PFAS – die ewigen Chemikalien – sollen verboten werden
Product-Compliance-Experte empfiehlt Unternehmen, Alternativen zu suchen
EU prüft Verbot von PFAS
Bisher sind EU-weit nur das Herstellen und Inverkehrbringen einzelner Substanzen wie PFOA (Perfluoroctansäure, C8) und seit dem 25. Februar 2023 perfluorierte Carbonsäuren (PFNA, PFDA, PFUnDA, PFDoDA, PFTrDA, PFTeDA) beschränkt. Gemeinsam mit Dänemark, den Niederlanden, Norwegen und Schweden hat Deutschland einen Vorschlag bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) eingereicht, die PFAS in der EU komplett zu verbieten. Ihr Ziel: Sie wollen PFAS-Emissionen in die Umwelt verringern und Produkte und Verfahren für die Menschen sicherer machen. Am 22. März beginnt die sechsmonatige Konsultationsphase. Dazu bietet die ECHA für alle Interessensgruppen eine Informationsveranstaltung am 5. April an, die über den YouTube-Kanal EUchemicals gestreamt wird. Mögliche Beschränkungen könnten ab 2025 in Kraft treten. Allerdings wird es wohl Übergangsfristen zwischen 18 Monaten und 12 Jahren geben.
Alternativen bieten Wettbewerbsvorteil
Bereits heute kann mit dem Label „Blauer Engel“ ein Verbrauchsgegenstand als PFAS-frei gekennzeichnet werden. Doch dies ist sehr selten und meist gibt es nicht mal einen Hinweis, dass ein Produkt PFAS enthält. „Unternehmen, die sich jetzt um Alternativen für PFAS kümmern, werden im Fall eines Verbots im Vorteil sein“, meint Product-Compliance-Experte Markus Engel von imds professional. Es lohne sich zu prüfen, ob die Verwendung dieser Chemikalien tatsächlich notwendig sei und ob sie nicht schon kurzfristig ersetzt werden können. „Durch die mediale Aufmerksamkeit sind die Verbraucher sensibilisiert und achten noch stärker als mittlerweile ohnehin schon auf nachhaltige Produkte, die weder ihre Gesundheit noch die Umwelt belasten“, so Engel weiter. Das Unternehmen imds professional hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen dabei zu unterstützen, die Anforderungen zur Material- und Produktkonformität zu erfüllen und ihren Berichtspflichten nachzukommen. Informationen zu unterschiedlichsten gesetzlichen Vorgaben wie REACH und zu Datenmanagementsystemen für die Kommunikation entlang der Lieferkette haben die Compliance-Experten auf ihrer Webseite www.imds-professional.com zusammengetragen. Sie bieten sowohl Schulungen als auch Beratung und praktische Unterstützung zu diesen Themen an. Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Datum: 15.03.2023 - 10:52 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2038213
Anzahl Zeichen: 3470
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Ann-Carin Hahn-Köding
Stadt:
Weilrod
Telefon: 0608391300
Kategorie:
Industrie
Meldungsart: Unternehmensinfos
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 15.03.2023
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