Die widersprüchliche Politik der GRÜNEN
ID: 2011670
Die GRÜNEN haben sich durch ihre Entscheidung während der Schröder/Fischer Regierung um die Jahrtausendwende eine neoliberale deutsche Politik zu akzeptieren, in einen fundamentalen inneren Widerspruch verwickelt.
Der heute bereits schizophrene Züge aufweisende fundamentale Widerspruch innerhalb der Politik der GRÜNEN wird durch eine weitere unglückliche politische Agenda ergänzt: Viele feministische Frauen der 68er-Generation haben eine allergische Reaktion auf den Mann und auf das Patriarchat entwickelt und bis heute relativ unreflektiert beibehalten. Die panische oder allergische Reaktion stellt eine absolutistische Gegenreaktion auf einen unerträglichen Sachverhalt dar. Während die relativen natürlichen Gegensätze von hell und dunkel, von süß und sauer und von + und – auf eine dynamische Weise jeweils ein ganzes Spektrum durch eine lebendige, sich ergänzende Wechsel-Polarität verwirklichen, bewirkt eine künstliche absolutistische Polarisierung wie z.B. die ideologische Polarisierung von „Gut und Böse“ eine Unvereinbarkeit der Pole, so dass sie sich feindlich gegenüber stehen. Der Feminismus hat daher weder die widernatürliche Konstitution der Standeskultur noch die des absolutistischen Familien-Patriarchats verbessert. Vielmehr haben die Feministinnen der 68er-Generation durch ihre allergische Reaktion auf das Patriarchat ein absolutistisches Matriarchat geschaffen, das eine neue Form des Krieges zwischen den Geschlechtern erzeugt hat. Dieses neu sich entwickelnde absolutistische Familien-Matriarchat hat seinen Durchbruch durch einen Wechsel der patriarchalen in eine matriarchale Familienrechtsprechung zur Jahrtausendwende erreicht. Die dadurch entstehende Kooperation zwischen der neoliberalen Agenda und der feministischen Agenda findet bis heute ihre Schnittmenge in einem absolutistischen Machtstreben und in dem Streben nach einer ideologischen Deutungshoheit in der Kultur. Daher entwickelt die Partei der GRÜNEN heute ganz besondere ideologische, emotionale und politische Blüten, die gefährlich sind.
Durch die gegenseitige Ergänzung der neoliberalen Agenda, die 1985 mit dem „Washington Consensus“ begann und der feministischen Agenda der 68er-Bewegung hat der Standeskrieg von Reich gegen Arm und der Geschlechterkrieg seit der Jahrtausendwende in seiner Intensität fortschrittlich zugenommen. Dadurch ist nicht nur die neoliberale Gangart, sondern auch das Verhalten der feministisch sich organisierenden Frau immer unnachgiebiger geworden und tendiert auf eine regelrechte Weise dazu, bodenlos auszuarten. Viele der betroffenen Frauen haben dadurch ihre natürliche Emotionalität mehr oder weniger eingefroren und durch einen oberflächlichen ideologischen Positivismus ersetzt, der dazu tendiert, sich mit einem bodenlosen emotionalen Fatalismus (Häme) zu polarisieren. Diese Entwicklung geht damit einher, dass die feministische Frau, die dem Neoliberalismus viel zu verdanken hat, in einer geradezu hartnäckigen Weise blind für die Folgen einer neoliberal agierenden Standeskultur geworden ist. Der Neoliberalismus des „Washington Consensus“ findet seine Wurzeln in der amerikanischen Wirtschaftsentwicklung im späten 19. Jahrhundert mit der Entstehung von amerikanischen Wirtschaftsmonopolen, deren Vertreter (Henry P. Morgan, John Rockefeller, etc.) von den Amerikanern aufgrund ihrer skrupellosen Machtpolitik „Robber Barons“ genannt wurden. Nach der Zerschlagung des Ölkonzerns Standard Oil durch die Anwendung des amerikanischen Antitrust-Gesetzes, haben sich mehrere Robber Barons an einen Tisch gesetzt und eine neue wirtschaftliche Agenda beschlossen, die 1913 zur Gründung einer privaten Notenbank (Federal Reserve), 1915 zur Gründung der AIC (American International Cooperation), einem Investmentfonds der Mächtigen für globale Geschäftsangelegenheiten und 1921 zur Gründung des CFR (Council of Foreign Relationsships) geführt haben, der bis heute die mächtigste amerikanische Denkfabrik für die amerikanische Wirtschafts- und Außenpolitik geblieben ist.
Die Natur der Erde organisiert sich auf eine relative Weise durch das Individuum und nicht wie die Standeskultur durch ein verabsolutiertes staatliches Gemeinwesen oder durch ein verabsolutiertes privates Wirtschaftswesen, die einen inneren Hang zur Monopolbildung bzw. zur Diktatur generieren. Ein derartiges verabsolutiertes Gemeinwesen unterscheidet sich ganz wesentlich von dem relativen Gemeinschaftswesen der Tiere, da die Natur keine Machtmonopole und keine absolutistische Machtkonzentration in der Gemeinschaft kennt.
