Robert Habeck besuchte Kraftwerk Simmering
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Im Zuge des Österreich-Aufenthalts des deutschen Vizekanzlers Robert Habeck besuchte dieser gemeinsam mit der Klimaschutzministerin Leonore Gewessler, Stadtrat Peter Hanke und Wiener Stadtwerke-Generaldirektor-Stv. Peter Weinelt die Großwärmepumpe von Wien Energie am Kraftwerksstandort Simmering.
Raus aus der fossilen Abhängigkeit
Wie der Weg aus der fossilen Abhängigkeit aussehen kann, hat Wien Energie vergangenen Herbst mit einer Studie aufgezeigt. Diese zeichnet den Weg der Bundeshauptstadt zur Klimaneutralität 2040 vor. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Wärmesektor, der vor großen Herausforderungen steht. In den nächsten 18 Jahren müssen alle Gasthermen sukzessive durch erneuerbare Alternativen ausgetauscht werden. In Wien hat die Fernwärme besonders viel Potenzial: Schon heute versorgt Wien Energie über 440.000 Haushalte und 7.800 Gewerbekunden mit Fernwärme. Bis 2040 sollen etwa 56 Prozent des Wärmebedarfs in Wien über Fernwärme gedeckt werden. Dafür baut Wien Energie die Fernwärme aus und stellt diese sukzessive auf erneuerbare Quellen um.
Fernwärme aus Kühlwasser und anderen Abwärmequellen
Um die Fernwärme klimaneutral zu machen, setzt Wien Energie neben der Müllverbrennung vor allem Geothermie und Großwärmepumpen wie jene am Kraftwerkstandort Simmering. Die Besonderheit dieser Großwärmepumpe ist, dass sie schon aus geringen Temperaturen Wärme gewinnen kann: Schon 6 °C reichen aus, um Wärme von 95 °C zu erzeugen.
Bianca Blywis-Bösendorfer
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Datum: 21.07.2022 - 14:03 Uhr
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