Verbrenner-Verbot ist kurzsichtig und verbaut den Weg zu Zukunftstechnologien und E-Fuels
ID: 1990596

(PresseBox) - Die Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (ArGeZ) ist strikt gegen das von der Europäischen Union geplante Verbot von Neuwagen mit Verbrennungsmotor ab 2035. ArGeZ-Sprecher Christian Vietmeyer nennt dies eine kurzsichtige Entscheidung, die den Weg zu anderen zukunftsträchtigen Antriebskonzepten jenseits der Elektromobilität verbaue. Er forderte eine "ehrliche Lebenszyklusbetrachtung" aller Antriebsarten.
Vietmeyer bekräftigte die Forderung der ArGeZ nach Technologieoffenheit bei der Transformation der Automobilwirtschaft. Bei der Entwicklung und Weiterentwicklung von Antriebskonzepten müsse das marktwirtschaftliche Prinzip gelten, das zu den technischen besten Lösungen und zu Innovationen führe. Er warnte vor einer ausschließlichen Fixierung auf den Motor: "Ein staatliches Verbot für Verbrennungsmotoren wird dazu führen, dass der Weg zu synthetischen Kraftstoffen verbaut wird. Dabei ist der Kraftstoff nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung." Es sei daher absolut notwendig und strategisch sinnvoll, bei Antriebskonzepten möglichst breit zu fahren und sich alle Optionen offen zu halten, zu denen eben auch klimafreundliche Flüssigkraftstoffe zählten. "Schon der Volksmund warnt davor, alle Eier in einen Korb zu packen. Wenn wir aber ausschließlich auf die Elektromobilität setzen, dann begehen wir genau diesen Fehler!"
Die Zulieferindustrie bekenne sich ausdrücklich zu den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens. Allerdings sollte es laut Vietmeyer der Gesetzgeber den Märkten überlassen, konkrete CO2-Reduktionsvorgaben zu erreichen. "Es ist unmöglich, heute schon die Technik von übermorgen zu kennen. Deshalb müssen wir am Prinzip der Technologieoffenheit festhalten - auch mit Blick auf die unterschiedlichen globalen Geschwindigkeiten bei der Transformation der Mobilität und den möglichen negativen Auswirkungen auf die Forschung bei E-Fuels." Bei einem Aus für Verbrennungsmotoren in Fahrzeugen bestehe die Gefahr, dass die Entwicklungsarbeit bei synthetischen Kraftstoffen mangels Investitionen eingestellt werde, was auch Auswirkungen auf die Zukunftsfähigkeit anderer Verkehrsträger haben könnte. Dies aber sei kontraproduktiv für den Klimaschutz.
Über die ArGeZ (www.argez.de):
Die Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (ArGeZ) ist eine Interessengemeinschaft, die rund 9.000 - vornehmlich mittelständisch geprägte - Zulieferunternehmen mit rund einer Million Beschäftigten und einem Umsatzvolumen von 218 Milliarden Euro vertritt. Sie wird getragen von den Wirtschaftsverbänden:
WirtschaftsVereinigung Metalle e.V., Berlin | www.wvmetalle.de
Gesamtverband der Deutschen Buntmetallindustrie e.V., Berlin | www.gdb-online.org
Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie e.V. (BDG), Düsseldorf | www.bdguss.de
Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V., Düsseldorf | www.aluinfo.de
Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V. (wdk), Frankfurt a.M. | www.wdk.de
Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV), Frankfurt a.M. | www.tecpart.de
WSM Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V., Düsseldorf/Hagen | www.wsm-net.de
Industrieverband Veredlung-Garne-Gewebe- Technische Textilien, Frankfurt | www.ivgt.de
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 28.06.2022 - 10:02 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1990596
Anzahl Zeichen: 3400
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Heiko Lickfett
Stadt:
Düsseldorf
Telefon: +49 (211) 6871-214
Kategorie:
Finanzwesen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 243 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Verbrenner-Verbot ist kurzsichtig und verbaut den Weg zu Zukunftstechnologien und E-Fuels"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BDG - Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Das saisonbereinigte ifo-Geschäftsklima der deutschen Zulieferindustrie ist im März 2026 deutlich gesunken. Der Saldo fiel von -14,4 Punkten im Februar auf -24,1 Punkte im März. Damit wurde die zuvor angedeutete Stabilisierung abrupt unterbrochen. Zugleich markiert der aktuelle Wert den schlechte
Geschäftsklima stabilisiert sich – Lage bleibt schwierig ...
Das saisonbereinigte ifo-Geschäftsklima der deutschen Zulieferindustrie zeigt sich im Februar nahezu unverändert. Mit einem Wert von -13,7 Saldenpunkten liegt der Index minimal über dem Januarwert von -13,8 Punkten. Damit setzt sich die seit Jahresbeginn beobachtete Stabilisierung auf niedrigem N
Erwartungen erstmals wieder mit positivem Saldo ...
Das saisonbereinigte ifo-Geschäftsklima der deutschen Zulieferer verbessert sich im November wieder. Mit einem Plus von 2,5 Saldenpunkten steigt der Index auf –7,7 und erreicht damit den besten Wert seit mehr als zwei Jahren. Die Stimmungsaufhellung setzt damit die moderate Erholung der vergangen
Weitere Mitteilungen von BDG - Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie
Kupfer: Fundamentale Faktoren deuten auf sehr feste Preise hin ...
Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge erwartet man bei Codelco, dem größten Kupferproduzenten der Welt, der sich in chilenischem Staatsbesitz befindet, auch in Zukunft „feste“ Kupferpreise – und zwar trotz des jüngsten, deutlichen Preisrückgangs. Die Äußerungen von Codelco
Kolumbien spricht Max Resource elf zusätzliche Bergbaukonzessionen zu ...
Die nationale Bergbaubehörde in Kolumbien hat dem kanadischen Kupferexplorer Max Resource Corp. (TSXV: MAX; FRA: M1D2) elf weitere Bergbaukonzessionen für die 20 Kilometer lange Zone Uru zugesprochen. Uru liegt am südlichen Ende des 90 Kilometer langen Kupfer-Silber-Gürtels Cesar North im Nordos
Abfrage der Nachhaltigkeitspräferenzen nach dem IVFP-Standard ...
Ab dem 02.08.2022 sind in der Beratung von Versicherungsanlageprodukten neben den Kenntnissen und Erfahrungen, den finanziellen Verhältnissen, der Risikoneigung und den Anlagezielen der Kund:innen auch die Nachhaltigkeitspräferenzen zu erfragen. „Die Integration dieses neuen Prozessschritts stel
Aurania schließt Erneuerung ausgewählter Konzessionen in Peru ab ...
Aurania Resources Ltd. (TSXV: ARU; OTCQB: AUIAF; Frankfurt: 20Q) („Aurania“ oder das „Unternehmen“ - https://www.commodity-tv.com/ondemand/companies/profil/aurania-resources-ltd/) gibt bekannt, dass das Unternehmen den Prozess der Erneuerung bestimmter jährlicher Mineralkonzessionsanträge




