Arbeitskosten - Erstmals im Rückwärtsgang
ID: 205383
Arbeitskosten - Erstmals im Rückwärtsgang
Mit exakt 54.890 Euro an Arbeitskosten mussten westdeutsche Industriebetriebe im Jahr 2009 je Vollzeitarbeitskraft durchschnittlich kalkulieren ? das waren 1.200 Euro weniger als 2008. Damit sind die Arbeitskosten erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik gesunken. Ursächlich für diesen Rückgang waren vor allem der starke Einsatz von Kurzarbeit und der Abbau von Überstunden, wodurch sich die Arbeitszeit je Beschäftigten im Schnitt um 6 Prozent reduzierte. In Ostdeutschland verlief die Entwicklung analog: Dort kostete die Unternehmen eine Vollzeitkraft im vergangenen Jahr 36.830 Euro, 310 Euro weniger als 2008. Dieses Jahr dürften die Arbeitskosten mit dem Rückgang der Kurzarbeit jedoch wieder steigen.
Die Wirtschaftskrise beeinflusste auch die Struktur der Arbeitskosten. Denn die Personalzusatzkosten wurden durch die sogenannten Remanenzkosten der Kurzarbeit ? etwa die ungeschmälerte Vergütung für Urlaubs- und Feiertage ? sowie durch die Folgekosten von Entlassungen und Insolvenzen in die Höhe getrieben. Je 100 Euro Direktentgelt muss¬ten die Arbeitgeber 2009 in Westdeutschland 72,40 Euro für Soziales drauflegen, im Jahr 2008 waren es 71,30 Euro. In Ostdeutschland stieg diese Personalzusatzkostenquote von 60,10 auf 61,10 Euro.
Christoph Schröder
Die Struktur der Arbeitskosten in der deutschen Wirtschaft
in: IW-Trends 2/2010
Gesprächspartner im IW
Christoph Schröder, Telefon 0221 4981-773
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 31.05.2010 - 15:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 205383
Anzahl Zeichen: 1633
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 349 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Arbeitskosten - Erstmals im Rückwärtsgang"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die ehemalige Autostadt Detroit hat umgerechnet mehr als 15 Milliarden Euro Schulden angehäuft. Jetzt ist die Stadt bankrott. Droht deutschen Kommunen Ähnliches? Immerhin stehen viele tief in der Kreide: Insgesamt betrug der Schuldenberg aller Städte und Gemeinden am Ende des ersten Quartals 20
Der Lohn der guten Tat ...
Das Thema nachhaltiges Wirtschaften gewinnt für deutsche Immobilienunternehmen zunehmend an Bedeutung. Das hat eine Studie ergeben, die im Frühjahr 2013 gemeinsam von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und dem Kompetenzfeld Immobilienökonomik beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) durchg
Mehr Binnenmarkt, mehr Wachstum ...
Gelingt es, den Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union weiter zu liberalisieren, könnte dies helfen, die Krise in der Eurozone besser in den Griff zu bekommen. Denn ein starker Binnenmarkt führt zu mehr Wettbewerb, höherem
Weitere Mitteilungen von Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln)
Kurt Bock wird neuer Vorstandsvorsitzender ...
Der Aufsichtsrat der BASF SE hat heute Dr. Kurt Bock (51) als Nachfolger von Dr. Jürgen Hambrecht zum neuen Vorstandsvorsitzenden der BASF ernannt. Dr. Martin Brudermüller (49) wird stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Diese Ernennungen werden mit dem Ende der Hauptversammlung am 6. Mai 2011
?fit for treasury"in Zürich ...
Die ecofinance Finanzsoftware & Consulting GmbH, eines der führenden Softwarehäuser im internationalen Treasury Management, gastiert am 28. Juni mit seiner erfolgreichen ?fit for treasury" Veranstaltung bereits zum vierten Mal in der Schweizer Finanzmetropole. "Gemeinsam mit unserem
biolitec AG: EBIT steigt im 3. Quartal 2009/2010 auf 1,5 Mio. Euro - biolitec-Medikament Foscan® wird Hoffnungsträger für Patienten mit Hals- und Kopfkrebs ...
Jena, 31. Mai 2010 - Die im Prime Standard der Frankfurter Börse notierte biolitec AG (ISIN DE0005213409), Jena, erwirtschaftete in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2009/2010 ein Bruttoergebnis von 15 Mio. Euro (Vorjahr: 16,2 Mio. Euro). Der Umsatz betrug insgesamt 21,9 Mio. Euro (Vor
Memmingen muss Anreize für die Wirtschaft schaffen ...
Memmingen muss Anreize für die Wirtschaft schaffen BDI-Geschäftsführer Dr. Schnappauf fordert bei Besuch ein Umdenken Memmingen (jm). Die Stadt Memmingen muss Industrieunternehmen den roten Teppich ausbreiten, um als Wirtschaftsstandort nicht an Bedeutung zu verlieren. Dies forderte kein Gering




