Licht aus ist keine Universallösung

Licht aus ist keine Universallösung

ID: 2007456

Digitales Licht spart Energie bei voller Verkehrssicherheit



Hell beleuchtete Verkehrsflächen geben Sicherheit im öffentlichen Raum. (Foto: licht.de/Signify)Hell beleuchtete Verkehrsflächen geben Sicherheit im öffentlichen Raum. (Foto: licht.de/Signify)

(firmenpresse) - (licht.de) Kommunen spitzen zurzeit beim Stromverbrauch den Rotstift: Von der Berliner Gedächtniskirche bis zum Deutschen Eck gehen an vielen Bauwerken im Land die Lichter aus. Diskutiert wird auch, ob alle Straßenleuchten in Betrieb bleiben. Welche Maßnahme ist die richtige und wie viel Stromverbrauch können Städte und Gemeinden so sparen? Die Brancheninitiative licht.de erklärt, wo das größte Potenzial liegt.
 
In der kommunalen Lichtversorgung macht die Straßenbeleuchtung häufig bis zu 50 Prozent am Gesamtstromverbrauch aus. In kleinen Gemeinden sind es oft sogar noch mehr. „Nach Schätzung von licht.de sind jedoch erst 45 Prozent der deutschen Lichtpunkte auf effiziente LED-Technik umgerüstet“, so Dr. Jürgen Waldorf, Geschäftsführer der Brancheninitiative. LEDs können in Kombination mit modernem Lichtmanagement gegenüber einer herkömmlichen Beleuchtung mit Halogen-Metalldampflampen bis zu 80 Prozent Strom und Betriebskosten sparen, benennt der Experte das beträchtliche Einsparpotenzial, das auf der Straße schlummert.
 
Ein weiterer Kostenfaktor ist die arbeitsintensive Wartung konventioneller Straßenleuchten. Dank robuster, langlebiger LEDs und Lichtmanagementsystemen, die defekte Lichtpunkte sofort melden, sinkt der Wartungsaufwand signifikant.
 
Licht nur dort, wo es auch gebraucht wird

Mit gutem Grund fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) Kommunen bei der Umrüstung auf eine adaptiv geregelte Straßenbeleuchtung. Sie dimmt das Licht, wenn keine Verkehrsteilnehmer unterwegs sind – das ist effizient, mindert Lichtimmissionen und schont die Tierwelt. „Um den breiten Einsatz adaptiver Beleuchtung voranzutreiben, gibt auch die neue Straßenbeleuchtungsnorm DIN 13201-1 planerische Freiheiten, etwa bei der Nachtabsenkung“, so Waldorf.
 
Jede zweite Leuchte aus?

Im aktuellen Bestreben, möglichst viel Strom zu sparen und die nahende Energiekrise zu bewältigen, werden immer wieder Vorschläge gemacht, bestimmte Lichter auszuschalten. Eine Sparidee peilt die Halbierung des Stromverbrauchs an, indem jede zweite Leuchte ausgeschaltet wird. „Das ist aber gefährlich. Zwischen den Lichtpunkten entstehen Tarnzonen, in denen Menschen und Hindernisse regelrecht verschwinden“, warnt Waldorf. Die beste Option ist die Sanierung für eine sichere und komfortable Stadtbeleuchtung, die smart, effizient und nachhaltig ist.

Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Über licht.de?
Die Brancheninitiative licht.de ist seit 1970 der kompetente Ansprechpartner, wenn es um Fragen der Beleuchtung geht. Die Fördergemeinschaft bündelt das Fachwissen von etwa 125 Mitgliedsunternehmen aus der Lichtindustrie, die im ZVEI e.V. organisiert sind.
licht.de informiert über aktuelle Aspekte effizienter Beleuchtung und vermittelt Basiswissen rund um Licht, Leuchten und Lichtquellen – herstellerneutral und kompetent. Das Informationsportal www.licht.de sowie die Schriftenreihen „licht.wissen“ und „licht.forum“ bieten umfassenden Service, praktische Hinweise und Beleuchtungsbeispiele für Architekten und Planer, Journalisten und Endverbraucher.



