarsolar Neu-Isenburg, 13. Mai 2026. Mehr Unabhängigkeit zum kleinen Preis: eprimo baut sein Engagement im Bereich erneuerbare Energien weiter aus und bietet ab sofort einen zusätzliche

Fachtagung Abwärme BW & Bundesabwärmetagung 2026 ...
Die Bundesabwärmetagung 2026 (BAT26) findet erstmalig in Kooperation mit der Fachtagung Abwärme BW statt. Die Kooperation macht die Tagung zu einem Fachevent der Superlative, das in dieser Form und in diesem Umfang zum ersten Mal in Deutschland stattfinden wird. Die gemeinsame Tagung bringt Akteur

Neuer Gesetzentwurf zum Heizungswechsel ...
Der neue Entwurf zum Gebäudeenergiegesetz (GEG) liegt vor und sendet ein klares Signal an alle Immobilieneigentümer: Die Ära der fossilen Brennstoffe neigt sich dem Ende zu. Wer heute noch auf eine neue Gasheizung setzt, entscheidet sich für die langfristig teuerste Lösung. Experten raten daher

Dienstwagen zuhause laden: ENERANDO zeigt, wie Unternehmen eine praktikable und skalierbare Lösung aufsetzen ...
Die Elektrifizierung des Fuhrparks ist in vielen Unternehmen längst gelebte Praxis – vom Vertrieb über das Management bis hin zum Service. E-Dienstwagen sind heute fester Bestandteil moderner Mobilitätskonzepte. In der Umsetzung zeigt sich jedoch schnell: Die eigentliche Herausforderung liegt o


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z