Die heutige übernatürliche Kulturorganisation birgt daher ein überaus explosives Potenzial, da die Industrielle Revolution den Menschen mit einer übernatürlichen Technik ausgestattet hat. Der Einsatz dieser Technik für die absolutistischen Machtinteressen der Herrenmenschen und der Robber Barons im gesamten 20. Jahrhundert gereicht dem heutigen Menschen zunehmend zum Schaden, da sie eine immer bodenloser entartende sadistische und masochistische menschliche Machtsucht verursacht. Dadurch verwandelt sich die heutige Standeskultur wie von selbst in eine alles Leben immer totalitärer kontrollierende Diktatur. Die widersprüchliche Politik der Grünen hat daher ganz erhebliche, überaus gefährliche Folgeerscheinungen, die der Mensch auf eine tiefer gehende Weise analysieren und begreifen muss. Erst dann kann sich der Mensch aus der heutigen kulturellen Krisenentwicklung befreien, in die er sich selbst gebracht hat.
Vor ca. 5000 Jahren hatte der Mensch erstmals die Idee Pflanzen, Tiere und Menschen zu Sklaven ohne Rechte zu machen. Dadurch hat der Mensch einen widernatürlichen sado-masochistischen Beziehungsgeist innerhalb seiner Kultur generiert, dessen Folgeerscheinungen äußerst dramatisch waren und sind. Vor allem die daraus resultierende Verzerrung und Vergiftung aller zwischenmenschlichen Beziehungen wird für den heutigen Menschen zu einer zunehmenden Existenzgefahr, da der Krieg von Reich gegen Arm dazu tendiert bodenlos auszuarten und keinerlei biologische oder soziale Vernunft mehr transportiert. Dadurch überfordert der Mensch heute sowohl seine eigene Natur als auch die Natur der Erde auf eine geradezu unverbesserliche Weise. Der Mensch muss daher den sado-masochistischen Beziehungsgeist und seine Auswirkungen verstehen lernen, damit er sein gegenwärtiges überaus widernatürliches Handeln beenden und eine biologische Kulturlösung für sich anstreben und umsetzen kann.
Um dieses Ziel zu erreichen, muss der Mensch eine weitere wesentliche gegenwärtige Fixierung auflösen: Alle menschlichen Vorstellungen über eine maschinisierte Kultur der Zukunft stellen eine ideologische Falle dar, da der Mensch dabei bis heute das Gesetz der natürlichen Ökonomie außer Acht lässt. Die natürliche Ökonomie baut jeweils auf eine wundersame Weise alles in einem Lebewesen ab, das nicht gebraucht bzw. verwendet wird. Die unweigerliche Wirkung dieses Gesetzes wird an einem gebrochenen Bein deutlich, das nach der Abnahme des Gipses einen deutlichen Muskelschwund aufweist. Ein maschinelles Kulturparadies ist daher an und für sich eine tragische Denkfalle. Je mehr sich der Mensch durch Maschinen organisiert, desto mehr verliert er die Fähigkeit zu einer kreativen und selbständigen Selbstorganisation. Dadurch entsteht ein tragischer Teufelskreis, der zu einer immer stärker werdenden Abhängigkeit des Menschen von der Maschine führt. Wie bei jeder Abhängigkeit geht dies mit einem zunehmenden Verlust an Freiheit einher. Die Freiheit ist jedoch ein elementarer Bestandteil der universalen Natur, die sich sowohl durch eine relative Ordnung als auch durch ein relatives Chaos (Freiheit) auf eine dynamische Weise polarisiert. Indem der Mensch durch den Einsatz zu vieler Maschinen dieses elementare universale Gleichgewicht innerhalb seines Kulturlebens zersetzt, wird er notwendig zu einem sich selbst gefährdenden bzw. zerstörenden Wesen.
Der Mensch muss sich daher ganz bewusst vor Vorstellungen hüten, die einer sadistischen oder masochistischen menschlichen Machtsucht geschuldet sind und die panische und allergische Reaktionen des Menschen zur Folge haben. Seit 5000 Jahren sorgen die Herrenmenschen der Standeskultur in einer regelrechten Weise dafür, dass der Kulturmensch eine übernatürliche Angst, unerträgliche seelische Zustände und ein Gefühl der Vergeblichkeit erfährt, so dass sich auch heute noch viele Kulturmenschen davor in eine unnatürliche Gleichgültigkeit zu retten versuchen. Dadurch entsteht den betroffenen Menschen notwendig eine schwerwiegende depressive Disposition, die auf eine tragische Weise dazu führt, dass sich die Betroffenen durch eine passive und unreflektierte Kulturanpassung jeden Tag selbst starke ideologische Kulturketten anlegen.
Daher muss der Einzelne heute sein Gemüt, seinen Willen und sein Denken mehr denn je bewusst schützen, damit er die Hoffnung auf eine Erfüllung seiner eingeborenen Natur nähren und aufrecht erhalten kann. Durch eine solche Arbeit an sich selbst kann der Einzelne eine enorme Entschlusskraft erreichen, die es ihm ermöglicht, sich von einer 5000 Jahre alten ideologischen Kulturfessel zu befreien. Erst dann ist der Einzelne in der Lage, aktiv daran mitzuwirken, eine der menschlichen Natur angemessene Kulturorganisation zu verwirklichen.
Weitergehende Ausführungen dazu finden Sie auf der Seite www.2035-der-mensch-schafft-die-menschlichkeit-ab.de
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Datum: 03.10.2022 - 13:20 Uhr
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