Immer häufiger machen Gamen, Chatten und Surfen krank!

Immer häufiger machen Gamen, Chatten und Surfen krank!

ID: 203087

AHG-Kliniken verzeichnen steigende Zahlen ∙ gezielte Therapien bieten Hilfe ∙ bundesweite telefonische Beratungsaktion vom 28. Mai bis 4. Juni 2010 von 8 bis 20 unter Tel.: 01802 112266 Uhr (6 Cent/Min.).



(firmenpresse) - AHG-Kliniken verzeichnen steigende Zahlen ∙ gezielte Therapien bieten Hilfe ∙ bundesweite telefonische Beratungsaktion vom 28. Mai bis 4. Juni 2010 von 8 bis 20 unter Tel.: 01802 112266 Uhr (6 Cent/Min.).

Anlässlich des Weltspieltages am 28. Mai weisen Ärzte und Therapeuten der AHG auf steigende Patientenzahlen bei Gamern, Chattern und Surfern hin! Vor 12 Monaten stellte die AHG Allgemeine Hospitalgesellschaft das bundesweit erste stationäre Therapie¬konzept für den krankhaften, sprich „Pathologischen PC- und Internetgebrauch“ der Öffentlichkeit vor. Das Fazit der drei behandelnden Kliniken nach einem Jahr: Für immer mehr und immer jüngere Menschen wird die Faszination Computer buchstäblich grenzenlos und bedarf gezielter Therapie. Betroffenen und Interessierten bietet eine telefonische Beratungsaktion vom 28. Mai bis 4. Juni vertraulichen Rat und individuelle Hilfe.

Die Anfragen an Beratungsstellen nehmen zu. Als sogenannter „exzessiver“ PC- und Internetnutzer gilt, wer sich, außerhalb des schulischen oder beruflichen Kontextes täglich 4,5 Stunden oder mehr dem Computer widmet. Bei geschätzten 1,7 Prozent aller Jugendlichen entwickelt sich daraus eine behandlungsbedürftige Form: der „Pathologische PC- und Internetgebrauch“ - doch sind auch Ältere betroffen. Experten wissen: Diese Menschen verbringen bis zu 50 Stunden ohne Unterbrechung oder auch rund 100 Stunden pro Woche vor dem Bildschirm. Psychische und körperliche Probleme, sozialer Rückzug und wirtschaftlicher Ruin können die Folge sein.

Die Gründe dafür sind vielfältig und individuell. Therapieerfahrungen zeigen jedoch: Schüchterne und ängstliche Menschen neigen eher dazu, aber auch beeinträchtigende Lebensbedingungen oder soziale Ausgrenzung begünstigen die Flucht in die virtuelle Realität und eine behandlungsbedürftige Störung.

Unterstützung bieten heute ambulante Anlaufstellen, erste Selbsthilfegruppen oder Internetforen. Noch fehlt dem „Pathologischen PC- und Internetgebrauch“ die Anerkennung als Erkrankung. Dennoch haben drei Kliniken der AHG - mit insgesamt 45 Standorten eines der bundesweit größten Anbieter in der Suchttherapie und Psychosomatik - die stationäre Therapielücke vor einem Jahr geschlossen.



Ziel der 12-wöchigen Behandlung für Betroffene ab dem 16. Lebensjahr ist, den PC-Gebrauch auf einen funktionalen Umgang in Alltag und Beruf zu reduzieren. Zugleich steht die Rückorientierung in das reale soziale Umfeld, in Alltag und Beruf im Fokus.
Die Übernahme der Kosten geschieht im Einzelfall über Krankenkasse oder Rentenversicherung, sofern eine Behandlungsnotwendigkeit ärztlich bescheinigt wird.

Überregional behandelnde AHG-Kliniken „Pathologischer PC-/Internetgebrauch“

•AHG Klinik Hardberg
•AHG Klinik Münchwies
•AHG Klinik Schweriner See

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Weitere Fachauskünfte:
Dr. Jörg Petry
AHG-Projektleiter Pathologisches Glücksspielen; PC/Internet-Spielen
Tel.: 0521.1646755, jpetry(at)ahg.de

Corinna Dönges
Leiterin
Zentrale Öffentlichkeitsarbeit/
Kommunikation
Tel. (02 11) 30.11 – 11 86
Fax (02 11) 30.11 – 21 86
kommunikation(at)ahg.de


AHG
Allgemeine Hospitalgesellschaft
Helmholtzstr. 17
40215 Düsseldorf
www.ahg.de • info(at)ahg.de



drucken  als PDF  Frauen mit Schuhtick laufen gesund Mit  traditionellen Wirkstoffen dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen
Bereitgestellt von Benutzer: AHGAllgemeine
Datum: 25.05.2010 - 11:23 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Lindenau, Christiane
Stadt:

Düsseldorf


Telefon: 0211/30 11-11 85

Kategorie:

Behandlung & Beratung


Meldungsart: Kooperation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 25.05.2010

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