Leseranfragen:

Pressestelle licht.de:
rfw. kommunikation
Poststraße 9
64293 Darmstadt



PresseKontakt / Agentur:

Pressestelle licht.de:
rfw. kommunikation
Poststraße 9
64293 Darmstadt



drucken  als PDF  Lasst uns das Internet klimafreundlicher gestalten! Stromkosten reduzieren durch LED-Technologie
Bereitgestellt von Benutzer: rfw-kom
Datum: 15.09.2022 - 09:31 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2007456
Anzahl Zeichen: 2599

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Pressestelle licht.de
Stadt:

Darmstadt


Telefon: 06151 39900

Kategorie:

Energiesparen


Meldungsart: Unternehmensinfos
Versandart: Veröffentlichung
Anmerkungen:
Hinweis für die Redaktion?
Die Veröffentlichung ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei – unter der Quellenangabe licht.de und unter Beachtung der Nutzungshinweise (siehe www.licht.de).
Bei Veröffentlichung senden Sie uns bitte ein Belegexemplar; bei Online-Veröffentlichung setzen Sie bitte einen Link zu www.licht.de.

Diese Pressemitteilung wurde bisher 437 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Licht aus ist keine Universallösung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

licht.de Pressestelle c/o rfw. kommunikation (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Wohler fühlen und besser arbeiten – die 3/30/300-Regel ...
(licht.de) Wer Arbeitswelten wirklich verbessern will, sollte nicht nur auf Energie- und Mietkosten schauen. Investitionen in Aufenthaltsqualität, Beleuchtung und Arbeitsplatzgestaltung sind bares Geld wert. Denn Maßnahmen, die Wohlbefinden, Orientierung und Konzentration im Betrieb steigern, füh

geht Lichtsanierung – Bestand erfassen und normgerecht planen ...
(licht.de) Veraltete Beleuchtungsanlagen sind für viele Betriebe zu einem stillen Kostenfaktor geworden: Sie verbrauchen unnötig viel Energie, erfüllen häufig nicht mehr geltende Normen, und Ersatzlampen sind kaum noch verfügbar. Während die Restbestände schwinden, steigen die Strompreise. Gl

Neue Kampagne „Liegt am Licht“ sensibilisiert für die Sanierung von Bestandsbeleuchtung ...
(licht.de) Ob Büros, Produktionsstätten, Bildungseinrichtungen oder öffentlichen Gebäuden: In vielen Bestandsimmobilien entsprechen Beleuchtungsanlagen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik. Häufige Probleme wie Blendung oder unzureichende Lichtqualität werden selten bewusst wahrgenommen


Weitere Mitteilungen von licht.de Pressestelle c/o rfw. kommunikation


Lasst uns das Internet klimafreundlicher gestalten! ...
Mülheim, September 2022. Allein in Deutschland produziert das Internet jährlich ca. 33 Millionen Tonnen Treibhausgase, die mit jeder Google-Suche, jeder besuchten Website und jedem gestreamten Film entstehen. Die Agentur i:punkt hat daher einen Nachhaltigkeits-Check für Websites inklusive Gütesi

15 Jahre Fernkälte in Wien ...
In der Stadt Wien wird es immer heißer: Der vergangene Juni war der viertwärmste Juni der Messgeschichte. Die Temperaturen kletterten an 12 Tagen über 30 Grad Celsius und auch die Anzahl der Hitzetage hat sich in Wien in den letzten 30 Jahren verdoppelt. Wien Energie sorgt bereits seit 15 Jahren

Lichtqualität rauf, Stromkosten runter ...
(licht.de) Tageslicht tut uns gut. Und es ist sehr vielseitig: Natürliches Licht wechselt je nach Uhr- und Jahreszeit, Bewölkung und geografischer Lage seine Helligkeit, Richtung und Farbe. Es stimuliert und motiviert den Menschen – auch am Arbeitsplatz. Im Tandem mit Lichtmanagement wird es dur


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z