E-Handwerk fördert nachhaltiges Recycling-Projekt
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Über vier Tonnen alter Schmelzsicherungen gesammelt
Das gemeinsam vom Kultusministerium des Landes und dem Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg angestoßene Sammelprojekt alter Schmelzsicherungen startete im Herbst des vergangenen Jahres. Impulsgebend war die Neuordnung der handwerklichen Elektroberufe, die auch eine stärkere Verankerung von Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsthemen in den Bildungsplänen beinhaltete.
Recycling statt Rohstoffabbau
Zum Projektende konnten sich die beteiligten Partner, zu denen auch der bundesweit engagierte Verein des umweltgerechten Recyclings von abgeschalteten NH-/HH-Sicherungseinsätzen e.V. und der Berufsschullehrerverband gehören, über ein hervorragendes Sammelergebnis von mehr als vier Tonnen abgeschalteten Schmelzsicherungen freuen. Durch Recycling können daraus circa 650 Kilogramm Kupfer und bis zu sieben Kilogramm Feinsilber zurückgewonnen werden. Wollte man diesen Ertrag „neu fördern“, müssten aus Kupfer- und Silberminen rund 60 Tonnen Erz abgebaut und verarbeitet werden. Zudem wurden durch das erzielte Sammelergebnis rund sieben Tonnen CO2 eingespart.
Fachverband plädiert für Fortsetzung
Bei der Abschlussveranstaltung am 26. Juni beim Stuttgarter Umweltministerium fand Bürkle in Anwesenheit der beiden grünen Landesministerinnen für Kultus, Jugend und Sport (Theresa Schopper) sowie für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft (Thekla Walker) lobende Worte für die Partner des erfolgreichen Sammelprojekts und warb im Einvernehmen mit der Politik für dessen Fortsetzung: „Gemeinsam können wir für den Umweltschutz im Land viel erreichen. Lassen Sie uns diese überaus sinnvolle Sammelaktion daher auch im neuen Schuljahr und darüber hinaus fortführen!“
Ein großer Dank an die Sammelnden
Die wichtigsten Erfolgsgaranten des Nachhaltigkeitsprojekts seien jedoch die fleißigen Berufsschulklassen, die dortigen Lehrkräfte als Kümmerer und natürlich auch die zahlreichen, engagierten Betriebe aus dem ganzen Land gewesen: „Das tolle Sammelergebnis zeigt, dass wir im E-Handwerk nicht nur mit attraktiven Berufsbildern und moderner Technik, sondern auch partnerschaftlich und nachhaltig im Sinne der vor uns liegenden Energiewende-Aufgaben agieren“, so Bürkle.
Hauptpreis des Fachverbands nach Waldshut
Den Hauptpreis des Fachverbands erhielten stellenvertretend zwei engagierte Lehrkräfte der Gewerblichen Schulen in Waldshut-Tiengen. Die dortige Berufsfachschulklasse für Elektrotechnik zählte landesweit zu den besonders engagierten Sammlern alter Schmelzsicherungen. Als Dankeschön überreichte Bürkle eine Urkunde sowie eine Einladung des Fachverbands zur eltefa 2023 (Fachmesse für Elektro, Energie, Gebäude und Industrie in Stuttgart vom 28. – 30. März), die auch einen Fahrtkostenzuschuss von 500,- Euro beinhaltet. Insgesamt wurden bei der gelungenen Abschlussveranstaltung vier Hauptpreise vergeben und die Sammelergebnisse der „Sieger-Schulklassen“ auch ministerial gewürdigt.
Der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg ist die Dachorganisation der 37 Elektro- bzw. Informationstechniker-Innungen im Land und vertritt als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband die Interessen von rund 7.500 Handwerksunternehmen der Elektrotechnik, der Informationstechnik und des Elektromaschinenbaus. Die gut 60.000 Beschäftigten der Branche erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von knapp acht Milliarden Euro. Rund 5.500 junge Menschen werden derzeit in einem der fünf attraktiven Ausbildungsberufe zum Facharbeiter ausgebildet. Weitere Informationen über das baden-württembergische Elektrohandwerk finden Sie unter www.fv-eit-bw.de.
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Datum: 28.07.2022 - 13:48 Uhr
Sprache: Deutsch
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